30.Infanteriedivision
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Befehle Dezember 1944
30.Infanterie-Division                                                                                                          Div.Gef.Std.,den 1.12.1944
     Abt.Ia                                                                                                                             
  Nr.340/44 geh.


                                                               Divisionsbefehl Nr.126. 
                                                               ======================
 

1.) Befehl über Abschnitt 5./G.R.46 mit eingesetzten Kräften ist bis 1.12., 24.00 Uhr, durch G.R.6 an G.R.46 zu übergeben.
2.) In Abänderung Div.-Befehl Nr.125 vom 30.11. bleibt Abschnitt 2./Pi.Btl.30 dem G.R.6 unterstellt. Baldige Herauslösung der Kp. ist durch das Rgt.
    vorzubereiten.
3.) Als endgültige Abschnittsgrenze zwischen G.R.6 und G.R.46 wird festgelegt (Karte 1 : 50 000): 300m südl.Wegedreieck südwestl.Maurini - W.W.Akseli
    (G.R.46) - Gludzusi? (G.R.6) - Kaleji (G.R.46).
4.) Nach Eintreffen der I./A.R.30 werden auf Zusammenarbeit angewiesen:
     I./A.R.30 (mit unterstellter Bttr.Sturmbtl.A.O.K.18)
                    auf Rgt.z.b.V.185,
     II./A.R.30     auf G.R.6,
     III./A.R.30    auf G.R.46
     I./A.R.66      in der Hand des Art.-Führers.
5.) auf folgende Punkte wird hingewiesen:
    a) Der Ausbau der Stellung bei allen Einheiten, besonders der Kp. und dem Btl., hat planmäßig und nach einem schriftlich festgelegtem
       Ausbauprogramm zu erfolgen,
    b) Ablösung der Posten in der HKL muß ständig örtlich und zeitlich wechseln (siehe auch Bemerkungen des Kommandierenden Generals Nr.2 Ziff.4.)
    c) Wo es das Gelände zuläßt, ist auch mit den Posten in der HKL Ausbildung an der Waffe möglichst mit scharfem Schuß in den Feind hinein zu
       betreiben.
 
Grenadier-Regiment 6                                                                                                           Rgt.Gef.Std., den 3.12.44

                                                    Regiments-Tgesbefehl Nr.22. 
                                                    ===========================
1.) Auszeichnungen: (IIa)
    Nach seinem Heldentode wurde wegen besonderer Tapferkeit vor dem Feinde im
                 Ehrenblatt des Deutschen Heeres
    genannt:
             Unteroffizier B a m m e r t, 6./G.R.6.
    Der Herr Divisions-Kommandeur verlieh mit dem  9.November 1944 das
                   Eiserne Kreuz 1.Klasse
       Obgefr.Jansen, I./G.R.6            San.-Feldw. Eichler,    2./F.R.26,
       Feldw.Bokelmann, 3./G.R.6,         San.-Uffz. Jensen,      4./F.R.26,
       Obgefr.Maruhn,   7./G.R.6,         Uffz. Hinz,             6./F.R.26.
    Ich spreche den Beliehenen meine Dank und meine Anerkennung aus.

2.) Nachträgliche Beförderung: (IIa)
    Mit nachträglicher Wirkung vom 1.9.44 wurde den gefallenen
       Oberleutn.Kraft, zuletzt Fhr. I./G.R.6,
            zum Hauptmann befördert.
    Verfg.: OKH/PA/Az/P 1/2.Abt.(eI) v.28.10.44.

3.) Versetzungen: (IIa)
    Hptm.(akt.) Stein, zuletzt stellv.Führer D.F.B.30 wurde mit dem 15.11.44 zum Rgt. versetzt und zum Führer des I./G.R.6 ernannt.
    Verfg.: 30.I.D. Abt.IIa Az.Vers.v.17.11.44.

4.) Ernennung: (IIa)
    Lt. Eifert, 5./F.R.26, wird nachträglich mit Wirkung von 1.9.44 zum Kompanie-Führer ernannt.

5.) Ernennung zum R.O.B.: (IIa)
    Der Gefr. Hans-Friedrich Wiese, 2./F.R.26, wird mit Wirkung vom 3.12.44 zum Reserve-Offizier-Bewerber ernannt.

6.) Streichung von R.O.B.: (IIa)
    Mit Wirkung vom 1.12.44 werden von der Liste der Reserve-Offizier-Bewerber gestrichen:
     Uffz.Horst Drews, 1./F.R.26,
     Gefr. Erich Köpke, 1./F.R.26.

7.) Stellvertr.NBFO der Div.: (Ic/IIa)
    Mir Wirkung vom 25.11.44 wurde als stellv.Nationalsozialistischer Führungsoffizier der 30.I.D. der Lt.d.R. Kröschel, A.R.30, kommandiert.

8.) Besuche höherer Vorgesetzter: (Ia)
    Besuche höherer Vorgesetzter oder Angehöriger vorgesetzter Dienststellen sind dem Rgt. umgehend fernmündl. zu melden. Besondere
    Beanstandungen sind dabei mitzumelden.
    Bei Besuchen höherer Vorgesetzter sind nur solche Sorgen und Wünsche vorzutragen, die auch dem Rgt.bekannt sind, andernfalls ist das Rgt.
    sofort zu unterrichten.
9.) Ablieferung Beutakrten: (Ia)
    Das Rgt. weist erneut auf die Wichtigkeit der Ablieferung sämtlicher Beutekarten hin.
    Jede erbeutete Karte, scheinbar noch so unwichtige oder alte Karte und jedes erbeutete Festpunkteverzeichnis ist schnellstens dem Rgt. vorzulegen
    um dieses Material durch Umleitung und Vervielfältigung der Truppe baldmöglichst wieder zur Verfügung zu stellen oder die vorhandenen Karten
    berichtigen zu können. Besonderer Wert ist auf Karten 1:50 000 zu legen. Nach Möglichkeit sidn die erbeuteten Karten unbeschädigt, nicht gefaltet
    sondern gerollt weiterzuleiten.
10.) Russ.Sprengkörper: (Ia)
     Bei dem Angriff auf Libau in der Nacht vom 22./23.11.44 wurden durch russ.Flugzeuge Zigarettenschachteln "Overstolz" mit Sprengstoff abgeworfen.
     Der Vorfall ist sofort zur Belehrung an die Truppe weiterzuleiten.
11.) Beförderungen: (IIb)
     Es werden befördert:
          Mit Wirkung vom 1.10.44:
     Uffz. Ehlebracht,     6./G.R.6 zum Feldwebel,
     B.-Uffz.Manthei,      4./G.R.6  "  Beschlagmeister,
     Ogefr.Schernberg,    13./G.R.6  "  Unteroffizier,
     Gefr.Uhlig,           1./G.R.6  "  Obergefreiten,
     Gefr.Hintz,           1./G.R.6  "  Obergefreiten,
          mit WIrkung vom 1.11.44:
     Feldw.Knieschke,      3./G.R.6  "  Oberfeldwebel.
12.) Veterinärwesen:
     Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Einheiten bei Selbstschlachtungen eine Lebend- und Fleischbeschau und bei Schweinen darüber hinaus
     eine Trichinenbeschau von einem Vet.-Offz. durchführen lassen.
     Es ist den Verantwortlichen Organen immer noch zu wenig bekannt, daß bei der Unterlassung der Lebend-, Fleisch- und Trichinenbeschau der
     Gesundheitszustand der Truppe auf das Schwerste gefährdet wird.
13.) Versetzungen: (IIb)
     Es werden versetzt:
     Obergefr. Reschilow,    8./G.R.6  zur Stabskp./G.R.6,
        "      Bollhöfer,   13./G.R.6  zum II./F.R.26,
     B.-Uffz.  Fiebig,       8./G.R.6  zur 13./G.R.6,
     Obgefr.   Kölsch,      II./G.R.6   "  13./G.R.6,
     B.-Uffz.  Fitschen,     8./G.R.6   "  14./G.R.6,
     Obgefr.   Janocha,     II./G.R.6   "  Stabskp./G.R.6,
        "      Freese,      II./G.R.6   "  Stabskp./G.R.6,
        "      Boller,      14./G.R.6   "  Stabskp./G.R.6,
        "      Havemeister, II./G.R.6  zum I./G.R.6,
        "      Vollmer,     II./G.R.6  zum I./G.R.6,
        "      Oest,,        7./G.R.6  zum I./G.R.6,
14.) Sonderurlaub als zusätzliche Belohnung: (IIb)
     Die für Sonderurlaub namhaftgemachten Soldaten treten mit der Namhaftmachung zur Btl.-Reserve.
 
Grenadier-Regiment 6                                                                                                           Rgt.Gef.Std., den 6.12.44
Abt.Ia Nr.1526/44 geh.

                                                    Befehl für die Verbreiterung des Rgt.-Abschnitts! 
                                                    ================================================

1.) Der Abschnitt des G.R.6 wird in der Nacht vom 7./8.12.44 durch die Übernahme eines Abschnittes des Sturm-Btl.AOK 18 bis zum Schneisenkreuz 1500 m westl.
    Saulischi verbreitert.
2.) Dazu löst I./G.R.6 in der Nacht vom 6./7.12. die 6./F.R.26 durch 3./G.R.6 heraus. Die 6./26 wird für den 7.12. zur Verfügung des Rgt. in Gegend Btl.Gef.
    Std. II./26 untergebracht.
3.) II./F.R.26 bereitet Ablösung der ?/D.F.B.30 vor und stellt im Laufe des 7.12. ein Vorkommando dorthin ab. Ebenfalls ist durch due 8./F.R.26 die Übernahme
    der Feuerstellungen der schweren Schwadron D.F.B.30 durch Gestellung von Vorkommandos vorzubereiten. Beginn der Ablösung für beide Kompanien mit Anbruch
    der Dunkelheit.
    Eine rechtzeitige Herauslösung der 1./D.F.B.30 muß gewährleistet sein, da diese noch in der gleichen Nacht einen Abschnitt des Sturm-Btl.AOK 18
    übernehmen muß. Verwantwortlich für die Ablösung ist D.F.B.30.
    Durchführung der Ablösung und Feuerbereitschaft der 8./26 ist durch II./26 an G.R.6 zu melden.
    Btl.Gef.Std. II./26 verlegt im Zuge der Ablösung zum bisherigen Gef.Std. D.F.B.30 in Skutes.
4.) D.F.B.30 übernimmt in der Nacht vom 7./8.12. vom Sturm-Btl.AOK 18 durch 1.Schwadron den Abschnitt bis Schneisenkreis 1500m westl. Saulischi. Am 7.12. ist
    ein Vorkommando zum GEf.Std.Sturm-Btl. AOK 18 (Stärke mindestens 1:1:1) zur VErbindungsaufnahme in Marsch zu setzen. Durchführung der Ablösung sofort nach
    Übergabe des bisherigen Abschnitts der 1.Schwadron bis Saulischi ausschl. an 6./26.
    Übernahme des neuen Abschnittes ist an G.R.6 zu melden. Für die schw.Schwadron sind neue Feuerstellungen nordwestl.Plaveneki zu erkunden und nach
    Ablösung durch 8./26 zu beziehen. Feuerbereitschaft ist durch D.F.B. an G.R.6 zu melden.
    Gef.Std.D.F.B.30 verbleibt zunächst am bisherigen Platz. Neuer Gef.Std. westl.Plaveneki ist vorzubereiten.
5.) Übernommene und übergebene Munition ist durch die Btl. umgehend an G.R.6 Abt.Ib zu melden.
6.) Die Kp.-bzw.Schw.-Führer sind dafür verantwortlich, daß sämtliche Öfen im Abschnitt verbleiben und übergeben werden.
7.) T.V.P. II./26 verlegt im Einvernehmen mit Btl.-Arzt D.F.B.30.
8.) Nachrichtenverbindungen: I./6 stellt Fernsprechverbindung zu den Kompanien sicher und übernimmt dazu vom II./26 Längen und s.F.-Kabel. Übernahme bzw.
    Übergabe von Leitungen durch II./26 und D.F.B.30 wird noch befohlen.
9.) V.B. und B.-Stellen II./A.R.30 und 13./6 verbleiben im bisherigen Abschnitt.
 
30.Infanterie-Division                                                                                                                    Div.Gef.Std., am 6.12.44
      Abt.Ia           
   Nr.361/44 geh.

                                                                       Divisionsbefehl Nr. 127.
                                                                       =======================

1.) Die Division hat Befehl, die noch im eigenen Abschnitt eingesetzten Teile der 11.Inf.Div. beschleunigt herauszuziehen und sie ihrer Division zuzuführen.
    Am 7.12. sind bereite 100 Mann in Marsch zu setzen.
2.) Durchführung der erforderlichen Ablösungen nach anliegendem Zeitplan.
3.) Neue Grenzen zwischen Rgt.z.b.V. 185 und G.R.6 ab 8.12.:
    Bumbuli (6) - Schnittpunkt Schneise 500m ostw. Nordostran Tirs-Sumpf (MA.213/14), Schneise für Rgt.z.b.V.185 - Wegegabel nordwestl. Babriski (Rgt.z.b.V.185).
4.) Inmarschsetzung Alarm.Kp.Wagner und 40 Mann F.E.B.11 mit Lkw. von Wegegabel nordwestl. Babriski bis 7.12.44, 12,00 Uhr durch Rgt.z.b.V. 185. Mot.-Transportraum
    max. 100 Mann ist dorthin durch Ib am 7.12. bis 10,00 Uhr zuzuführen.
    Marschweg: Avoti, Lubaskrogs, Grobin, Durben, Sudmalkrogs, Dizstroki.
    Marschziel: Dizstroki, fernmdl. Meldung des Führers an Gef.Std. 11.Inf.Div. in Adzeli (über Ib 11.I.D. in Dizstroki).
5.) Bei Ablösungen sind je Kp. 1 Uffz. und 1 Mann 24 Stunden als Nachkomando in der Stellung zu belassen.
6.) Herausreißen und Mitnahme von Türen, Fenstern und besonders Öfen aus der Stellung ist verboten.

Anlage zu 30.Inf.Div., Ia Nr.361/44, v.6.12.44
Zeitplan für Ablösungen

Zeitpunkt          Ablösende Einheit         Herauszulösende Einheit         Bemerkungen
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6./7.12.          Teile I./G.R.6                6./F.R.26
7.12.             Teile Sturm-Btl.18            Alarm-Kp.Wagner + 40 Mann FEB.11
7./8.12.          6./F.R.26                     1./D.F.B.30
8.12.             1./D.F.B.30         )         2./Sturm-Btl.18
                  Tle.3./Sturm-Btl.18 )
8./9.12.          2./Sturm-Btl.18               3./G.R.173
9./10.12.         3./G.R.173                    F.E.B.11
 
Grenadier-Regiment 6                                                                                                           Rgt.Gef.Std., den 11.12.44
    Abt.Ia/IIa
                                                    Regiments-Tgesbefehl Nr.23. 
                                                    ===========================
1.) Versetzungen: (IIa)
    Es wurden versetzt:
    Stabsarzt d.R.Dr.Fehrs, Rgt.-Arzt, mit Wirk.v.1.12.44 zur 8./Kr.Trsp.Abt.592, Verfg.: AOK 18, Abt.IIa/IVb Az.1/a v.26.11.44
    Leutnant d.R. Hansen, Fhr.Res.OKH (Ost) mit Wirk.v.8.12.44 zum G.R.6 unter gleichzeitiger Kommandierung als Ausbildungsoffz.
    zum F.E.B.30, Verfg.: 30.I.D. Abt.IIa Az.Verz.v.9.12.44.
    Lt.d.R.Hansen erhält eine Planstelle als Zugführer im I./G.R.6.
2.) Stellungsbau: (Ia)  
    Der Ausbau der Stellung bei den Kp. und Btl. hat planmässig und nach einem schriftlich festgelegtem Ausbauprogramm zu erfolgen.
3.) Ablösung der Posten: (Ia)
    Die Ablösung der Posten in der HKL muß ständig örtlich und zeitlich wechseln.
4.) Ausbildung in der HKL: (Ia)
    Wo es das Gelände zuläßt, ist moch mit den Posten in der HKL. Ausbildung an der Waffe möglichst mit scharfem Schuß in den Feind
    hinein zu betreiben,
5.) Tagesmeldung: (Ia)
    Überläufer und die in Gefangenschaft geratenen Soldaten in der Tagesmeldung mitzumelden unter Angabe von Name, Vorname, Dienstgrad,
    Truppenteil, Geburtstag und -ort, Anschrift des nächsten Angehörigen.
6.) Beförderung und Ernennung zum Fahnenjunker: (IIa)
    Nach ihrem Heldentod werden zum Fahnenjunker d.R. ernannt:
      Gefr.ROB Quaasebarth, 1./F.R.26, m.Wirk.v.31.10.44,
      Uffz.ROB, Wioblowski, 2./F.R.26, m.Wirk.v.14.10.44
      Gefr.Quaasebarth wird nachträglich mit Wirkung vom 1.10.44 zum überzähligen Unteroffizier befördert.
7.) Sturm- und Nahkampftage: (IIa)
    Ein Sturm- bzw.Nahkampftag im Sinne der Verleihungsbestimmungen für Inf.-Sturmabzeichen und Nahkampfspange werden genehmigt:
    1.11.44 Abwehr eines russ.Angriffs für I./G.R.6, Nahkampftag,
            bei Dinzdurbe
    4.11.44 Abwehr eines russ.Angriffs            3./G.R.6  Sturm- und
            und Gegesntoss bei Ziegelei           4./G.R.6  Nahkampftag
            Skalki
   11.11.44 Abwehr eines russ.Angriffs            3.,4.u.   Nahkampftag
            bei Kusi                              Stab I./6
   12.11.44 Abwehr eines russ.Angriffs            3.,4./6   Sturm- und
            und Gegenstoss bei Kusi                         Nahkampftag
   15.11.44 Abwehr fdl.Stosstrupps ostw.Striki,   5./26     Nahkampftag
   16.11.44 Abwehr fdl.Stosstrupps ostw.Striki,   5./26     Nahkampftag
   17.11.44 Gegenstoss südl.Kusi                  5.u.6./26 Sturm- und
                                                            Nahkampftag 
   18.11.44 Gegenstoß südl.Kusi                   5.u.6./26 Sturm- und
                                                            Nahkampftag
   19.11.44 Abwehr eines russ.Angriffs und Ab-    2./G.R.6  Sturm- und
            riegelung von Feindeinbrüchen im      3. und    Nahkampftag
            Raum Kusi und nördl.davon             Stab I./6 Nahkampftag
   20.11.44 Gegenstoß nördl.Kusi                  6./26     Sturm- und
                                                            Nahkampftag
   21.11.44 Abwehr eines russ.Angriffs auf        Reiterzug Sturm- und
            Kastenwald südl.Gobzemji              G.R.6     Nahkampftag
   22.11.44 Abwehr ein Feindangriffs gegen        2.,3. und Nahkampftag
            Kastenwald südostw.Gobzemji           Stab I./6
   23.11.44 Abwehr eines fdl.Angriffs ost.        5./26     Nahkampftag
            Gobzemji u.Höhe 106,9           
 
I./Grenadierregiment 6                                                                                        Btl.Gef.Std., d.15.Dez.1944

                                           Plan für Stoßtruppunternehmen Bundias am 17.Dez.44.

1.Feind
 in ausgebauten Feldstellungen auf 450 (Höhe 23,9) bis 800 (Bahndamm). Seit vermuteter Ablösung in der Nacht vom 13. zum 14.12.44 in schwacher
 Besatzung, jedoch mit verhältnismässig vielen Maschinenwaffen. Vorgeschobene Teile siehe Skizze.

2.Auftrag
 a) Vernichtung vermuteten Gegner bei I und Sprengung der beiden Bunker, dabei Einbringung eines Gefangenen zur Klärung von Feindbild und
    Feindabsichten.
 b) Vernichtung des Gegners bei 2 dabei Einbringung eines Gefangenen, wenn Lauschtrupp oder vorgeschobener Inf.Beobachter mit Funkgerät möglichst
    Gerät mitbringen, sonst vernichten. Drähte zerschneiden, Grabenstück und Schützenlöcher verminen (Tretminen), Sprengung vermuteten Bunkers.
 c) Niederhalten des Postens bei 3 oder, wenn günstig, einbringen desselben.
 d) planmässiges Absetzen unter Feuerschutz der unterstützenden Waffen.

3.Folgerungen
   Den vorrangegeangenen Spähtgrupps und der Beobachtung zufolge müssen die Objekte 1 u. 2 beide zugleich gepackt werden, da flankierendes Feuer
   von 1 und die Gefahr des Abschneidens von dort ein Anpacken auf 2 -unleserlich- ausschließt. 1 kann deshalb nicht allein angepackt werden, weil
   ständige BEsetzung fraglich ist. 3 ist ein rundes Schützenloch ohne gedeckten Annäherungssteg für den dortigen Einzel-Wachtposten, der überhöht,
   Unternehmen 2 flankierend gefährdet. Besetzung des Standes unregelmäßig. Freundwärts des Standes ein toter Winkel eines etwa 2m hohen Steilhanges,
   der einen Sprung sehr begünstigt.

4. Zur Unterstützung erbeten:
   1 le.Art.Abt. (II./30)
   2 s.Battr. (66)
   1 s.I.G. (13./6)
   4 s.Gr.W. (13./6)
   2 le.I.G. (4./6)
   2 m.Gr.W. (4./6)
   Eingreif-Feuerreserve:
   2 m.Gr.W. (4./6)
   An Munition erbeten:
   250    Schuß le.F.H.
   80/100   "    s.F.H.
   40       "    s.I.G.
   80       "    l.I.G.
   200      "    m.Gr.W.

5.Gliederung, Stärke, Bewaffnung
   Führer Lt.Lundius
   (2) li.Stoßgruppe
       Lt.Lundius         M.K. u.3 H´granaten
       1 Melder           L´pi mit Munition, 2 H´granaten
       Uffz.Schuhmacher   M.K. u.3 H´granaten
       8 Mann             M.K. od. M.Pi. je 3 H´granaten
       4 Mann             Pistole, je 4 H´granaten
       2 Pioniere         je 2 Tretminen, Pistole, 2 H´granaten
       2 Pioniere         je 1 Tretmine, Pistole, 2 H´granaten
       1 Pionier-Uffz.    1 M.K. u. 3 H´granaten
       li.Sicherungstrupp
       Obgefr.Mohls       M.K., 2 H´granaten
       2 Mann             M.K. od.M.PI., je 2 H´granaten
       2 Mann             Gewehr, je 2 H´granaten
    (3)Sicherungs- u.Fangtrupp
       Gren.Köppel        Pistole 08, 3 H´granaten
       1 Mann             Pistole 08, 3 H´granaten
       1 Mann             M.K., 2 H´granaten 
    (1)re.Stoßgruppe
       Stfw.Jackstieß     M.K. u. 3 H´granaten
       Uffz. Sättelmann   M.K. u. 3 H´granaten
               (Vertr.)
       6 Mann             M.K. od.M.Pi., je 3 H´granaten
       4 Pioniere         je 1 T-Mine, Pistole, 2 H´granaten
       re.Sicherungstrupp
       Obgefr.Koch        M.K. u. 3 H´granaten
       2 Mann             M.K. u. 3 H´granaten
       2 Mann             Gewehr u. 3 H´granaten
       Bergungstrupp
       Uffz.Landgraf      1 MPi., 2 H´granaten, Zeltbahn
       Obgefr.Hartwig     1 Pist., 2 H´granaten, Zeltbahn
       3 Mann             1 Gewehr, 2 H´granaten, Zeltbahn
       Floßkdo.(Feindufer)
       Feldw.Zieten       1 M.Pi., 2 H´granaten
    li.2 Mann             1 Gewehr, 2 H´granaten
    re.2 Mann             1 Gewehr, 2 H´granaten

6. Kampfplan
   Von 4.00 bis 5.00 Uhr übersetzen an 2 Stellen (Pendelflößen)
   Anschließend beziehen der Sicherungsstellen durch Sicherungstrupps.
   Hineinschieben der Stoßgruppen in die Sprungausgangsstellungen, Fangtrupp (2) bei P, zweigt gemäß Skizze ab.
   Ab 4.00 Uhr Geräuschtarnung durch eig. M.G. und Tarnung des Stoßtrupps durch 2 seitenbegrenzte s.M.G.
   Um 6.00 Uhr :Sprung.
   Ausführung des Auftrags. Stoßgruppe 2 zieht sich sofort zur Flßstelle zurück und setzt über. Sicherungstrupp 2 folgt
   der Stoßgruppe, nachdem diese den Bach erreicht hat und übernimmt hier sofort die Sicherung für Stoßgruppe 1 (dabei 3).
   Stoßgruppe 1 sichert bei den Bunkern gegen Norden das Zurückgehen der gesamten Stoßgruppe 2 solange, bis diese die Übersetzstelle
   erreich hat und nimmt 3 auf. Danach setzt sich die Stoßgruppe auf die Übersetzstelle ab und setzt sofort über; ihr folgt nach Erreichen
   des Baches der Sicherungstrupp.
   Beide Sicherungstrupps setzen als letzte unter dem Schutze der Stellungswaffen über.
   Sofortige Verteilung der Übergesetzten in der Stellung.
   Feuerunterstützung löst Btl.-Kdr. mündlich an V.B. oder durch rotes Sternbündel, aus (nach erszer Detonation oder bei starkem Feuergefecht)
   Bei Unvorhergesehenem Verluf Einsatz der beiden Eingreif.Reserve-Gr.? gegebenenfalls neue Auftragserteilung ? Unterstützende.

7. Feuerplan: gemäß Skizze
8. Vorbereitungen
   a) Einschießen an den beiden Vortagen (unauffällig, da die meisten Räume bereits als Sperr- und Vernichtungsfeuerräume erschossen sind)
      Verteilung de Ziele an eigene M.G. in der Stellung, Frstlegen derselben (2 s.M.G. seitenbegrenzt).
   b) Bereithalten und überprüfen der Einsatzfähigkeit der Floßsäcke am Vorabend (aufbrechen der Eisschicht)
   c) Bobachtung und Überwachung (ab 3.00 Uhr) durch Btl.-Kdr. im vorderen Graben 200m nördlich der Übersetzstelle, dabei beteiligten V.B.
      (Draht- und Funkverbindung.)
   d) Vorgeschobener T.V.P.: Zuggefechtsstand I.Zug (2.Kp.), Krankenträger im vorderen Graben Übersetzstelle.
 
Grenadier-Regiment 6                                                                                                        Rgt.Gef.Srd., den 19.12.44
Abt.Ia Nr.1590/44 geh.
                                                              Regimentsbefehl!
                                                             =================

1.) G.R.6 hat in der Naht 18./19.12. Stab D.F.B.30 und eingesetzte Teile des Btl. mit Kräften des II./F.R.26 herausgelöst.
    Befehl über rechten Kp.-Abschnitt mit 2./Sich.Btl.989 ist am 19.12., 08.00 Uhr, an Rgt.Stab z.b.V.185 übergeben worden.
    Neue Abschnittsgrenzen zwischen Rgt.Stab z.b.V.185 und G.R.6 ab 19.12., 8,00 Uhr:
       Wegegabel 400m ostw.Pirmani (6) - Schneise hart westl. "T" von Tolki (6).
2.) Alarm-Kp.Müller ist am 20.12. mit BEginn der Dunkelheit aus dem Einsatz in der HKL durch II./F.R.26 herauszulösen  und zur Pz.Jg.Abt.30 in Marsch zu setzen.
    14 Mann der Kp. sind bereits am 19.12. ihrer Abt. zugeführt worden.
    Für die Übernahme des Kp.-Abschnitts der 2./D.F.B.30, sowie Herauslösung der Kp.Müller steht dem II./26 nur die 7./26, die am 19.12. durch zugeführten Ersatz
    weiter verstärkt worden ist, und der in der HKL verbliebene Zug 5./26 (30 Mann) zur Verfügung.
    Masse 5./26 verbleibt zu Ausbildungszwecken in Reserve und ist nach Freiwerden des Btl.Gef.Sttandes D.F.B.30 in den Raum des Btl.Gef.Standes II./26 zu
    verlegen. Btl.-Stoßzug (1-20) ist am 20.12. aus der HKL wieder herauszulösen.
     Arbeitskräfte zum Bau von zusätzlichen Unterkünften für 5./26 und Stoßzug werden dem Btl. ab 20.12. von Rgt. zugeführt werden.
3.) II./25 reicht dem Rgt. bis 21.12., 12,00 Uhr eine Skizze über Neugliederung des Btl.-Abschnitts ein.
4.) Bei allen Ablösungen ist für unbedingte Lautlosigkeit und Auflockerung bei allen Bewegungen seitens der Einheitsführer Sorge zu tragen.
 
I./G.R.6                                                                                                              Btl.Gef.Std., den 23.12.44
Abtlg.Ia
Meldung über das Ergebnis des am 22.12. gelaufenen Spähtrupps der 1./G.R.6
Auftrag: Erkundung der Übersetzmöglichkeiten in der Bachschleife im Meldebandabschnitt 231. Ausmachen des genauen Ortes der M.G.Stände vorwärts der Bachschleife;
         Feststellen ob Bunker und durchlaufendes Grabensystem dort.
Ergebnis: Übersetzmöglichkeiten wurden nicht gefunden; Der genaue Ort von 3 M.G.Ständen konnte ausgemacht werden. Aus Richtung Lötzen und Kdr.-Wäldchen wurden
          Stimmen und starke Arbeitsgeräusche wahrgenommen (Rückkehr 23,30 Uhr)
Skizze
 
30. Infanterie-Division.                                                                                                      Weihnachten 1944
    Kommandeur
 
                                                An meine Männer der 30.Infanterie-Division!

Zum 6.Kriegsweihnachten gilt Eucn mein besonderer Gruss. Ich wünsche Euch ein gesundes und fröhliches Weihnachtsfest und verbinde damit meine
aufrichtigsten Wünsche zum Jahreswechsel. Möge Euch das Jahr 1945 viel Soldatenglück bringen.

Am Ende dieses kampfreichon Jahres gedenken wir in Ehrfurcht unserer gefallenen Kameraden, unseren Verwundeten wünschen wir von Ganzen Herzen
baldige Genesung.

Es lebe der Führer und unser Grossdeutsches Vaterland.
 
Der Oberbefehlshaber                                                                                                                 A.H.Qu., Weihnachten 1944
  der 18. Armee

Soldaten!

Nur noch wenige Tage trennen uns von der deutschen Weihnacht, die uns trotz Allem auch dieses Jahr zu einer Feierstunde der Selbstbesinnung zwingt. Ganz Deutschland
ist zur Front geworden.
Die Erde erzittert an den deutschen Grenzen vom Bersten der Bomben und Granaten. Dort, wo sich einst unsere Kinder fröhlich und unbekümmert tummelten, wütet der Krieg,
zerstört er unsere Wohnungen und Arbeitsstätten, verwüstet er die Kultur unserer Heimat.
Unser Volk aber lebt weiter in der unbeugsamen Gewissheit, dass die Wende des Kampfes kommen wird. Nie wird der Feind unseren Freiheits- und Kampfwillen auslöschen
können! Und es ist gut, dass Ihr es wisst, Ihr Soldaten da vorn im Graben, Ihr Kämpfer im Wellenbrecher Kurland!
Meine Gedanken wandern mit Euch heimwärts in das Deutsche Land zu euren Frauen, Müttern und Kindern. Ich kenne Eure Sorgen und verstehe das bange Fragen mancher Männer.
Ich weiss, daß Viele Schweres zu tragen haben! Es ist jedoch nicht an der Zeit, mit dem Schicksal zu hadern. Viele von Euch sind bereits die sechste Kriegsweihnacht
fern der Heimat, weil es die Pflicht so befiehlt.
Der Krieg fordert von uns allen Mut und Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit. Der Russe schanzt und munitioniert vor der Armeefront. Wir wissen, dass er sich für
die dritte Kurlandschlacht vorbereitet, von der er sich nach Eintreten der Frostperiode die Eroberung Kurlands verspricht. Wir werden die Zeit bis dahin nützen, werden
uns bereit machen, kämpfen und stehen und ohne Grund auch nicht einen Meter Boden preisgeben. Es gilt, weiter zu kämpfen, denn vor uns steht nur ein Entweder- Oder.
Der Bolschewist soll es auch in diesem Winter spüren, dass wir Allwettersoldaten sind, mag er seine Anstrengungen noch mehr steigern, unser unbedingter Widerstandswille
wird ihm jede Chance nehmen.
Wenn es die Kampflage zulässt, werdet Ihr Euch in Eure Bunker und Unterstände einen Tannenbaum holen, ihn schmücken und mit der gleichen Ergriffenheit wie früher Einkehr
und Besinnung halten. Aber wehmütig wollen wir dabei nicht werden, sondern den Schein der flackernden Kerzen zum sichtbaren Zeichen der Gemeinsamkeit unserer grossen
deutschen Volksfamilie werden lassen. Wir wollen auch voll Dankbarkeit an jene denken, die das unerbittliche Schicksal des Krieges abberufen hat. In unseren Gedanken sind
eingeschlossen alle Männer, Frauen und Kinder, die ein unglückseliges Geschick in die Hände des Feindes fallen liess. Einst werden unsere Feldzeichen wieder vorwärtsstürmen!
Das ist die Religion unserer Kraft und unseres Glaubens! Das Schicksal wird uns noch schwere Aufgaben stellen. Wir werden auch diese erfüllen. Neue schwere Kämpfe erwarten
uns. Wir sind bereit! Wir wollen uns auch in dieser Weihnacht vor unser Vaterland stellen.
In unseren Herzen sind unsere Lieben allgegenwärtig. Lasst uns unserem Führer in dieser Stunde erneut geloben, dass er sich auf uns verlassen kann, und dass wir an ihn
glauben, jetzt und alle Zeit. Haltet auch in dieser Weihnachtsnacht Wache für unser Vaterland. Ihr sollt wissen, dass meine Gedanken bei Euch sind in der Gemeinschaft
unseres Kampfes, der Deutschland heisst.
Euer Oberbefehlshaber
 
30.Infanterie-Division                                                                                                       Div.Gef.Std., am 24.12.44
      Abt. Ia           

Nachstehende Abschrift zur Kenntnisnahme und Bekanntgabe an die Truppe übersandt.

Gruppe Thomaschki                                                                                                             Gr.Gef.Std., am 24.12.44
    Abt.Ia

An 30.Inf.Division.
 
Als alter Frontsoldat sind heute am Tage des 6.Kriegsweihnachten meine Gedanken in engster Verbundenheit bei meinen tapferen Soldaten der Gruppe Thomaschki.
Offizier und Mann haben soeben erst erneut bewiesen, wie turmhoch sie in ihrem kämpferischen Können dem sowjetischen Feind überlegun sind. Im tapferen Kampf
haben sie einen wunderbaren Erfolg errungen. Mit solchen tapferen deutschen Männern wird der Sieg unser sein. Allen Angehörigen der Gruppe Thomaschki
übermittele ich aufrichtigsten Wünsche für ein gesegnetes Weihnachtsfest !
Der Kommandierende General m d.F. der Korpsgruppe beauftragt,
gez. Thomaschki, Generalleutnant.
 
30.Infanterie-Division                                                                                                                    Div.Gef.Std., am 25.12.44
      Abt.Ia           
   Nr.433/44 geh.

                                                                       Divisionsbefehl Nr. 130.
                                                                       =======================

1.) Ab 23.12.44, 06,00 Uhr tritt folgende Abschnittsgrenze zwischen 87.Inf.Div. und 30.Inf.Div. in Kraft:
      Bisheriger Verlauf bis Supstiki (87.) - Ziemeli (87.) - Verlauf der Schneise nach Südosten bis Schneisenkreuz in EK 70 7/4 - Südzipfel des Waldrandes in EL 1c-
      Straßengabel in DM 2s 9/3.
2.) Rgt.Stab.z.b.V.185, Sturm-Btl.AOK.18 und Sich.Btl.638 sind aus dem Befehlsbereich der Division ausgeschieden.
    D.F.B.30 bleibt zunächst taktisch 87.Inf.Div. unterstellt. Munitionsversorgung erfolgt durch 87.Inf.-Div.
3.) Sicherungs-Btl.989 wird mit sofortiger Wirkung auch versorgungsmässig und truppendeisntlich Gren.Rgt.6 unterstellt.
4.) Art.Rgt.30 tritt am 24.12., 12.00 Uhr wieder unter den Befehl der Division, bleibt jedoch auf enge Zusammenarbeit mit 87.Inf.-Div. angewiesen. Durch Belassen der
    bisherigen B.-Stellen und V.B. im Abschnitt der 87.Inf.-Div. ist Wirkung vor HKL 87.Inf.-Div. sicherzustellen.
 
Gren.Ers.u.Ausb.Btl.6                                                                                       (24) Lübeck, den 27. Dezember 1944

Dem
Grenadier - Regiment 6

Sehr verehrter Herr Hoffmeister:

Zum Jahhreswechsel sendet das Gren.Ers.u.Ausb.Btl.6 dem stolzen Grenadier - Regiment 6 die herzlichsten Grüße verbunden mit den besten Wünschen
ein erfolgreiches 1 9 4 5 ! 
Mit stolzer Anteilnahme ist das Bataillon mit seinen Gedanken stets bei den kämpfenden Kameraden.
Mit den besten Wünschen für Ihr, sehr verehrter Herr Hoffmeister, persönliches Wohlergehen grüßt das Bataillon das Regiment mit
Heil Hitler!
 
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