| Befehle etc.. Mai 1943 |
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Kommandosache!
Anlage 4 zu AOK.11/A.Pi.Fü. Nr.383/42 Armeeoberkommando 11 A.H.Qu., den 24.5.1943 Ia/A.Pi.Fü.Nr.82/42 g.Kdos.(Lbv/Pi.3) Bezug: A.O.K.1,Ia Nr.2057/42 g.Kdos.v.14.5.42,Ziffer 12b Abs. 2). " , Betr.: Nachschubstraßen an der Westfront. 3 Anlagen. An 1. Armee führt durch Oberbaustab 19 Instandsetzung und Wiederherstellung folgender Straßenzüge durch (vergl.anl.Karte): a. mit Bauziel Rollbahn für mot.Verkehr bei jedem Wetter Duwankoi - Belbektal - Richtung Sewastopcl (Straße I), Mamaschaj - Belbek - Richtung Bartenjewka (Straße Ia), Schuli - Werch Tschorgun - Richtung Sewastopol (Straße II), Tschatal Kaja-Sapun Gora-Richtung Sewastopol (Straße III), b. mit Bauziel Gefechtsweg, zunächst für pferdebespannte Fahrzeuge Salarkoj-Nordweg-Richtung Tschornaja-Mündung (Straße Ib), Nördl.Varnutka-Weises Haus-Richtung Balaklawa(Straße IIIa). Herstellung der 1 Gangberkeit für die fechtende Truppe ist Aufgabe der Korps, Oberbaustab 19 folgt dicht auf. Er schiebt am A - 1 Tag seine Bauspitzen bis an HKL vor, sodaß die hier von den Korps angesetzten Kräfte frei werden und stellt am A Tag die erforderlichen Baupioniere in Verbindung mit betr. Korps etwa in den auf Karte angegebenen Räumen bereit. 2. Verkehr auf genannten Straßen und rückwärts regeln die Korps in ihren Befehlsbereichen. Enge Zusammenerbeit zwischen Verkehrsregelungsorganen und den für Instandsetzung. der Straßen eingesetzten Baupionieren ist erforderlich, vergl. A.O.K.11,Ia/A.Pi.Fü. Nr.5239/41 v.19.11.41. Die Baupioniere regeln Verkehr nur an Straßenbaustellen nach A.O.K.11, la/ A.Pi.Fü. Nr.2762/41 v.10.8.41. 3. Zustand der Wege, Straren-und Brücken in Vormarschraum ist laufend zu erkunden und der Armee täglich zu melden, vergl. A.O.K.11, Ia/A.Pi.Fü. Nr.7688/41 v.9.9.41 mit anliegend ersetzten Anlagen 2 und 3. Für die gesamte Armee kcmmt es darauf an, bald ein lückenloses Bild über die zweckmäßigste Führung der Nachschutraßen und darüber hinaus für Führungszwecke über dae gesamte Wegenetz im Zwischengelände zu erhalten. Der Untersuchung der Brücken, die unzerstört in unsere Hand fallen, ist gerade im Festungsgelände besondere Bedeutung zuzumessen. Beim Vormarsch durch das Jaila-Gebirge wurden bei Übernehme der Strassenzüge durch Oberbaustab 19 noch Brücken mit Feindladungen und Zündungen vorgefunden. Auch bei teilweise zerstörten Brücken und Durchlässen ist Untersuchung, besonders der Widerlager, notwendig. 4. Oberbaustab 19 hat Auftrag eingebautes Kriegebrückengerät im Zuge der angeführten Straßenzüge schnellstens durch 16 to Behelfsbrücken, zunächst einbahnig, zu ersetzen. Im Belbektal führt er Bau je einer 16 to Behelfsbrücke, zunächst einbahnig, im Zuge der Straßen I und Ia und eine 24 to Brücke, zunächst einbahnig, nördlich Kamyschly durch. Für den Übergang auf Kriegsbrücken wird auf A.O.K.11, Ia/ld/A.Pi.Fü. Nr.3450/41 v. 1.9.41 verwiesen. Diese Anordnung hat sich voll bewährt. |
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