| Kriegstagebuch Juli 1944 | |
| 1.7.1944 | aus
Beurteilung d.fdl.Art.v.d.18.Armee, 1.-10.7.1944: .... XXXVIII.A.K. Durch Herauslösung der 26.Stalin S.D. und 146. S.D. Schwächung dr. Feind—Art. vor 21.Lw.F.D. Seit 3.7. lebhafte Geschützbewegungen vor linkem Korpsabschnitt vorwiegend in Richtung S und SO. In dieser Richtung 107 Geschütze, z.T. auch aus dem Einbruchsraum des XXVIII.AK kommend. Die 2 Heeres-Art.Rgter. vor 32.I.D. noch vorhanden und bestätigt. Vor dem Balkon nach dem Luftbild vom 9.7. eine Abnahme von 73 Geschützrohren und 31 Salvengeschützen Dort stehende noch immer starke Art. ist jetzt in Stellungen mit 1 bis 2 Geschützen aufgelockert. Bisher hat Gegner von dort etwa 18 Batterien abgezogen. 1 Art.Rgt. vor dem Balkon nach s.Qu. am 6.7. im Stellungswechsel. Ebenso das 319.Gd.GrW.Rgt. - Bedeutende Abnahme der Feindart.-Tätigkeit, lebhafteres fdl. Gr.W.-Feuer auf 21.Lw. und 32.I.D. Störungsfeuer mehrerer schwerer Geschütze nach Ostroff. Bis 8.7. auffallend sehr lebhaftes Salvengeschützfeuer auf 32. und 121.I.D. Nach Luftbilderkundung durchgeführte Bekämpfungen belegter Salvengengeschützstellungen erwiesen sich als sehr wirkungsvoll (mehrfache Explosionen ). -Einsatz der B-Abt. vor mittlerem und linken Korpsabschnitt durch gut liegendes Feuer erkennbar. Beweis fdl. Luftaufklärung ist eine Beutekarte mit deutschen Feuerstellungen. In der eine nicht besetzte Scheinstellung als belegt angesprochen wurde. .... |
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