| Kriegstagebuch Februar 1944 | |
| 16.2.1944 | KTB 9.Armee. Des Feindbild іш Abschnitt südlich der Beresina bestätigt sich. Bei infanteristisch ruhigem Tagesverlauf schießt sich die sowjetische Artillerie mit Kaliber bis zu 15 cm auf den linken Flügel der 110.I.D. und den rechten Flügel der 36.I.D. ein. Aus dem Abschnitt der 134.I.D. wird lebhafteres Granatwerferfeuer im Raum Goroowischtschi gemeldet. Die zur Verdichtung des voraussichtlichen Abwehrbrennpunktes heranbefohlcnen eigenen Vеrstärkungen treffen ein. Im Abschnitt des XXXV.A.K. ist der Feind an einzelnen Stellen unruhiger geworden (s.Аnl. III). Die Möglichkeit eines örtlichen Fesselungsangriffs erscheint nicht ausgeschlossen. Angesichts der geringen Frontdichte befiehlt das AOK, die Verschiebung einer Bttr. der Stu.Gesch.Brig.185 vom XXXXI.Pz.K. zum XXXV.A.K. (s.Anl. IV 1). Als Ausgleich wird eine weitere Bttr. der Armee-Pz.Jäg.-Abt.743 dem XXXXl.Pz.K. unterstellt, so daß das Korps jetzt über den Stab und zwei Bttr. verfügt; eine Bttr. bleibt weiterhin Armeereserve. An der Dnjepr=Front sind wieder besonders auffällige Bewegungen im Abschnitt der 110.I.D. zu beobachten. Einzelne Panzer sind bei Schaptschiry aufgetaucht, südwestl. Sswershen baut der Gegner nach Meldungen der Luftaufklärung drei Brücken und zwei Stege. All das bestätigt die vermuteten feindl. Angriffsabsichten. leider muß die Luftaufklärung wegen starker feindl. Luftabwehr im Laufe des Tages abgebrochen werden. |
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