Landesschützen-Bataillon 736
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Befehle März 1940
Chef H Rüst und BdE                                                                                                                    Berlin, den 23. 3. 1940
Ia(I) Nr.798/40 g.Kdos.

Bezug: Gen.St.d.H.Org.Abt.(1.St.)(I) Nr.292/40 g.Kdos.
Betr.: Aufstellung von Landesschützenbataillonen.

       
A. Allgemeines.

1.) Es sind zum 10.4.40 für Verwendung im Operationsgebiet aufzustellen:
    a) durch W.Kdo.II: Landesschützenregimentsstab z.b.V. 25
         "    "   VII:                "    "         "    75
         "    "     X:                "    "         "   105
         "    “    XI:                "    "         “   115
         "    "  XVII:                "    "         "   177
    b)   "    "    II: Landesschützenbataillon 275 und 276
         "    "   III:    "    "               325,326 u.327
         "    "    IV:    "    "               385,386 u.387
         "    "   VII:    "    "               525 u. 526
         "    "  VIII:    "    "               575,576 u. 577
         "    "    IX:    "    "               625,626 u. 627
         "    "     X:    "    "               675 u. 676
         "    "    XI:    "    "               735 u. 736
         "    "  XIII:    "    "               835,836 u. 837
         "    "  XVII:    "    "               875 u. 876 (885 u.886 (412/40 gK FzIn)
2.) Gliederung und Stärken:    
    a) Landesschützenregts.Stab z.b.V.: KStN u. KAN 4013 v. 1.11.39
    b) Gliederung des Landesschützenbataillons:
            1 Stab Ldsch.Btls. z.b.V.:   KStN u. KAN 4023 v. 1.11.39
            3 Landesschützenkomp.z.b.V. : "       "  4033 v. 1.11.39
3.) Die aufstellenden Einheiten erhalten einen Stamm an Ausgebildeten (Res.II u.Ldw.I u. G.V.Heimat) und sind mit Unausgebildeten aufzufüllen.
4.) Da zunächst nur 25% der zuständigen Waffen zugewiesen werden können, sind die Einheiten in Standorten der Jnf.Ers. Einheiten aufzustellen.
5.) Unter Ausnutzung der Waffen und Ausbildungsmittel der an Aufstellungsort befindlichen Ers.Einheiten sind die Unausgebildeten nach den für
    Landesschützenersatzeinheiten gegebenen Richtlinien so auszubilden, daß die Einheiten am 20.5. feldverwendungsfähig sind.

B. Durchführungsbestimmungen.

1.) Personelle Bestimmungen a) Die Rgts.Kommandeure werden vom H PA befohlen.
    b) Das übrige Personal ist durch die W.Kdos. zu stellen.
    c) Die aufzustellenden Einheiten erhalten einen mögliohst hohen Stamm an ausgebildeten Uffz. und Mannschaften.
4) Über etwaige Zuführung von Uffz. aus im Operationsgebiet eingesetzten Landesschützenbatl. folgt gegebenenfalls Befehl.
    e) Zur Auffüllung der Einheiten bis zur Stärke der K.St.N. sind Unausgebildete der Geb.Jahrgänge 1906 einzustellen, dabei können auch in beschränktem Umfange
       G.V.Feld-Leute verwendet werden.
2.) Über Ausstattung mit Waffen und Gerät, Pferde und Kraftfahrzeuge ergeht Sonderverfügung durch Chef H Rüst u. BdE AHA - Fz In/ In 3/ Ag K/M.
3.) Feldverwendungsfähigkeit ist an Chef H Rüst ü. BdE AHA -Ia(I) zu melden.
 
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