34.Infanteriedivision
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Kriegstagebuch Februar 1943
12.2.1943 Rundbrief Oberstl.Hippel, Gren.Rgt.253:
Ein am 12.2. beginnender und bis Ende Februar andauernder Großangriff beim linken Nachbarn streifte die im linken Btls.Abschnitt
eingesetzte 5.Kp. nur mehr mit seinen Ausläufern. Der Angriff wurde abgeschlagen.
In der Nacht 12./13.32 stellte ein Spähtrupp der 5.Kp. beim Gegner eine sehr starke Grabenbesetzung fest, so daß der vor unserem
linken Flügel und dem linken Nachbar-Btl., um 5.30 Uhr beginnende Angriff alles in Alarmbereitschaft fand. Ohne Artl.Vorbereitung
griff der Gegner in 4 Welleen, jede etwa 3 Kompanien, aus dem S-Tal heraus an. Eine Welle nach der anderen brach in unserem zum
großeen Teil flankierend wirkenden sMG- und lMG-Feuer, etwa 300m vor unserer HKL zusammen. Sehr wirkungsvoll war auch das gut
liegende Art.Feuer. - weiter 14.2.43 -
13.2.1943  
14.2.1943 Rundbrief Oberstl.Hippel, Gren.Rgt.253:
Am 14.2. wiederholte der Russe in demselben Abschnitt seinen Angriff. Nachdem der Angriff liegen blieb, trommelte der Russe etwa 1/2
Stunde lang rückwörts auf unsere Stellungen, ohne diese Kanonade infanteristisch auszunutzen. Die darauf um 9.15 Uhr angreifenden
Wellen wurden zusammengeschossen.
15.2.1943 Rundbrief Oberstl.Hippel, Gren.Rgt.253:
der 15.Februar verlief ruhig. Das Vorgelände unseres linken Flügels war dicht mit toten und schwerverwundeten Russen übersät. Die 5.Kp.
erbeutete eine große Anzahl Waffen. Leider betrugen die eigenen Verlustee des Btl. 5 Tote und 15 Verwundete. - weiter 20.2.43 -
20.2.1943 Rundbrief Oberstl.Hippel, Gren.Rgt.253:
Am 20.2. belegt der Russe von 6.00-6.30 Uhr unseren linken Nachbarabschnitt mit sehr starkem Art.- und Raketengeschütz-Feuer.
Ab 7.50 Uhr greift der Russe den linken Abschnitt mit Bomben und Bordwaffen an. Dem Zug Berwenger der 5.Kp. gelang es, im zusammengefassten
Feuer 2 feindl.Schlachtflieger abzuschießen. Ein Angriff erfolgte nicht.
21.2.1943 Rundbrief Oberstl.Hippel, Gren.Rgt.253:
Der 21.2. begann wiederum mit einem 1 1/2 stündigen Bombardment sstarker feindl.Fliegerverbände. Eigene Jäger und Stukas griffen ebenfalls
in den Kampf ein. Der gegen Mittag beginnende starke Angriff führte leider zu einem neuen Einbruch beim Nachbarbtl. Ein angesetzter
Gegenangriff führte zu keinem Erfolg.
22.2.1943 Rundbrief Oberstl.Hippel, Gren.Rgt.253:
Am 22.2. zog der Russe unter starkem Einsatz der Luftwaffe neue Kräfte heran. Die Einbruchsstelle wurd abgeriegelt und der dort angesetzte
Angriff abgeschlagen und 5 Panzer abgeschossen. An den beiden folgenden Tagen wurrden in heftigen Luftgefechten 5 fdl.Flugzeuge zum Absturz
gebracht.
 
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