| Befehle etc.. September 1942 |
| Fernschreiben von Okdo.H.Gr.Mitte Ia Nr.6841/42
g.Kdos.
2.9.1942 an 1.) Gen.Kdo.LIX.A.K. 2.) A.O.K.9 In Abänderung der Verfügung Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6737/42 g.Kdos. v.28.8.42, Ziff. la und 2 werden zur Bandenbekämpfung an Stelle der Jäger-Bataillone 5, 6, 8 und 13 aus dem Bereich der Heeresgruppe D im E-Transport zugeführt und unterstellt: 1.) Dem Gen.Kdo.LIX.A.K.: Jäger-Bataillon 1 nach Witebsk, Jäger-Bataillone 2 u.3 nach Rudnjai 2.) Dem A.O.K.9: Jäger-Bataillon 4 nach Jarzewo. Voraussichtliches Eintreffen: ab 9.9.42. Planmäßige Winterbekleidung und 2.Wolldecke werden den Bataillonen mitgegeben. |
|
Fernschreiben Ob.Kdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6864/42 g.Kdos., 3.9.1942. OKH teilt mit: "Der Führer verlangt, daß die Brücken an der Rollbahn im Bereich der 4.Armee für die Bewegungsmöglichkeit der Tiger-Panzer auf 60 to Tragfähigkeit verstärkt werden. Auf die Verbreiterung etwaiger, für die Benutzung der Tiger-Panzer vorgesehenen Knüppeldämme wird auf Grund der Erfahrungen bei H.Gr.Nord besonders hingewiesen. 4.Armee meldet die voraussichtliche Beendigung der hierzu erforderlichen Maßnahmen. |
| Fernschreiben H.Gr.Mitte, Ia Nr.6872/42 geh.,
3.9.1942. an A.O.K.9, Pz.A.O.K.3 Für die Unterbringung rückw.Teile, in Sonderheit für die Einrichtung von Kfz.Werkstätten, wird 9.Armee auf den Ort Jarzewo (22 km südostw.Duchowtschina) angewiesen. 3.Panzerarmee stellt 9.Armee den hierzu erforderlichen Platz zur Verfügung. Die nach Jarzewo zu verlegenden Versorgungstruppen der 9.Armee sind, soweit es ihr Dienst zuläßt, an der unmittelbaren Standortsicherung zu beteiligen. Die Ernennung des Ortskommandanten von Jarzewo rgeln 3.Panzerarmee und 9.Armee in unmittelbarem Einvernehmen. |
| Fernschreiben
Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6875/42 geh.,3.9.42, 11.45 Uhr an Pz.A.O.K.3 I.R.432 der 131.Div. mit II./A.R.131 ist im Austausch mit verst.I.R.290 der 98.Div. zur Verfügung der Heeresgruppe südlich Gshatsk zu versammeln. Pz.A.O.K.3 meldet die Zeiten des Abmarsches und Eintreffens der beiden verstärkten Regimenter. |
| Fernschreiben H.Gr.Mitte, Ia Nr.6925/42 geh.,
v.4.9.1942, 10.35 Uhr an A.O.K.9, Pz.A.O.K.3 A.O.K.9 führt III./I.R.461 (252.Div.) dem Pz.A.O.K.3 in unmittelbarem Einvernehmen baldmöglichst zu. Da das Btl. auf etwa 50 Mann zusammengeschmolzen ist, ist seine Wiederauffrischung außerhalb der Div. nicht mehr möglich. 9.Armee meldet voraussichtlich Zeitpunkt der Abgabe des Btl. an 3.Pz.Armee. |
| Fernschreiben von Okdo.H.Gr.Mitte Ia Nr.6946/42
g.Kdos.
8.9.1942 an A.O.K.4, A.O.K.9 In Abänderung der Verfügung Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6841/42 g.Kdos. v.2.9.42, werden die für Gen.Kdo.LIX.A.K. bestimmten Jägerbataillone 1,2 und 3 nach Witebsk zugeführt. Daher sind in Abänderung der Verfügung Odko.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6862/42 geh.v.4.9.42 die für Jägerbataillone 1, 2 und 3 abzugebenden Pz.Jäg.Kp. nach Witebsk in Marsch zu setzen. |
|
Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7056/42 geh., 8.9.1942,
22.30 Uhr an A.O.K.4, Gen.Kdo.LIX.A.K. 1.) 12./Rgt."Brandenburg" z.b.V.800 ist durch A.O.K.4 dem Gen.Kdo.LIX.A.K. im unmittelbaren Einvernehmen bis 23.9. zuzuführen. Vorkommando zur Einweisung ist sofort voraus. Gen.Kdo.LIX.A.K. meldet der Heeresgruppe bis 13.9. den beabsichtigten Einsatz. 2.) In Abänderrung des Befehls Obkdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6751/42 g.Kdos. vom 29.8.42 werden dem LIX.A.K. durch Bef.H.G.Mitte nur 1 Regimentsstab und 2 Sich.Bataillon zugeführt. Über die Dauer ihres Verbleibs bei LIX.A.K. sowie über etwaige spätere Zuführung eines dritten Sich.Batailllons wird die Heeresgruppe nach Durchführung der befohlenen Unternehmung entscheiden. |
| Fernschreiben H.Gr.Mitte, Ia Nr.7065/42 geh.,
v.9.9.1942, 16.20 Uhr an A.O.K.9, Pz.A.O.K.3 III./I.R.461 der 252.Div. ist bis zum 13.9. dem Pz.A.O.K.3 in gegenseitigem Einvernehmen wieder zuzuführen. |
|
Oberkommando H.Gr.Mitte
H.Qu., den 11.9.1942 Abt.Ia Betr.: Ukrainer. An Bef.H.Geb.Mitte. Der Kommandeur des Sich.Bt1.790 hat dem Oberleutnant Freiherr von Böselager mitgeteilt, dass die Ukrainer von Tag zu Tag unlustiger und unsicherer würden. Gründe hierfür: Verweigerung der Lebensmittelmarken usw. für ihre Angehörigen in der Heimat. Fehlen jeglicher Unterstützung der Angehörigen, auch im Todesfall des ukrainischen Freiwilligen. Den Ukrainern steht angeblich nur 2/3 der Verpflegung die der deutsche Soldat empfängt. Da die Gründe für die Unsicherheit der Ukrainer den Tatsachen widersprechen, ist sofortige Belehrung der Truppen—Kommandeure und der Ukrainer geboten. Für das Oberkommando H.Gr.Mitte Der Chef dess Generalstabes |
|
Fernsohreiben von Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr. 7198/42 geh., an
Befh.H.Geb.Mitte, 13.9.1942 Durch Ob.d.L. werden für die Sich.Div. 201, 203, 221 und 236 je 1 Fi.156 zur Verwendung bei der Bandenbekämpfung zugewiesen werden. Zeitpunkt der Zuführung noch nicht bekannt. |
| Fernschreiben von Okdo.H.Gr.Mitte, Ia
Nr.7254/42 geh. an Pz.A.O.K.2, 14.9.1942, 23 30 Uhr Betr.: Zuführung eines Jäger-Btl, 1.) Der Armee wird etwa zwischen 20. und 24.9. die Zuführung eines Jäger-Btl. in Aussicht gestellt, Die Heeresgruppe bittet um umgehende Angabe des Zielbahnhofs (fernmündlich voraus). 2.) In unmittelbarem Anschluß an das Eintreffen des Jäger-Bataillons treten von der Armee die Sicherungs-Btl.703 (korrigiert auf Sich.Btl.313) und 862 wieder zum Befh.H.Geb.Mitte zurück. Einzelheiten der Zuführung sind in unmittelbarem Einvernehmen mit Befh.H.Geb.Mitte zu regeln. 3.) Gemäß-Befehl OKH dürfen Jäger-Btlne. bis auf weiteres nur zur Bandenbekämpfung eingesetzt werden. Fernschreiben von Okdo.H.Mitte, 18.9.1942, 19.50 Uhr an 1.) Pz.A.O.K.2 2.) Bef.H.G.,Mitte Bezug; Okdo.H.Gr.Mitte, Is Nr.7254/42 geh. v.14.9.42 In o.a. Bezugsfernschreiben ist in Ziffer 2.) anstelle von Sich.Bt1.703 "Sich.Btl..313!" zu setzen. Okdo.H.Gr.Mitte lIa Nr.7254/42 II.Ang. |
|
Fernschreiben von Heeresgruppe Mitte, Ia
Nr.7260/42 g.Kdos., 14.9.1942 22.35 Uhr an an A.O.K.4 Auf Befehl des Führers sind für den Einsatz der TigerPanzer nicht nur die bereits befohlenen Brücken im Zuge der Rollbahn Roslawl - Juchnow entsprechend zu vrstärken, sondern insbesondere auch in den Abschnittden der 267., 34. und 137.Div. Möglichkeiten zu schaffen, daß die Tiger-Panzer gegebenenfalls auch nördlich der Rollbahn bewegt werden können für den Fall, daß bei feindlichem Einbruch der Rollbahn selbst vorübergehend für die Tiger-Panzer nicht benutzbar sein sollte. |
|
Fernschreiben, Ob.Kdo.H.Gr.Mitte, Ia
Nr.7261/42 g.Kdos., 14.9.42, 9.45 Uhr an Pz.A.O.K.3 OKH ist mit dem vorgeschlagenen Ansatz einverstanden, weist jedoch auf scharfe Zusammenfassung der Kräfte innerhalb des Angriffsstreifens, insbesondere auch auf zusammengefaßte, artilleriestische Wirkung, besonders hin. |
|
Fernschreiben H.Gr.Mitte, Ia/Stoart Nr.1780 (7375)/42 geh. v.15.9.1942,
-- Uhr an Pz.A.O.K.2, Bef.r.H.Geb.Mitte III./A.R.213 ist von 2.Pz.Armee dem Bef.H.G.Mitte bis 1.10.42 im Eisenbahntransport nach Polozk zur 210.Sich.Div. zuzuführen. |
|
Oberkommando H.Gr.Mitte
H.Qu., den 16.9.1942 Abt. Ia. ----------------------- Nr.7307/42 geh. An 3.Panzer-Armee, Ein Offizier des Oberkommandos der H.Gr. hat gelegentlich eines Besuchs bei Korück 590 folgende Festellungen gemacht: 1.) Die Kosaken leiden infolge zu dünner Bekleidung vielfach unter Erkältungskrankheiten. 2.) Es ist notwendig, die nächtlichen Eisenbahnstreifen mit einer Handlampe auszustatten, da sie sonst weder in der Lage sind, den Bahnkörper nach Minen abzusuchen, noch einen anfahrenden Eisenbahnzug zum Stehen zu bringen. 3.) Die Russen gewinnen ihre Sprengmunition zum grössten Teil aus alten Minenfeldern bei Bibrichki (um Wopez). Zu Ziffer 1 - 3 ist das Erforderliche zu veranlassen. 4.) Kommandant der Autobahn ist nicht in der Lage, Unterkünfte für die Sich.-Truppe zu bauen. Dies ist Aufgabe der Armee. Für das Oberkommando der H.Gr. Der Chef des Generalstabes |
| Fernschreiben,
Obkdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6934/42 geh., an Pz.A.O.K.3, A.O.K.4, 4.9.42,
22.45 Uhr Verst.I.R.290 der 98.Div. steht der 3.Panzerarmee zur Verfügung. I.R.432 der 131.Div. mit II./A.R.131 ist dafür bis spätestens 9.9. zur Verfügung der Heeresgruppe aus der Front zu ziehen. Versammlungsort wird noch befohlen. |
|
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6945/42
g.Kdos., 5.9.1942, 12:50 Uhr, an A.O.K.9, Pz.A.O.K.3 Zur Verfügung der Heeresgruppe werden vorgeführt: a) 95.Div. im Eisenbahntransport auf Gshatsk, spätere Teile auf Wjasma. In Abänderung des Befehls Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6438/42 g.Kdos.Chefs.v.2.9.42 ist 95.Div. zur Verfügung der Heeresgruppe um und südwestlich Gshatsk so zu versammeln, daß schnelle Verschiebung nach Süden und Norden gewährleistet ist. b) III./Pz.Rgt.33 (9.Pz.Div.) im E-Transport auf Temkino. Dort Versammlung durch 3.Pz.Armee zur Verfügung der Heeresgruppe so, daß schneller Einsatz beim XII. und XX.A.K. möglich ist. |
|
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6954/42
g.Kdos., 5.9.1942, 21:05 Uhr, an A.O.K.9, Pz.A.O.K.3 In Ergänzung des Fernschreibens Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.6945/42 g.Kdos. vom 5.9.42 hat 3.Panzerarmee die Masse der 95.Div. um Gshatsk die als letzte eintreffende verst. Rgt.Gruppe dicht ostwärts Wjasma zur Verfügung der Heeresgruppe zu versammeln. |
| Fernschreiben Obkdo.H.Gr.Mitte, Ia/O.Qu., Qu.2
Nr.6960/42 geh.v.11.9.42 An A.O.K.9, Pz.A.O.K.3 Unabhängig vom Veerlauf der taktischen Grenzen zwischen 9.Armee und 3.Pz.Armee richtet sich die Ausnutzung des Landes nach den bestehenden Rayonsgrenzen. Die Zugehörigkeit eines Rayons zu einer Armee bestimmt die Lage der Rayonstadt. Demnach obliegt die Ausnutzung und Befriedung der Rayon Jarzewo, Ssafonowo, ISdoschkowo und Wjasma der 3.Pz.Armee, wenn auch Teilstücke im Bereich nördlich der taktischen Grenze liegen. Unbeschadet davon können rückwärtige Teile A.O.K.9 in diesem Gebiet untergebracht werden. Ihre Versorgung aus dem Lande ist im beiderseiteigem Einverständnis zu regeln. An der erfolgten Zuweisung der Stadt Jarzewo zur Unterbringung von Verosrgungstruppen vom A.O.K.9 ändert sich nichts. |
| Fernschreiben
Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7003/42 geh., an Pz.A.O.K.3, A.O.K.4 Bezug: Okdo.H.Gr.Mitte Ia Nr.6934/42 geh.vom 4.9.42 I.R.432 der 131.Div. mit II./A.R.131 steht der 3.Pz.Armee weiterhin zur Verfügung. Es ist jedoch baldmöglichst als Armee-Reserve hinter der Front bereitzustellen. |
| Fernschreiben
Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7043/42 geh., an Pz.A.O.K.2
Betr.: 102. und 108. le.ung.Div. Die Notwendigkeit, die beiden ung. Divisionen im Befehlsbereich der 2.Pz.—Armee zu belassen oder durch mindestens gleichwertige Kräfte zu ersetzen, ist am 7.9. dem Chef des Gen.St.d.Heeres vorgetragen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Es ist möglich, dass die Ungarn durch slow. Kräfte abgelöst werden. |
|
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte Ia Nr.7162/42 geh. von Okdo.H.Gr.Mitte an OKH Gen.St.d.B./Op.Abt. 12.9.1942, 8.40 Uhr Nach Meldung der 102.1e.ung.Div. vom 9.9.42 an Gruppe Gilsa hat ung.Beeatzungsgruppenkommando Kiew Beteiligung ung. Truppen an Unternehmungen verboten, sofern nicht Durchführungspläne dem Besatzungsgruppenkommando vorgelegt sind und hierauf Genehmigung zur Teilnahme erteilt worden ist. Pz.A.O.K.2 meldet, daß eine Einmischung nicht der Armee unterstehender ung.Kdo.Behörden in die Befehlsfünrung der Armee zu einer untragbaren Verzögerung aller Maßnahmen der Bandenbekämpfung führen und daher ausgeschaltet werden muß. Die Heeresgruppe bittet, eine Aufhebung dieses Befehls des ung.Besatzangsgruppenkommandoe herbeizuführen. |
|
Oberkommando der Heeresgruppe Mitte. Ia Nr. 7214/42 geh., 14.9.42 Bezug: Bef.H.G.Mitte, Ia Br.B.Nr. 3065/42 g . v. 12.9.42. An Bef.H.G.Mitte Der Herr Feldmarschall hat beim Vortrag entschieden, daß die Rückgabe des Sicherungsbataillons 285 an Bef.H.G. jetzt noch nicht möglich ist. Sie ist jedoch beabsichtigt, sobald es die Lage bei 4.Arnee zulässt. |
|
Fernsohreiben von Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr. 7254/42 geh., an
A.O.K.4, 14.9.1942, 23.30 Uhr Betr.: Zuführung eines Jäger-Btl. 1,) Der Armee wird etwa zwischen 20. und 24.9. die Zuführung eines Jäger—Btl. in Aussicht gestellt. Die Heeresgruppe bittet um umgehende Angabe des Zielbahnhofs (fernmündlich voraus). 2.) In unmittelbarem Anschluß an das Eintreffen des Jäger—Btl, treten von der Armee Sich.Bt1,285 und I./Sich.Rgt.2 wieder zum Befh.H.Geb.Mitte zurück. Einzelheiten der Zuführung sind in unmittelbarem Einvernehmen mit Befh.H.Geb.Mitte zu regeln. 3.) Gemäß Befehl OKH dürfen Jäger—Btlne. bis auf weiteres nur zur Bandenbekämpfung eingesetzt werden. |
|
Fernsohreiben von Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr. 7254/42 geh., an
LIX.A.K., 14.9.1942, 23.30 Uhr Betr.: Zuführung von Jäger-Btl. 1,) Der Armee wird etwa zwischen 20. und 24.9. die Zuführung von 3 Jäger—Btl. in Aussicht gestellt. Voraussichtlich werden in 2 dieser Bataillone je eine leichtgeschütz-Battr. eingegliedert. Die Heeresgruppe bittet um umgehende Angabe des Zielbahnhofs für die 2Jg.Btle. (fernmündlich voraus). 2.) In unmittelbarem Anschluß an das Eintreffen der Jäger—Btl, treten vom Korps die Sicherungs-Btl.573 und 642 und der Stab Sich.Rgt.44 wieder zum Befh.H.Geb.Mitte zurück. Einzelheiten der Zuführung sind in unmittelbarem Einvernehmen mit Befh.H.Geb.Mitte zu regeln. 3.) Gemäß Befehl OKH dürfen Jäger—Btlne. bis auf weiteres nur zur Bandenbekämpfung eingesetzt werden. |
|
Fernschreiben Ob.Kdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7192/42 geh., 17.9.1942, 9.25 Uhr. Dem durch 3.Panzerarmee gestellten Antrag auf Verlegung der taktischen. und Verwaltungsgrenze zu A.O.K.9 kann nicht entsprochen werden. Für die einheitliche Verwaltung und wirtschaftliche Ausnutzung der Rayons Wjasma, Isdeschkowo, Ssafonowo und Jarzewo treffen 3.Panzer- und 9.Armee die erforderlichen Vereinbarungen im Einvernehmen mit O.Qu. der Heeresgruppe. |
|
Fernschreiben Obkdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7341/42 g.Kdos., 17.9.1942, 19.50
Uhr An A.O.K.9, Gen.Kdo.LIX.A.K., Bef.H.G.Mitte, OKH/Gen.St.d.H./Op.Abt. Mit Wirkung vom 18.9.44 24.00 Uhr, tritt zwischen A.O.K.9 and Gen.Kdo.LIX.A.K. folgende neue Trennungslinie in Kraft (1 : 300 000): Schnittpunkt der Eisenbahntrasse Smolensk - Toropez mit Nordgrenze des Komandanturbereichs Smolensk (westl. Dubrowka) Shukowa (9.) - Koschewatka (an StraBe Duchowschtsohina Demidoff)(LIX.)_- Koloschino (9.) - Ostspitze Ssapscho-See - zweigestrichene StraBe von dort nach Norden bis Petrotschata (StraBe and Ort LIX.) - Nordwestspitze Schtschutschje See - Nordwestrand Pelezkii Moch - Posselak Nelidowo (9.) - Sselisharowo (9.). |
|
Oberkommando der Heeresgruppe Mitte
H.Gr.H.Qu., den 18.9.1942 Ia/Gen.d.Pi.-Nr.1458/42 geheim. Bezug: Dortiges Schreiben vom 12.9.1942 Betr.: Baukräfte An A.O.K.9 Die Heeresgruppe erkennt an, dass die Strassenverhältnisse im BEreich der 9.Armee, durch die vorangegangenen Gefechte, besonders schwierig geworden sind. Die neu auszubauenden Nachschubstrassen erfordern viel Material und viele Arbeitskräfte. Es wird versucht werden, die 9.Armee bevorzugt mit Material zu beliefern, soweit die Transportlage es zuläßt. Auch hat die Heeresgruppe einen verstärktn Einsatz von OT-Hochbau-Trupps bei der 9.Armee schon befohlen. Des weiteren wird das Bau-Btl.57, welches bisher nur auf begrenzte Zeit für Ausbesserungen des südlichen Teiles der Straße Sytschewka-Wjasma zur Verfügung gestellt war, dem A.O.K.9 zur freien Verfügung gestellt. Von dem angemeldeten Ersatz an Bausoldaten wird die 9.Armee bevorzugt mit 1 000 Mann bedacht werden. Ein Abziehen von Baukräften aus dem Bereich der übrigen Armeen der Heeresgruppe ist nicht tragbar. Die 9.Armee hat bei weitem am meisten Baukräfte von allen Armeen der Heeresgruppe. Ein Antrag bim OKH, auf weitere Zuteilung von Baukräften, hat keine Aussicht auf Erfolg. Das OKH hat erklärt, dass es nicht in der Lage ist, neue Baueinheiten zuzuführen. Es wird daher gebeten, daß das A.O.K.9 mit den munmehr zur Verfüfung gestellten Kräften, nach Möglichkeit die zufallenden Aufgaben löst. |
|
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7463/42
g.Kdos., 20.9.1942, 23:10 Uhr, an Pz.A.O.K.3, A.O.K.9 3.Pz.Armee versammelt 1 verst.Rgt.der 95.I.D. zur Verfügung der Heeresgruppe mit Anfang hart südlich des Straßenkreuzes südlich Gshatsk so, daß schnelle Verladung zum E-Transport Richtung Wjasma - Rshew jederzeit möglich ist. Unterbringungsraum und Zeit des Eintreffens sind zu melden. 3.Panzerarmee erkundet ferner die Möglichkeit schnellen Heranführens der Panzerabteilung 18.Pz.Div. an die Eisenbahn Temkino - Wjasma zur Verladung Richtung Rshew. Marschweg mit Vorschlag für Einladebanhöfe und Zeitbedarf sind zu melden. |
|
Fernschreiben von Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr. 7473/42 geh.
21.9.42, 16.15 Uhr an A.O.K.9 Bezug: Okdo.H.Gr.Mitte,Ia Nr. 7254/42 geh. v.14.9.42. Der Armee wird aus Arys Jg.Bt1.13 zwischen dem 7. und 10.10. nach Jarzewo zugeführt. Bis zum Abtransport noch nicht genesene Kranke werden nachgeführt. Zur Aufstellung der 5.(Pz.Jg.)Kp.(mot.Z) ist eine 3.Kp, einer Divisions-Pz.Jäg.- oder Schnellen Abtlg. aus dem Armeebereich zu verwenden und bis 6.10. in Jarzewo zu versammeln. Kompanie ist mit vollem Personal-, Fahrzeug- und Gerätebestand an Jg.Btl.13 abzugeben; lediglich die Pak selber Stehen der Armee zu anderweitiger Verwendung zur Verfügung. Versetzungen oder Kraftfahrzeugaustausch sind mit Eintreffen dieses Befehls verboten. Zuführung der s.Pak 40 (mot.z) für die 5.(Pz.Jg.)/Jg.Bt1.13 erfolgt durch OKH nach Jarzewo. 9.Armee meldet Nummer der an Jg.Btl.13 abzugebenden Pz.Jg.Kp. (fernmündlich voraus) und Eintreffen des Jäger-Bataillons. |
|
Fernschreiben H.Gr.Mitte Ia Nr. 7474/42 geh., 21.9.42 16.15 Uhr an 1.) Gen.Kdo.LIX.A.K. 2.) Pz.A.O.K.3 3.) Pz.A.O.K.2 Bezug: Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr. 7254/42 geh. v.14.9.42 Dem LIX.A.K. werden aus Arys zugeführt werden: Jg.Btl.5 zwischen 25. und 28.9. nach Newel Jg.Btl.6 " 29.9. u.2.10. nach Newel Jg.Btl.8 " 3. und 6.10. nach Witebsk Bis zum Abtransport noch nicht genesene Kranke werden nachgeführt. Zuteilung von Leichtgeschütz-Batterien erfolgt nicht. Zur Aufstellung der 5.(Pz.Jg.)Kp.(mot.z) geben ab und entsenden 3.Kompanien von Div.Pz.Jäg.- oder Schnellen Abtlg.: 3.Pz.Armee = 1 Kp. bis 25.9. nach Newel 1 Kp. bis 28.9. nach Newel 2.Pz.Armee = 1 Kp. bis 2.10. nach Witebsk. Es können hierzu auch Kompanien von Divisionen 1.Welle genommen werden. Ihre Wiederaufstellung ist verboten. Die Kompanien sind mit vollem Personal-, Fahrzeug- und Gerätebestand abzugeben. Versetzungen oder Kfz.Austausch sind mit Eintreffen dieses Befehls verboten; lediglich die Pak selber stehen den abgebenden Armeen zur Verfügung. Zuführung der s.Pak 40 (mot.Z) für die Kompanien erfolgt durch OKH nach Newel bzw. Witebsk. Auf Abgabe weiterer 3.Pz.Jg.Kompanien müssen sieh einstellen: 3.Pz.Armee = 1 Kp. zum 12.10. nach Smolensk 2.Pz.Armee = 1 Kp. zum 10.10. nach Brjansk (für das der Armee zuzuführende Jg.Btl.) 1 Kp. zum 12.10. nach Smolensk. Näherer Befehl folgt Es melden an die Heeresgruppe: 2.. u. 3.Pz.Armee Nummern (fernmündl.voraus) und Inmarschsetzung der Pz.Jg.Kompanien, LIX.A.K. Eintreffen der Jg.Btlne. und der Pz.Jg.- Kompanien. |
|
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7476/42
g.Kdos., 21.9.1942, 18:10 Uhr, an Pz.A.O.K.3, A.O.K.9 95.Div. ist durch 3.Panzerarmee der 9.Armee ohne Verzug zuzuführen, ab Gshatsk im E-Transport. Die Division ist durch 9.Armee zur Verfügung der Heeresgruppe ostwärts Oljenin zu versammeln. Pz.A.O.K.3 meldet die Zeiten des Abtransportes ab Gshatsk, A.O.K.9 die Eintreffzeiten und die Unterbringungsräume auf Karte 1:100 000. Die mit dem Fernschreiben Obkdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7475/42 g.K., vom 21.9.42 befohlene Versammlung des verst.I.R.62 durch Pz.A.O.K.3 wird hiermit aufgehoben. |
|
Fernschreiben, 21.9.1942 von Ob.Kdo.H.Gr.Mitte an Pz.A.O.K., A.O.K.9 Verst.I.R.62 ist durch 2.Panzerarmee zur Verfügung der Heeresgruppe in Gegend Gshatsk so zu versammeln, daß schnelle Verladung im E-Transport Richtung Wjasma-Rshew jederzeit möglich ist. Unterbringungsraum und Zeit des Eintreffens sind zu melden. Die Art.Abt.kann in Gegend ostw.Gshatsk zunächst in Stellung bleiben. Das mit Fernschreiben Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7463/42 g.Kdos. vom 20.9.42 befohlene verst.Inf.Rgt. der 95.I.D. wird der 3.Panzerarmee wieder freigegeben. handschriftlich ergänzt: Ü B E R H O L T |
|
Fernschreiben Okdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.7494/42
geh., 23.9.1942, 18.35 Uhr an Pz.A.O.K.2 Bezug: Pz.A.0.K.2, Ia Nr.2007/42 geh. v. 21.9.42 Dem Pz.A.0.K.2 wird zur Ablösung der im Raum um Lokot eingesetzten Teile der 216.Div. ein Jäger—Btl., mit dessen Eintreffen etwa Mitte Oktober zu rechnen ist, zugeführt. Ziehlbahnhof ist der Heeresgruppe zu melden. |
|
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte ,1a.
Nr.7518/42 geh., 23.9.1942 an Gen.Kdo.LIX.A.K. Dem Korps werden zugeführt: Aus dem Bereich der 3.Pz.Armee: Am 23.9.42: 2./Pz.Jäg.Abt.31 zur Eingliederung in das Jäg.Btl.5, Voraussichtlich am 26.9.42: 3./Pz.Jäg.Abt.35 zur Eingliederung in das Jäg.Bt1.6. Zielbahnhof für beide Kpen.Newel. Aus dem Bereich der 2.Pz.Armee: Bis 2.10.42: 1 Kp. Pz.Jäg.Abt.26 zur Eingliederung in das Jäg.Bt1.8. Zielbahnhof Witebsk. |
| General
des Transportwesens Mitte
St. Qu., 25.9.1942 Abt.III/Betrieb Betr.: Antrag auf Ablösung der Restteile des Landesschtz.-Bat1.677 - 2 Anlagen - An Obkdo.d.H.Gr.Mitte, Ia Das dem F.E.Kdo.2 seit Januar 1942 zur Bewachung von Kriegsgefangenen für Schneeräumung unterstellte Landesschützenbatl.677 hatte im Bereich H.Gr.Mitte zum Schutz wichtiger Eisenbahnobjekte und Bahnhöf eingesetzt werden müssen, um insbesondere den fehlenden Schutz einsam gelegener Bahnhöfe zu übernehmen. Mit der z.Z. laufenden Einrichtung eigener Kriegsgefangenenlager für Schnee= und Eisdienst, Notbekohlung von Hand und sonstige Arbeiten wurde die Ablösung des Landesschützenbatl. durch Kräfte der Armeen erforderlich und ist bereits bis auf Pz.AOK 2 durchgeführt. Die aus anliegender Anlage hervorgeht, wird das Pz.AOK 2 die Ablösung nur auf Befehl der Heeresgruppe vornehmen. Da alle Teile des Landesschützenbatl. für die befohlene für den Eisenbahnbetrieb lebensnotwendige Verwendung benötigt werden und gleichzeitig der von ihnen z.Z. teilweise besetzte Streckenabschnitt zwischen Roslawl und Brjansk durch erneut zunehmende Bandengefahr eines vollwertigen dichten Schutzes bedarf, wird das Obkdo. der Heeresgruppe Mitte um Erwirkung der Ablösung durch Pz.AOK 2 gebeten. Die noch nicht abgelösten Kräfte sind 5 Uffz. und 27 Mann der 1./677, die auf 5 Bahnhöfen der besonders gefährdeten Strecke Roslawl - Brjansk eingesetzt sind. Anlage 2/. Einsatz des Landesschützen-Bat1.677. 1.) Strecke Roslawl - Brjansk: Bhf. Rekowitschi besetzt mit l Uffz. 6 Mann 1/677 Bereich Pz.AOK2 " Trosna " " 1 " 4 " " " " " Rshaniza " " 1 Obfw. 6 " " " " " Selzo " " 1 Uffz. 5 " " " " " Netinka " " 1 " 6 " " " " 2.) Strecke Wjasma - Temkino: Bhf. Pyschowka besetzt mit 1 Uffz. 3 Mann 2/677 Bereich Pz.A.O.K.3 " Issakowo " " 1 Obfw. 1 " " " " Pw. " " " 7 " " " " Bhf. Shischalla " " 4 " " " " " Karpowo " " 4 " " " " " Sassjetzkaja " " 1 Uffz. 3 " " " " 3.) Strecke Wjasma - Smolensk: Bhf. Semlewo besetzt mit 6 Mann 2/677 Bereich Pz.A.O.K.3 " Alferowo " " 5 " " " " Wjasma: E.Werk " " 7 Mann " " " Pumpwerk Wjasma-Süd " " 2 " " " " 4.) Strecke Smolens - Wjasma: Bhf. Prisselkaja besetzt mit 1 Uffz. 5 Mann 3/677 Bereich Pz.A.O.K.3 " Jarzewo "1 Offz.1 " 6 " " " " " Milochowo " mit 1 " 6 " " " " " Block 344 " " 1 " 8 " " " " Bhf. Szwischtschewo " " 1 " 8 " " " " Block 335 " " 6 " " " " Bhf. Wyschegor " " 1 " 5 " " " " " Maximowo " " 1 " 6 " " " " " Dorogobusch " " 1 Fw. " " " " Durowo " " 1 Uffz. 5 " " " " " Mitino " " 1 " 5 " " " " 5.) Strecke Wjasma - Ugra: Bhf. Losmino besetzt mit 1 Uffz. 6 Mann 2/677 Bereich Pz.A.O.K.3 Brücke Wolosta " " 1 Fw. 8 " " " " Bhf. Godunowka " " 7 " " " " 6.) Strecke Roslawl- Fajansowaja: Bhf. Schepet besetzt mit 2 Uffz.11 Mann 1/677 Bereich AOK 4 " Gobika " 1 Fw.2 " 13 " " " " " Snobot " mit 1 " 10 " " " " Pw. Wetliza " " 1 " 6 " " " " 7.) Kolodnja: Pumpstation besetzt mit 9 Mann 3/677 Bereich Bef.H.Geb.M. Wache Ö11ager " " 6 " " " " Smolensk-Ost " " 6 " " " " (F.M.Abt.9) |
|
Fernschreiben H.Gr.Mitte, Ia Nr.7585/42
g.Kdos.,26.9.1942 20.30 Uhr an A.O.K.9, LIX.A.K. 1.) 337.I.D. wird etwa ab 11.10. im E—Transport in den Bereich der H.Gr.Mitte verlegt und dieser mit Eintreffen unterstellt. Die Div. wird vor Verlegung nach dem Osten auf deutsche Artl. umbewaffnet und mit s.Pak verstärkt. Winterausstattung gem. OKH Gen.St.d.H./Gen.Qu./Abt.I/Qu.l II Nr. T/6594/42 g.Kdos. vom 24.9.42. 2.) Im AustauSch Werden 161. und 328.I.D. im E—Transport in den Bereich des O.B.West verlegt und diesem mit Eintreffen unterstellt. Eintreffen der ersten Transporte im Westen, nachdem etwa 1 Rgt, der 337.I.D. abbefördert.ist. Die Divisionen belassen ihre Pak, Geschütze, fahrbereiten Kfz. sowie ihre zusätzliche Winterausstattung zur Verfügung des A.O.K.9 im Osten. Sie nehmen ihre Pferde (außer landeseigenen) und restliche Geräteausstattung (außer landesüblichen Fahrzeugen) nach dem Westen mit. (Die Pak, Geschütze, fahrbereiten Kfz., landeseigenen Pferde, landesüblichen Fahrzeuge, und zusätzliche Winterausstattung der beim LIX.A.K. eingesetzten Teile der 328.I.D, stehen diesem zur Verfügung). 3.) 337., 161. und 328.I.D, werden in ihrer derzeitigen Kriegsgliederung (einschl.Vers.Truppen) verlegt. Personelle Eingriffe sind ab sofort verboten. Befehl über materielle Einzelheiten folgt. 4.) Transportbefehle ergehen durch Feldtransportabteilung. |
|
Fernschreiben Obkdo.H.Gr.Mitte, Ia Nr.
7603/42 geh 27.9.1942,
20 Uhr an Pz.A.O.K. 2 Pz.A.0.K.2 hat beschleunigt die noch im Sicherungsdienst eingesetzten Teile der 1.Komp. L.S.Bt1.677 abzulösen und bis 1.10. dem Feldeisenbahn-Kdo. 2 in unmittelbarem Einvernehmen zur Verfügung zu stellen. L.S.Btl.677 muß zur Vorbereitung lebenswichtiger Winteraufgaben für den Bahnbetrieb dem Feldeisenbahn-Kdo. 2 voll zur Verfügung stehen. Auf ausreichende Sicherung der Strecke Roslawl - Brjansk im Abschnitt der 2.Panzerarmee wird auf Grund der zunehmenden/Bandenanschläge besonders hingewiesen. |
| Fernschreiben von
Okdo.H.Gr.Mitte,Ia. Nr. 7627/42 geh., 28.9.1942, 22.00 Uhr an 1.) OKH Gen.St.d.H./Op.Abt. 2.) Pz.A.O.K.2 Betr.: Ung.Divisionen. Nach Meldung Pz.A.O.K.2 hat Kommandeur Kgl.ung.102.1e.Div. von seinem Grupeenkommandeur Ost, General Bakay, erneut Befehl erhalten, nur an Unternehmungen teilzunehmen, wenn er (General Bakay) vorher die Genehmigung dazu erteilt hat. Unter Bezugnahme auf Fernschreiben der Heeresgruppe, la Nr.7162/42 geh. vom 12.9.42 wird erneut darum gebeten, eine Aufhebung dieses Befehls beschleunigt herbeizuführen. Die Einmischung einer der 2.Pz.Armee nicht unterstellten ungarischen Kommandobehörde in die durch Pz.AOK.2 gegebenen Befehle stellt eine untragbare Erschwerung und Verzögerung aller Maßnahmen in der an sich schon schwierigen Bandenbekämpfung dar. Pz.A0K.2 meldet weiter, daß, abgesehen von vorstehenden Unklarheiten in den Befehlsverhaltnissen und dem geringen Kampfwert der ihm unterstellten ung.Diven. keinerlei Differenzen mit den ungarischen Kommandobehörden bestehen. Die Kommandeure der Kgl.ung.102. u. 108.1e.Div. arbeiten in loyalster Weise unter, der der Gruppe Gilsa. Das gegenseitige Verhältnis ist besonders gut. Zusatz für Pz.A0K.2: Der Einsatz der Husaren-Schwadron der Kgl.ung.102.1e.Div. ist nach den Absichten des Pz.AOK.2 durch Befehl zu regeln. |
| << August 1942 Oktober 1942 >> |