| Zustandsmeldungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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AOK 6 Ia,Nr.4110/42 gKdos. V.1.12.1942
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Meldung vom 1.August 1944 Verband:
71.Inf.Division (44) Unterstellungsverhältnis: Gen.Kdo.LI.Geb.A.K. 1.Personelle Lage am Stichtag der Meldung: a) Personal
b) Verluste und sonstige Abgänge in der Berichtszeit vom 1.7. bis 31.7.44
c) in der Berichtszeit eingetroffener Ersatz:
d) über 1 Jahr nicht beurlaubt:
2.Materielle Lage:
() davon M.G.42 3. Pferdelage: Soll: 3979 Ist: 3823 davon Panjepferde -- 4.) Kurzes Werturteil des Kommandeurs: 1.) Der Ausbildungsstand der Division hat sich in der Berrichtszeit infolge günstiger Kampfbedingungen gebessert. Die Ausbildung des II./G.R.194, der 13. und 14./G.R.191 bedarf wegen zu später Zuführung von Ersatz, Waffen und Gerät noch der Vertiefung. Der Mangel an Spezialisten (Gr.W.- u.s.M.G.-Bedienungen, Nachr.Leute und besonders Funker) konnte noch nicht behoben werden. Dem Ersatz aus der Heimat fehlt die gute Grundausbildung, bei den älteren Männern der innere Schwung und die positive Einstellung zum Krieg. Die Division ist weiter bemüht, das immer nich spürbare Fehl an brauchbaren Unterführern durch Lehrgänge im F.E.B. zu decken. Es wird gebeten, qauch im Monat August die Division von der Beschickung zu Lehrgängen außerhalb des Divisionsbereiches zu befreien, weil sonst, insbesondere der Infanterie, der letzte Stamm an Kampferfahrung genommen würde. Nach Übernahme der Geschütze und des Geräts von IV./A.R.305 ist auch das A.R.171 mit allen 4 Abteilungen voll einsatzbereit. Pferdalage: Gut, Futterzustand: gut. Bei längeren Märschen macht sich der Mangel an Hartfutter durch zu schnelle Erschöpfung der Pferde bemerkbar. Der Kampfwert der eingesetzten Teile der Division hat sich auf Grund erfolgreich durchgeführter Spähtrupptätigkeit und günstiger Einsatzbedingungen wesentlich verbessert. Stimmung der Truppe: Die Haltung ist gut und die Stimmung ist zuversichtlich. Der Gesundheitszustand ist gut. Schwierigkeiten: a) Die Abwehrkraft der Division ist durch das Fehl an schweren panzerbechenden Waffen, im Hinblick auf den bevorstehenden Einsatz der Division in einem nicht panzersicheren Gelände, beeinträchtigt. Beschleunigte Zuführung der fehlenden 16 sPak ist dringend erforderlich. b) Fehlende mot.Tonnage und der schlechte Zustand der Kfz. gefährden eine geordnete Versorgung bei größeren Kampfhanldungen sowie die Beweglichkeit der Truppe. Nachteilig wirkt sich die schlechte Reifenlage aus. c) Mangel an Zündmitteln macht sich bei den derzeitigen erweiterten Sperraufgaben bemerkbar. Grad der Beweglichkeit: 64% mot.- und 36% besp.-beweglich. Einsatzbereitschaft; Kampfwertstufe III. Umgliederung auf Inf.Div.44 ist bei der fechtenden Truppe abgeschlossen, bei den Nachschubtruppen entsprechend der Zuführung von mot.-Fahrzeugen im Austausch gegen Bespannfahrzeuge noch im Gange. 3. Kurze Stellungnahme der vorgesetzten Dienststelle: Ausbildungsstand und Kampfwert der Div. haben sich weiterhin gebessert. Einverstanden. Der Kommandierende General gez.Feuerstein, General der Gebirgstruppen |
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