| Kriegstagebuch Oktober 1939 | |
| 14.10.1939 | KTB
12.Inf.Div.: ....die Verlegung der Div. vom polnischen Krieegsschauplatz nach der deutschen Westgrenze wird -unlserlich-. Hierzu erreichen azs aus dem Unterkunftsraum der Div. um Makow westlich des -unleserlich- am 14. aufbrechend mot. Teile der Div. mit 2 Zwischenquartieren um Flatow in Pommern. Die Masse der Div. erreicht aus dem gleichen Unterkunftsraum aufbrechend mit mit einer Zwischenunterkunft ihre Einladebahnhöfe Clechanow, Gasociw-unleserlich- Nasielsk an der Strecke Warschau -unleserlich- |
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KTB 12.Inf.Div.: ... die Verladung der Div. zum Eisenbahn-unleserlich- nach Westdeutschland beginnt. Die letzten werden am 19. verladen. Einladebanhöfe: a) für Masse der Div.: siehe oben, b) für mot.Teile: Neustettin u.-unleserlich- Alles ist froher Stimmung da di Transporte durch Pommern und Mecklenburg - Divisionsstandorte - gehen. Auf den Bahnhöfen in Deutschland werden die Truppen durch das Rote Kreuz mit allen erdenklichen Liebesgaben versorgt. Die 63 Transportzüge der Div. -unleserlich- erreichen über Hamburg den Ausladeraum Köln - Bonn. |
| 19.10.1939 | |
| 20.10.1939 | |
| 21.10.1939 | KTB
12.Inf.Div.: bis 22.9.39 Die Div. wird ausgeladen und erreicht im Fußmarsch die Unterkünfte im Raum in Bonn-Stadt und Siegburg - Rosbach - Much. Die MAsse der Div. ist unverzüglich in Einzelquartieren untergebracht. Auch sonst sind die Unterkünfte sehr gut, allerdings hinsichtlich der Kraftfahrzeuge und Pferde sehr schwierig. Letztere sind zum Teil in zugigen Räumen eingestellt worden. |
| 22.10.1939 | |
| 23.10.1939 | KTB
12.Inf.Div.: Die Instandsetzung der gesamten Ausrüstung beginnt. Gleichzeitig setzt laufender Duch-unleserlich- 10% der Truppenstärke -unleserlich- -dauer 14 Tage- ein. |
| 24.10.1939 | |
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| 30.10.1939 | KTB
12.Inf.Div.: Die Ausbildung für en Einsatz im Westen beginnt. Sie wird erschwert, dadurch daß die Truppe außer dem Ausfall an -unleserlich- noch stark durch auf größte Schwierigkeiten stoßende Instandsetzungsarbeiten beansprucht wird. Der personelle und materielle Stand der Division bim Eintritt in diese Ausbildung ist folgender: Der schon bei Herstellung der Marschbereitschaft der Division Ende Juli 1939 geringe Bestand an akt.Offizieren und Unteroffizieren ist durch Verluste und Abgaben noch vermindert worden. Währeend die Führer von den Bataillonen pp. an aufwärts i.d.R. ausreichend besetzt sind, ist die BEsetzung von Stellen von Kompanieführer an abwärts durch aktive Offiziere nur sehr schwach und hinsichtlich der -unleserlich- für die Ausbildung teilwise unzulänglich. Zugführerstellen sind zu 2/3 durch Feldwebel (Offizieranwärter) besetzt. Bei den Unteroffiziere der Infanterie Regimenter sind je Regiment 56 -unleserlich- Unteroffiziere, 86 Gefreite-unleserlich- Hälfte aktiv - abgegeben worden; der angekündigte Ersatz ist noch nicht eingetroffen. Seine Zusammensetzung muss abgewartet werden. Schon jetzt läßt sich für eine weitere -unleserlich- der Ausbildung und Führung voraussetzen. Der am 10.10. angeforderte Ersatz für Auffüllung der Fehlstellen und -unleserlich- der kriegs-unleserlich- Jahrgänge ist ebenfalls noch ncith eingetroffen. Der Gesundheitszustand der Division ist gut, sodaß diesbezüglich keine -unleserlich- vorliegen. Die PFerdelage der Division ist günstig.Zwar bedürfen die Pferde der Aufklärungs-Abteilung, der Inf.Rgt.-Reiterzüge und schweren Art.Abt. auf Grund der Marschleistungen in Polen nach der -unleserlich- und vor allendingen auch -unleserlich- Pflege--unleserlich- jedoch ist der Gesundheitszustand gut und der Bestand voll vorhanden. Allerdings ist die Verwendbarkeit durch Erneuerung des Beschlages eingeschränkt. Am neichtiligsten für die aus Ausbildungsvorhaben und Einsatzes ist die Kfz-Lage. Vom Soll sind nur 50% verwendungsfähig. Etwa 30% bedürfen unaufschiebbare Instandsetzung während die restlichen 20% nur noch zur Hälfte -unleserlich- durch WIederherstellung nicht truppenverwendungsfähig geemacht werden können. Es wird daher nicht möglich sein, die Kraftfahrzeuge für die Ausbildung heranzuzuiehen, da z.Zt. verwendbaren Fahrzeuge -unleserlich- bedürfen und für Versorgung und Nachschub voll beansprucht werden. Die sonstige Ausrüstungslage beitet wenn gleich die Ersatzanforderungen noch nicht geliefert sind, keine besonderen Schwierigkeiten für das Anlaufen der Ausbildung und einen überraschenden Einsatz. Unbedingt geliefert werden -unleserlich- aber noch Ersatz- und -unleserlich-bekleidung. Allerdings ist die Sonderausbildung der Pioniere durch das völlige Fehlen mittlerer Flammenwerfer sowie das Vorhandensein von z.Zt. nur 60% des Geräts C erschwert. -unleserlich- ist nicht nur die Förderung der Gefechtausbildung und Übungen daß das Platzpatronen gerät für M.G. welches vor dem Einsatz in Polen in Ostpreussen zurückgelassen wurde noch nicht wieder der Truppe zugeführt ist. Die Ausbildungsvorhaben selbst -unleserlich- in ihrer Durchführung auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen. Hier wirkt sich vor allem der durch die Quartiermöglichkeiten der Gegend bedingt sehr -unleserlich-raum nachteilig aus. Die Ausbildungsüberwachung durch die Kommandeure ist dadurch erschwert. Größere Übungen erfordern lange -unleserlich- zumal auf geeignete Übungsgelände wenig vorhanden ist. Besondere Übungsanlagen für -unleserlich. der Truppe in den besonderen Kampfverhältnissen des Westens müssen erst geschaffen werden. Die schlechte Wetterlage wegen der erforderlichen Rücksicht auf die Ausrütung und die z.Zt.massive-unleserlich- der Truppee ebenfalls der Ausbildung abträglich. Zur Erreichung der durch die Div.gesetzten Ausbildungsziele wird -unleserlich- Führung und Truppe sorgsame Ausnutzung aller Möglochkeiten um schnlle -unleserlich- and ie jeweiligen Begebenheiten erforderlich sein. Bezüglich des Bedarfs an personellem Ersatz, Kfz., Waffen und Großgerät siehe beiliegende Liste (Anl.) Der Divisions-KOmmandeur beurteilt diese Zeit den Zustand der Division -unleserlich- aus Anlage Nr,... -unleserlich- |
| 31.10.1939 | |
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