| Zustandsmeldungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, 1.6.1942 Nach dem Stande Ende Mai (letzte Meldung Pz.A.O.K.3 v.31.3.42) Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. .... IX.A.K.: 7.Div.: 3 starke, 3 mittelstarke Btl., Einsatzbereit: 20 le., 5 s.J.G., 35 le.Pak, 17 m.Pak (davon 12 4,5 cm (r), 3 Pak-Flak 8,5 cm (r)). 9 le.Battr. mit 27 Gesch., 3 s.Battr. mit 9 Gesch., 1 Beute-Battr. mit 4 Gesch. (12,2cm(r). Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... Pz.A.O.K.3; Ia Nr.1990/42 geh. v.31.5.1942 |
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| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, Ia
Nr.4720/42 geh., 8.6.1942 Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. .... IX.A.K.: 7.Div.: 3 starke, 3 mittelstarke Btl., Einsatzbereit: 20 le., 5 s.J.G., 35 le.Pak, 17 m.Pak (davon 12 4,5 cm (r), 3 Pak-Flak 8,5 cm (r)). 9 le.Battr. mit 27 Gesch., 3 s.Battr. mit 9 Gesch., 1 Beute-Battr. mit 4 Gesch. (12,2cm(r). Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... |
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| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, Ia
Nr.4936/42 geh., 14.6.1942 Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. .... IX.A.K.: 7.Div.: 4 starke, 2 mittelstarke Btl., Einsatzbereit: 19 le., 5 s.J.G., 33 le.Pak, 17 m.Pak (davon 12 4,5 cm (r), 3 Pak-Flak 8,5 cm (r)). 9 le.Battr. mit 27 Gesch., 3 s.Battr. zu 9 Gesch., 1 Beute-Battr. mit 4 Gesch. (12,2cm(r). Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... |
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| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, Ia
Nr.5624/42 geh., 5.7.1942, 19,45 Uhr (Id Nr. 2672/42 geh. ) an Heeresgruppe Mitte Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. .... IX.A.K.: 7.Div.: 2 starke, 3 mittelstarke Btl., Durchschnitts-Btl., 72% beweglich. 1 starkes Btl.von 78.Div., 72% beweglich. Einsatzbereit: 20 le., 5 s.J.G., 34 le.Pak, 18 m.Pak (davon 13 4,5 cm (r), 8.s.Pak (davon 6 7,5cm (f), 2 7,5cm (41)), 5 Pak-Flak 8,5 cm (r)). Mittelstarkes Pi.Btl., 60% bewegl. 8 le.Battr. mit 23 Rohren, 1.1e.Battr. mit 14 Werfern 35 und 36 Wurfgeräten 40, 3 s.Battr. mit 9 Rohren, 4 12,2 cm Beutegsch.(r), 61% bewegl. 1 le.Battr. mit 4 Werfern 41(D) von 35.Div., unbeweglich, 3 s Bttr.Heeresart. mit 11 Rohren, 5% bweglich, 2 Mörs.Battr. Heeresart. mit 6 Rohren (21cm), 65% beweglich, 1 s.Battr.Heresart. mit 3 Rohren (10cm Kan.), unbeweglich, Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... |
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| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, Ia
Nr.5624/42 geh., 13.7.1942, 14,00 Uhr (Id Nr. 2782/42 geh. ) an Heeresgruppe Mitte Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. .... IX.A.K.: 7.Div.: 4 starke, 2 mittelstarke Btl., 75% beweglich. 1 starkes Btl.von 78.Div., 1 starkees Btl. von 252.Div. Einsatzbereit: 20 le., 4 s.J.G., 33 le.Pak, 18 m.Pak (davon 13 4,5 cm (r), 8.s.Pak (davon 6 7,5cm (f), 2 7,62 cm (r)), 5 Pak-Flak 8,5 cm (r)). Mittelstarkes Pi.Btl., 90% bewegl. 8 le.Battr. mit 24 Rohren, 1.1e.Battr. mit 14 Werfern 35 und 36 Wurfgeräten 40, 3 s.Battr. mit 9 Rohren, 4 12,2 cm Beutegsch.(r), 62% bewegl. 1 le.Battr. mit 4 Werfern 41(D) von 35.Div., unbeweglich, 3 s Bttr.Heeresart. mit 10 Rohren, 5% bweglich, 2 Mörs.Battr. Heeresart. mit 6 Rohren (21cm), 65% beweglich, 1 s.Battr.Heresart. mit 3 Rohren (10cm Kan.), unbeweglich, Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... |
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| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, Ia
Nr.5766/42 geh., 19.7.1942, 22,45 Uhr (Id Nr. 2875/42 geh. ) an Heeresgruppe Mitte Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. .... IX.A.K.: 7.Div.: 3 starke, 3 mittelstarke Btl., 75% beweglich. 1 starkes Btl.von 78.Div., Einsatzbereit: 21 le., 5 s.J.G., 32 le.Pak, 18 m.Pak (davon 13 4,5 cm (r), 8.s.Pak (davon 4 7,5cm (f), 2 7,5 cm 41, 2 7,62 cm (r)), 5 Pak-Flak 8,5 cm (r)). Mittelstarkes Pi.Btl., 90% bewegl. 9 le.Battr. mit 26 Rohren, 1.1e.Battr. mit 14 Werfern 35 und 35 Wurfgeräten 40, 3 s.Battr. mit 8 Rohren, 3 12,2 cm Beutegsch.(r), 67% bewegl. 1 le.Battr. mit 4 Werfern 41(D) von 35.Div., unbeweglich, 3 s Bttr.Heeresart. mit 10 Rohren, 5% bweglich, 2 Mörs.Battr. Heeresart. mit 6 Rohren (21cm), 65% beweglich, 1 s.Battr.Heresart. mit 3 Rohren (10cm Kan.), unbeweglich, Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... |
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| Fernschreiben Pz.A.O.K.3, Ia
Nr.5928/42 geh., 26.7.1942, 19,45 Uhr (Id Nr. 2975/42 geh. ) an Heeresgruppe Mitte Bezug: OKH/GenStdH/Org.Abt.(I) Nr.20657/42 geh.vom 24.3.42 Betr.: Wöchentliche Meldung. ... IX.A.K.: 7.Div.: 2 starke, 4 mittelstarke Btl., 75% beweglich. Einsatzbereit: 21 le., 6 s.J.G., 35 le., 16 m. Pak (davon 11 4,5 cm (r), 9.s.Pak (davon 1 7,5cm (f), 6 7,5 cm 41, 2 7,62 cm (r)), 7 Pak-Flak 8,5 cm (r)). Mittelstarkes Pi.Btl., 90% bewegl. 9 le.Battr. mit 26 Rohren, 1.1e.Battr. mit 14 Werfern 35 und 36 schweren Wurfgeräten 40, 3 s.Battr. mit 8 Rohren, 4 12,2 cm Beutegsch.(r), 70% bewegl. 1 le.Battr. mit 4 Werfern 41(D) von 35.Div., unbeweglich, 3 s Bttr.Heeresart. mit 9 Rohren, 5% bweglich, 1 s Mörs.Battr. Heeresart. mit 2 Rohren (21cm), unbeweglich. Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. .... |
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Meldung vom 1.April 1944 Verband:
Pz.Jäg.Abt.7 Unterstellungsverhältnis: 7.Inf.Div. 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.3.44 bis 31.3.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
() davon M.G.42 3. Pferdelage: entfällt Deutsche Waffen: 324 Karabiner 80 M.Pi. 158 Pistolen 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: Die Abteilung ist personell aufgefüllt. Der Ausbildungsstand ist gut. Bei den Reservezügen wird durch Scharfschießen mit Pak, M.G. und Gewehr die Ausbildung weiter gefördert. Besonders günstig wirkt sich der verhältnismässig hohe Ausbildungsstand bei der 1.Kp. durch die seinerzeitige Zusammenlegung aus, da vielfach Soldaten, die früher schon als Geschützführer Verwendung fanden, nunmehr wieder als Schützen verwendet werden müssen. Leider wirkt sich dies etwas nachhaltig auf die Stimmung aus, weil sämtliche Uffz.-Stellen der Kompanie besetzt sind und eine Beförderung des Nachwuchses entfallen muß. Bei der Stu.Gesch.Abt. kann die augenblickliche Stärke als Norm gelten obwohl K.St.N.-mässig über SOll hat. Auf jeden Fall ist eine einfache Wechselbesatzung zu schwach, um auch nur bei geringsten Ausfällen, Kommandierungen zu Lehrgängen, bezw. ein Weiterlaufen des Urlaubs zu gewährleisten. Ein fühlbarer Mangel herrscht zur Zeit an Kommandanten, hervorgerufen durch 2 Ausfälle und eine Beurlaubung. Dem augenblicklichen Übelstand wird durch Heranbildung geeigneter Männer zur Deckung des notwendigsten Bedarfes abgeholfen. Der eine der Abteilung zustehenden Panzerfahrer ist dringend erforderlich, kann aber mangels ein NAchteilig und hemmend hat sich bei den Instandsetzungsarbeiten das Fehlen eines elektr. Schweissgerätes bemerkbar gemacht. Eine Abhängigkeit von fremden Einheiten führt immer zu wesentlicher Verzögerung im Arbeitsgang. Schwierigkeiten treten immer wieder auf in der Beschaffung von Ersatzteilen. 10% der Gefechts-Kfz. und der Kfz. der Munistaffel sind dadurch nur bedingt einsatzbereit, bezw. in eigener Instandsetzung. Die Verwendung der Hiwis stösst insofern auf Schwierigkeiten, da sie das für die vorgesehenen Stellen nicht gewachsen sind. Die von der Abteilung durchgeführte Fahrschule hat nicht den erhofften Erfolg gezeigt. Eine Verwendung in Gefechtsteilen mit Ausnahme der Munistaffel ist ausgeschlossen. Shon die Verwendung bei den Munistaffeln ist für die Abteilung eine gewisse Gefahr, da sie nicht fähig sind, die wertvollen Kfz. (Maultiere u.Dieselfahrzeuge) ordnungsgemäass zu behandeln. Eine Zusammenziehung der Hiwi bei der I-Staffel und nochmalige Überprüfung und kraftfahrteschnische Ausbildung ist vorgesehen. Die Stimmung der Truppe ist ausgesprochen gut. Für Abwehr voll geeignet und für Angriffsaufgaben bis zur Wiederinstandsetzung ausgefallener Kfz. bedingt geeignet. |
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Meldung vom 1.5.1944 Verband:
Pz.Jäg.Abt.7 Unterstellungsverhältnis: 7.Inf.Div. 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.4.44 bis 30.4.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
() davon M.G.42 3. Pferdelage: entfällt Deutsche Waffen: 323 Karabiner 75 M.Pi. 159 Pistolen 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: Wesentliche Veränderungen zur Meldung vom 1.4.44 sind nicht eingetreten. Die Abteilung ist personell aufgefüllt, der Ausbildungsstand ist gut und wurde durch Unterführerlehrgänge weitherin verbessert. Die Truppe ist einsatzfreudig und guter Stimmung. Die Kfz.-Lage wird sich in den nächsten 14 Tagen bessern, a zur Zeit die bisher fehlenden Ersatzteile laufend eintreffen. Der Grad der Beweglichkeit erhöht sich hiermit auf 95-98%. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Beschaffung von Eratzteilen Klöckner Maultier-Lkw. Für Abwehr und- und Angriffsaufgaben voll geeignet. |
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Meldung vom 1.Juni 1944 Verband:
7.Infanterie-Division Unterstellungsverhältnis: Gen.Kdo.XXIII.A.K. 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.5.44 bis 31.5.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
x) Zur Frontbewährung entlassene Strafgefangene 2.Materielle Lage:
* Zgkw mit 1-5t ** Zgkw. mit 8-18t () davon M.G.42 3. Pferdelage: Soll: 4750 Ist: 5296 davon Panjepferde: 1625 und 229 Pferde von Einheiten ohne Pferdesoll. 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: 1.)Ausbildungstand: Durch planmäßige Ausbildung von Offz., Unterführern und Mann, Verbandsübungen und Beschickung einer grossen Anzahl von Lehrgängen wesentlich gehoben. Führer bis einschl.Kp.-Führer und Nachersatz bedürfen noch der Förderung. 2.)Stimmung der Truppe: Zuversichtlich. Einsatz aller Hilfsmittel der N.S.-Führung wirkt fördernd. 3.)Besondere Schwierigkeiten: Ersatz nur 30% mit Handwaffen ausgerüstet. Es sind dadurch 300 unbewaffnete Soldaten in der Division. Ausgleich unter den Truppenteilen nicht möglich. Sofortbedarf vonn 500 Achsen und Buchsen für BEspannfahrzeuge. Zur Förderung der Ausbildung ist vermehrte Zuweisung von Inf.-MUnition dringend erforderlich. 4.)Gesundheits- und Ernährungszustand: Gut. Verpflegung: Gut, vermehrte kalte Abendkost für Grabenkämpfer erwünscht. Bekleidung: Weiterhin BEdarf an Drillichhosen, Tuchhosen, Feldblusen, Feldmützen. Zustand der Pferde: Gut, Nachschub an Heu dringend erforderlich. Zustand der besp.und mot.Fahrzeuge: Mässig, Ersatzteile fehlen, Betriebsstoff knapp. Waffen und Gerät: Bedarf an Handfeuerwaffen und optischem Gerät und Geschirren. 5.)Beweglichkeit: mot 85% besp. 84% 6.)Gesamturteil: Für begrenzte Angriffsaufgaben geeignet Umgliederung der schw.Kp.wegen Mangel an vorgesehenen Waffen noch nicht durchgeführt. 5. Kurze Stellungsnahme der vorgesetzten Dienststelle: Der dringende Bedarf an Handfeuerwaffen wurde am 7.6. zugeführt. Im übrigen einverstanden. |
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Meldung vom 1.Juni 1944 Verband:
Panzerjäger-Abteilung 7 Unterstellungsverhältnis: 7.Division 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.5.44 bis 31.5.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
* Zgkw mit 1-5t ** Zgkw. mit 8-18t () davon M.G.42 3. Pferdelage: Soll: - Ist: 31 davon 21 Panjepferde Deutsche Waffen: 323 Karabiner 74 M.Pi. 158 Pistolen 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: Zur Meldung vom l.5.44 ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen. Die Abteilung ist personell vollzählig, der Ausbildungsstand ist gut. Die Vertiefung der Ausbildung der noch nicht voll erfahrenen Stu.Gesch.Abt.l007 wird durch die Kontingentierung des Betriebstoffes beienträchtigt. Häufigeres üben, zumindesten im Zugverband wäre erforderlich. Die Stimmung und Moral der Truppe sind als sehr gut zu bezeichnen unü erleiden auch durch die hohe Zahl von bombengeschädigten Soldaten keine Einbusse, So sind in der Abteilung 82 Bombengeschädigte, im wesentlichen Münchener, Augsburger, Nürnberger und Westdeutsche, darunter 33%, die z.T. mehrmals Bombenschaden erlitten haben und 7 Soldaten, die durch Personenverluste betroffen wurden. Durch Ausfall von 8 to.Zugmaschinen bei der Fla Kp. hat sich der Grad der Beweglichkeit der Abteilung auf 95% gesenkt. In der Waffenlage hat sich der Bestand der 3,7 Flak auf, 3 Fla.Geschütze durch Totalverlust infolge Rohrkrepierer vermindert. Sehr nachteilig wirkt sich die ungenügende Zuteilung von Säure aus. Der hohe Verbrauch der Abteilung ist vor allem durch die Stu.Gesch. Abt.l007 bedingt, die besonders durch Aufladen ihrer Panzerbatterien und der Funkbatterien einen hohen Verbrauch hat. Ein Aufladen vor allem neuer Sammler ist nur von Wert, wenn zugleich Säure nachgefüllt wird. Die Abteilung ist für Angriffs- und Abwehraufgauen voll geeignet. 5. Kurze Stellungsnahme der vorgesetzten Dienststelle: |
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| Fernschreiben an A.O.K.2, 3.6.44 Wöchentlicher Zustandsbericht. 7.Inf.Div.: 6 st., 1 m. (I./19 = 452, III./19 = 441, I./61 = 501, III./61 = 520, I./62 = 448, II./62 = 472, Füs.Btl.7 = 391) unterstellt: 2 st.Sich.Btl. (III./854 = 444, 242 = 411) von 42.Jg.Div. 1 st.Btl. (II./25 = 742) 1 m.FEB (371) 1 D-Pi.Btl. (361) 9 le.Bttr. (34 Rohre) 3 s.Bttr. (7 Rohre) unterstellt von 203.Sich.Div.: 1 le.Bttr.(3 Rohre) 4 m, 23 s.Pak 85% bewegl. Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. Führermeldung XXIII.A.K. Abt.Ia Nr.1656/44 geheim. 7.Inf.Div.: 1.) 6 starke Bataillone I./19 452 85% bewegl. III./19 441 85% " I./61 501 90% " III./61 520 90% " I./62 448 85% " II./62 472 85% " 1 mittelstarkes Bataillon Füs.Btl.7 391 85% " 2.) 1 mittelstarkes Panzerjäger-Abteilung 7 334 95% " 1 Divsions-Reiter-Schwadron 7 66 80% " Feldersatz-Bataillon 7 Stamm = 68 40% " Ausbildung = 303 " 3.) 1 mittelstarkes Pionier-Bataillon 7 361 85% " 4.) 9 le.Batterien = 34 Rohre 95% " 3 s.Batterien = 7 Rohre 95% " St.Gesch.Abt.1007 = 9 Rohre 100% " 5.) 4 m.Pak 23 s.Pak 5 3,7-cm Fla.Sf. 4 2-cm Fla Sf. 6.) Von 42.Jäger-Div.: 1 starkes Bataillon II./25 742 100% " von 203.Dich.Div.: 2./Art.-Abt.507 = 3 Rohre (12,2cm r) 65% " 7.) 2 starke Bataillone III./G,R,854 444 85% " Sich.Btl.242 411 60% " II./(s.)A.R.61 = 12 Rohre (8 s.F.H.18 u. 4 10-cm-Kan.) 60% beweglich le.Art.Abt.851 = 11 Rohre (le.Fh.H.18) 75% " le.Art.Abt.425 = 9 Rohre (le.F.H.19) 50% " Beob.Abt.49 80% " 8.) Zu begrenzten Angriffsaufgaben geeignet. |
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Meldung vom 1.Juli 1944 Verband:
Panzerjäger-Abteilung 7 Unterstellungsverhältnis: 7.Inf.Division 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
+) durch Ob.Fähnr.besetzt -) durch Mannschaften besetzt b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.6.44 bis 31.6.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
* Zgkw mit 1-5t ** Zgkw. mit 8-18t () davon M.G.42 3. Pferdelage: Soll: - Ist: 31 davon 21 Panjepferde Deutsche Waffen: 322 Karabiner 74 M.Pi. 169 Pistolen 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: Die Abteilung ist personell vollzählig. Der Ausbildungszustand ist gut. Die Vertiefung der Ausbildung der noch nicht voll erfahrenen Sturmgeschützabteilung l007 wird durch die Kontingentierung des Betriebstoffes stark gehemmt. Übungen, die mindestens im Zugverband stattfinden müssten, können nicht durchgeführt werden. Die Stimmung und Moral der Truppe sind gut. Die Waffenlage bei der 1.Kompanie und Sturmgeschützabteilung loo7 ist sehr gut. Die Kampfkraft ist bei der 3.(Fla)Ko. durch den Ausfall von 3 3,7 cm F1a durch Rohrkrepierer erheblich geschwächt und gewährleistet in keiner Weise mehr eine erfolgreiche Fliegerabwehr. Die Ursache der Ausfälle ist auf Munitionsmängel zurückzuführen. Es wird sich empfehlen, den Hinweis im Nachrichtenblatt der Heeresflaktruppen Nr.2/44 vom 18.5.44:"3,7 cm Kpf.Z.Zerleger Pv. der Fertigung vor 1943 nach Möglichkeit nicht zu verschiessen, sondern zwecks Zünderumtausch zurückgeben" entsprechend in einen Befehl umzuwandeln und damit die Ausgabe Munition überhaupt zu sperren. Die Kompanie ist gezwungen, aus Mangel an anderer Munition nach wie vor diese Munition zu verschiessen. Die Kfz.-Lage der Abteilung ist durch ungenügende Ersatzteilzuweisung einzelner Typen (Kfz.12 Horch, LG 3000, Volkswagen) gefährdet. Bei weiteren Ausfällen stellen sich der Einsatzbereitschaft der Abteilung, besonders durch Ausfälle der Melder- und Führerfahrzeuge, Schwierigkeiten entgegen, die aus eigenen Mitteln nicht überbrückt werden können. Das Fehlen der nach K.St.N. für die 2.Kompanie SturmgeschUetzabteilung loo7 noch zustehenden 6 Kfz.l und 4 Kettenkräder macht sich sehr zum Nachteil bemerkbar. Die an dieser Stelle eingesetzten 2 m.gl.Pkw.Kfz.12 und 1 Kfz.1 sind ausgefallen und können wegen Ersatzteilschwierigkeiten in nächster Zeit nicht instandgesetzt werden. Den Ausfall durch Kommandierung anderer Kfz.12 von anderen Kompanien der Abteilung zu überbrücken ist nicht tragbar da das nur auf Kosten der Einsatzbereitschaft dieser Kompanien geschehen könnte. Die an Stelle der 4 Kettenkräder eingesetzten 4 m.Kräder entsprechen in keiner Weise den an sie gestellten Anfoderungen und stellen die Befehlsübermittlung in Frage. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei durchzuführenden Erkundungen. 3 Kfz.l und 2 Kettenkräder werden bei der Abteilung dringend benötigt. Der Nachschub von Bremsflüssigkeiet f.Kfz. ist schon seit längerer Zeit völlig unzureichend. Bei der Abteilung liegt ein derzeitiger Bedarf von 25 Ltr. vor. Die Wiederinstandsetzung der 8 to. Zugmaschinen hat sich durch die Abschubmöglichkeiten zu Zgkw.-Instandsetzungswerken erfreulich entwickelt Die Abteilung ist zu 93% beweglich und für Angriffs- und Abwehraufgaben voll geeignet. 5. Kurze Stellungsnahme der vorgesetzten Dienststelle: |
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Meldung vom 1.August 1944 Verband:
Panzerjäger-Abteilung 7 Unterstellungsverhältnis: 7.Inf.Division 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
+) durch Ob.Fähnr.besetzt -) durch Mannschaften besetzt b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.7.44 bis 31.7.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
* Zgkw mit 1-5t ** Zgkw. mit 8-18t () davon M.G.42 3. Pferdelage: Soll: - Ist: 31 davon 21 Panjepferde Deutsche Waffen: 334 Karabiner 73 M.Pi. 179 Pistolen 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: Die Abteilung ist personell vollzählig. Der Ausbildungsstand ist bei bisher geringen Ausfällen noch gut. Jedoch hat sich bei der Stu.Gesch.Abt.loo7 erneut herausgestellt, dass die Ausbildung der Panzerfahrer während der Umschulungszeit zu kurz gewesen ist. Vor allem fehlt es an Ersatzpanzerfahrern, die wegen Fehlens eines Schulwagens und gleichzeitig angespannter Betriebstofflage nicht ausgebildet werden konnten. Die Stimmung und. Kampfmoral der Truppe sind ausgezeichnet. Die Waffenlage bei der 1.Kp. ist sehr gut. Jedoch können nicht alle s.Pak eingesetzt werden, da ein Teil der als Zugmittel verwendeten Maultiere,besnders Typ Ford dauernd wegen Kühlerschäden oder sonstiger Motorschäden ausfallen (siehe Kfz.-Lage). Bei der Stu.Gesch.Abt.loo7 hat sich die Waffenlage gegenüber dem Vormonat durch den Totalverlust eines Sturmgeschützes verschlechtert. Die 3.(Fla)Kp. hat z.Zt. wieder 3 einsatzbereite 3,7 cm Fla Sf. Eine erfolgreiche Fliegerabwehr ist somit nicht gewährleistet. Die Ursache der Waffenausfälle ist fast ausschliesslich auf Munitionsmängel zurückzuführen. Im Zustandsbericht vom 1.7.44 ist bereits darüber berichtet worden. In nur einem Falle musste 1 8 to. Zgkw.3,7 cm Fla Sf. gesprengt werden. Die Kfz.-Lage der Abteilung hat sich gegenüber dem Zustandsbericht vom 1.7.44 in bezug auf Ersatzteilzuweisung in keiner Weise gebessert, sondern im Gegenteil durch die Absetzbewegungen noch verschlechtert. Anfallende Instandsetzungen können nicht laufend durchgeführt werden. Besonders schwierig ist der Rücktransport der nicht fahrbereiten Kfz., da bei der Abteilung die nötigen Abschleppmittel fehlen. Dringend erforderlich wäre ein Tiefladeanhänger für die bei der Stu.Gesch.Abt.loo7 vorhandene 18 to. Zugmaschine, um die Schadpanzer rechtzeitig über weitere Strecken befördern zu können. Die bei der Armee und beim Korps vorhandenen Tiefladeanhänger reichen bei weitem nicht aus, den Anforderungen der Truppe zu genügen. Die Truppe wird dadurch in vielen Fällen gezwungen werden, die nicht rollfähigen, aber sonst noch mit eigenen Mitteln instandzusetzenden Schadpanzer zu sprengen. Das Maultier "Ford" ist den Anforderungen in keiner Weise gewachsen, da bei jeder Witterung der jetzigen Jahreszeit die Kühlung nicht ausreicht und die Motore daher vorzeitig ausfallen. Nachschub an Ford-Maultier-Motoren ist unzureichend. Das Fehlen der nach. K.St.N. noch zustehenden Kfz. wirkt sich sehr zum Nachteil aus. Die Abteilungg ist zu 68% beweglich und nur zu begrenzten Angriffsaufgaben bzw. zur Abwehr bedingt geeignet. 5. Kurze Stellungsnahme der vorgesetzten Dienststelle: |
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Meldung vom 1.September 1944 Verband:
Panzerjäger-Abteilung 7 Unterstellungsverhältnis: 7.Inf.Division 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
-) durch Mannschaften besetzt b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.8.44 bis 31.8.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
* Zgkw mit 1-5t ** Zgkw. mit 8-18t () davon M.G.42 + einschl.Maultier-Kfz. 3. Pferdelage: Soll: - Ist: 37 davon 22 Panjepferde Deutsche Waffen: 318 Karabiner 68 M.Pi. 163 Pistolen 4. Kurzes Werturteil des Kommandeurs: Die Abteilung ist nach Eintreffen von Ersatz personell vollzählig. Der Auabildungsstand ist als gut zu bezeichnen, jedoch ist es notwendig, die Kommandenten der Sturmgeschützabteilung 1007 taktisch weiterzubilden, da alte erfahrene Kommandanten ausgefallen sind. Stimmung und Kampfmoral der Truppe sind trotz der schweren Kämpfe ausgezeichnet. Die Waffenlage der 1.Kompanie hat sich durch Ausfälle von 2 s.Pak verschlechtert. Bei der Stu.Gesch.Abt. sind 3 Sturmgeschütze total ausgefallen, somit verfügt die Abteilung über 4 einsatzbereite Sturmgeschütze und über 2 in langfristiger Jnstandsetzung. Jn der Waffenlage bei dar 3.(Fla)Kp. ist gegenüber dem Vormonat keine Änderung eingetreten. Grosse Schwierigkeiten traten bei der Munitionsbeschaffung von 3,7 cm Fla-Panzer- und Sprenggranaten auf. Der Nachschub an Ersatzteilen war im Monat August besonders durch Lieferungen von Austauschmotoren gut. Die Jnstandsetzung der Kfz. ging fast reibungslos vor sich. Nach wie vor ist die Ersatzteillage der Kfz.12 Typ 901 und B.M.W.-Kräder unzureichend. Bei B.M.W. fehlen besonders Austauschmotoren oder Einzelteile dafür. Allein von 7 Opel-Maultier-Lkw sind 5 wegen Schäden an den Wechselgetrieben nur bedint einsatzbereit. Opelgetriebe oder Einzelteile sind nicht erhältlich. Nach anfänglich guter Belieferung mit Maultierketten, hörte der Nachschub in letzter Zeit vollkommen auf. Zum Teil sind die Ketten von den Ersatzteilstaffei weiter zurückgeschickt worden, sodass sie für die Truppe, bei der sie dringend benötigt werden, nicht erreichbar sind. Das bei der Abteilung vorhandene Maultier 4,5 to. wird in allernächster Zeit wegen Fehlens der Zahnkränze ausfallen. Die Anforderung der Zahnkränze blieb während der letzten 4 Monate ohne Erfolg. Der Nachschub an Bremsflüssigkeit für Kfz. ist mangelhaft, da seit Monaten nichts zur Verteilung gelangte. Die Abteilung ist zu 92 % beweglich und voll zu Angriffs- und Abwehraufgaben geeignet. 5. Kurze Stellungsnahme der vorgesetzten Dienststelle: |
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| Panzerjägerabteilung 7
Abt.Gef.Stand, den 30.9.1944 Werturteil des Abteilungskommandeurs September 1944 Personell ist die Abteilung fast vollzählig. Die Truppe ist nach wie vor zuversichtlich und einsatzfreudig. Die s.Pakkompanie ist durch die Ausfälle bei den Kämpfen im vergangenen Monat personell geschwächt worden. Um die personelle Besetzung von 4 zugewiesenen s.Pak sicherzustellen, wurden Versetzungen zur s.Pakkomeanie innerhalb der Abteilung vorgenommen. Die Ausbildung dieser s.Pakbedienungen läuft zur Zeit. Der Mangel an Maultier- und Zgkw.-Fahrern, hervorgerufen durch den Ausfall mehrerer Gefechtsfahrer, konnte noch nicht behoben werden, da der Kompanie zur Schulung neuer Fahrer kein Betriebstoff zur Verfügung steht. Bei der Sturmgeschützabteilung mussten auf Grund von Ausfällen neue Zug- und Geschützführer eingesetzt werden. Diesen fehlt es in erster Linie an Beherrschung des Sturmgeschützes als Kampffahrzeug, sowie an Geländeausnutzung und der Zusammenarbeit mit anderen Jägern. Dies alles kann nur durch praktische Arbeit und durch Fahren mit dem Sturmgeschütz erworben werden. Durch die Umstellung der Sturmgeschützabteilung von Panzer III auf Panzer IV ist eine Schulung der Fahrer auf die neuen Wagen zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft von nöten. Alle diese Notwendigkeiten scheitern an der gespannten Betriebstofflage. Eine Zuweisung von Betriebsstoff für Ausbildnngszwecke ist unbedingt erforderlich. Die Waffenlage hat sich bei der 1.Kompanie nach Ausfall von 4 weiteren s.Pak im Berichtsmonat, die jedoch durch Neuzuweisung ergänzt wurden, nicht verändert. Die Kompanie weist weiterhin ein Fehl von 2 s.Pak auf. Die Sturmgeschützabteilung ist nach Abgabe der 6 Sturmgeschütze III und Übernahme von 10 Sturmgeschützen IV waffenmässig voll ausgestattet. Nach Zuweisung von 4 2 cm Fla hat sich die seit Monaten schlechte Waffenlage der 3.(Fla)Kp. wesentlich gebessert. Günstig wirkt sich dabei vorallem der bessere Munitionsnachschub für 2 cm Fla aus. Dagegen treten noch immer erhebliche Schwierigkeiten bei der Munitionsbeschaffung von 3,7 cm Fla Panzer- und Sprenggranaten auf. Der Zustand der Kfz. der Abteilung ist befriedigend. Dieser kann jedoch nur bei einem entsprechenden Nachschub an Kfz.-Ersatzteilen auf dieser Höhe gehalten werden. Vor allem werden benötigt: Zahnkränze für 4,5 to. Maultier, Ketten für 2 to. Maultier, Ketten für 1 to. Zgkw., Kurbelwellen.und Zylinder für B.M.W.-Kräder R 12, Wechselgetriebe für Opelmotor 3,6 l, 1 Motor für Kfz. 1 (Volkswagen), Motor und Halbachsen für Kfz. 12 Horch 901. Fernerhin wird Verdeckstoff für die Lkw. benötigt. Trotz mehrfacher Anforderung wurde noch keine Bremsflüäsigkeit zugeführt. Dieser Mangel geht soweit, dass bei vielen Kfz. keine Betriebssicherheit mehr gewährleistet ist. Für die Sturmgeschütze werden 8 Sammler 12 B 75 benötigt. Von diesen ist die Aufrechterhaltung der Funkverbindung und somit die Einsatzbereitschaft abhängig. Die Kfz. der 3.(Fla) Kp: sind fast sämtlichst überholt und bis auf die oben geschilderten Ersatzteilmängel voll einsatzbereit. Die Abteilung ist zu 95 % beweglich und voll zu Angriffs- und Abwehraufgaben geeignet. |
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Übersicht über Gliederung und Kampfkraft der Div.: 2.Armee vom
31.3.1945, GenStdH Op bt.III/Nr.35516/45 g.Kdos.: .... XVIII.Geb.Korps 7.Inf.Div. besp.95%, mot.95%, Kampfwert III 1 starkes Btl. 5 aufgelöste Btle. 1 starkes F.E.B. 1 durchschn.Pi.Btl. 1 mittelstarkes Btl."F.H." 1 durchschn.Btl."F.H." 1 schwaches Btl."F.H." 1 mittelstarkes Btl.v.129 2 durchschn.Btle.v.129 1 schwaches Btl.v.129 5 le.Bttr., 2 s.Bttr. 1 schwaches Btl. an 389 1 schwaches Btl. an 12.Lw. s.Pak 5 (5) (Stand 20.3.); .... Erklärung: Stark = über 400 mittelstark = 300-400 durchschn. = 200-300 schwach = 100-200 abgek. = bis 100 |
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