| Kriegstagebuch Juli 1940 | |
| 8.7.1940 |
privates Tagebuch IV./A.R.34: Unser Chef teilte uns heute mit, dass wir wahrscheinlich noch heute Abend in Richtung Soissons abmarschieren würden. Tatsächlich setzten wir uns um 22 Uhr in Marsch und marschierten die ganze Nacht auf derselben Strecke, die wir gekommen waren bis Rouy. -weiter 25.7.1940- |
| 9.7.1940 |
privates Tagebuch 1./N.A.34: Jeden Tag exerzieren mit der Begründung, die K.d.F. Fahrt durch Frankreich sei nun vorbei. Schlechte Stimmung. Nicht dem Sieg entsprechend. Abfahrt aus Trevol über Noves-Auxerre (A- schwer zerstört). |
| 10.7.1940 |
privates Tagebuch 1./N.A.34: Auxerre-Romeli. |
| 11.7.1940 |
privates Tagebuch 1./N.A.34: Romeli-Soissons-Acy an der Aisne. |
| 12.7.1940 |
privates Tagebuch 1./N.A.34: Acy neues Qurtier in einem Schloß. Ess heisst vorläufig für 6 Wochen. Grosses Reinemacher des Schlosses. Es wohnt kaum jemand in Acy. Umgeebung schwer zerstört. Wir habn schwer Hunger. Dienst ebenfalls exerzieren. Baden in der Aisne -unleserlich-Sachen. Es heißt es geht nach Deutschland. - weiter 28.7.1940 - |
| 25.7.1940 |
privates Tagebuch IV./A.R.34: Inzwischen sind wir in ununterbrochenen Tagesmärschen mit wenig Ruhetagen als Einlage bis Beauzian, 15km vor Guignicourt. |
| 28.7.1940 |
privates Tagebuch 1./N.A.34: Fahrt von Acy nach Norelgera-unleserlich-, Soissons - Chauny - Ham - Peronne - Bapaume - Arras - Doullens - Waul. |
| 29.7.1940 |
privates Tagebuch 1./N.A.34: Waul, (bis 12.8.40) unser neuer Quartierort. 45km entfernt von der Küste. Erst in einer Wirtschaft auf Stroh, dann in einem alten Forsthaus. Steinbacken darüber Stroh. Keine Wasserleitung wie überall in Frankreich. Ziehbrunnen als Wasserspender. - weiter 12.8.40 - |
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