31.Infanteriedivision
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Gliederungen
 
Oberkommando des Heeres                                                                                                  H.Qu.O.K.H., den 24.Juli 1942
Gen.St.d.H./Gen.d.Inf.
Nr.1770/42 g. (IV)

Betr.: Inf.Schallmeßtrupp

1. Zur Fortführung der Versuche mit Inf.-SchallmeBung werden der 7., 31. und. 268.Inf.Div. je ein Inf.Schallmeßtrupp zugewiesen, der in die I.G.Kompanie
   eines Inf.Rgts. einzugliedern ist.
2. Aufgabe des Inf.Schallmeßtrupps ist es, Ziele, die der Infanterie besonders lastig sind und. infolge ihrer verdeckten Feuerstellungennicht gefunden
   werden, aufzuklären und in Verbindung mit schweren Inf.Waffen (insbesondere Inf. Geschützen) oder ausnahmsweise Artillerie niederzukämpfen.
3. Die bisherigen Versuche haben gezeigt, daB der Einsatz von Inf. Schallmeßtrupps bei Bereitstellung zum Angriff, bei liegengebliebenem Angriff und in
   der Verteidigung gute Erfolge brachte, daB aber der Einsatz bei fortschreitendem Angriff nutzlos und größtenteils nicht möglich war.
4. Es wurden hauptsächlich Granatwerfer einzelne GeSchutze (Pak, I.G.) oder Batterien aufgeklart und oft mit sehr gutem Erfolg unmittelbar,anschlieBend
   bekämpft.
5. Am besten eignen sich zur Bekampfung von Zielen in Verbindung mit Inf.Schallmeßtrupps 1. und s.I.G. Züge oder einzelne GeschUtze, die hierzu dem Führer
   des Schallmeßtrupps zu unterstellen sind.
6. Näheres über den Einsatz von Inf.Schallmeßtrupps ist aus den in Kürze zuzuweisenden "Vorläufige Anweisungen für den Einsatz" zu ersehen.
7. Die Trupps sind in verhaltnismässig kurzer Zeit aufgestelit and ausgebildet. Es ist deshalb zweckmaBig, wenn es die Lage erlaubt, dem Trupp möglichst
   Gelegenheit zur Weiterbildung zu geben und Personalaustausch nur dann vorzunehmen, wenn vollwertiger Ersatz herangebildet ist. Dies trifft besonders für
   den Truppführer zu.
8. Erfahrungsberichte sind in doppelter Ausfertigung auf dem Dienstwege an Gen.St.d.H./Gen.d.Inf. zu senden:
         1. Bericht zum 15.11.42
         2. möglichst abschließender Bericht zum 15.1.43.
         Anliegender Fragebogen ist bei der Berichterstattung zu berücksichtigen (siehe Anlage).
9. Ergänzung von Verbräuchsgerät und Instandsetzungen von Spezialteilen sind bis auf weiteres unmittelbar (durch Urlauber usw.) mit Heereswaffenamt Berlin
   Wa Prüf 8, Schellingstr. 14 - 15 zu regeln, das bezüglich Gerätebeanstandung usw. mit den Versuchstruppen in enger Verbiung bleibt. Kleinere Instandsetzungen
   werden in Verbindung den Rgts.Nachrichtenzügen oder den Div.Nachrichtenabteilung möglich sein.
- 1 Anlage - -nicht vorhanden-
 
Fernschreiben, Okdo.H.Gr.Mitte ,1a. Nr.7518/42 geh., 23.9.1942
an Gen.Kdo.LIX.A.K.

Dem Korps werden zugeführt:

 
Aus dem Bereich der 3.Pz.Armee:
Am 23.9.42: 2./Pz.Jäg.Abt.31 zur Eingliederung in das Jäg.Btl.5,
Voraussichtlich am 26.9.42: 3./Pz.Jäg.Abt.35 zur Eingliederung in das Jäg.Bt1.6.
Zielbahnhof für beide Kpen.Newel.


Aus dem Bereich der 2.Pz.Armee:
Bis 2.10.42: 1 Kp. Pz.Jäg.Abt.26 zur Eingliederung in das Jäg.Bt1.8.
Zielbahnhof Witebsk.
 

Handwaffen:
7886 Gewehre
85 Zielfernrohrgewehre
91 Gewehre 41
336 Gewehrgranat-Gerät
1448 Pistolen
343 MP.38/40
60 MP.43/1
Beutewaffen:
51 MP.(r)
12 le.M.G.(r) in Gliederung enth.