172.Reserve-Division
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Kriegstagebuch Dezember 1944
1.12.1944 Feind hält seinen starken Druck auf den rechten Flügel des XIII.SS-A.K. aufrecht (347. Infanterie-Division) und drückt scharf auf den Westwall zu.
Desgleichen starker Feinddruck im Abschnitt des LXXXII.Korps. Hier ist es dem Feind gelungen, in das Vorfeld des Westwalls einzubrechen.
Die als Korpsreserve der Division unterstellte 6./I.Pol.Wach-Bataillon XII wird dem LXXXII.Korps unterstellt.
Feindliches Störungsfeuer auf Raum Saarbrücken hält an.
2.12.1944 Am 2.12.1944 übernimmt die 347.Infanterie-Division die Führurg im Westwallabschnitt von Buß bis Saarbrücken ausschliesslich zwischen Völklingen und Saarbrücken
eingesetzten Teile der Division werden damit der 347.Infanterie-Division taktisch und versorgungsmässig unterstellt.
Tätigkeitbericht 172.Res.Div.:
Der starke Feinddruck vor dem rechten Flügel der Division hält weiterhin an.
Das XIII.SS-A.K. übernimmtt das Kommando über den Westwallabschnitt von Buss bis Saarbrücken ausschließlich.
Die Führung in diesen Abschnitt hat die 347.Infanterie-Division. Die dort eingesetzten Truppenteile der 172.Reserve-Division werden der 347.Infanterin-Division
taktisch und versorgungsmässig unterstellt. Es sind dies Reserve-Grenadier-Regiment 36 ohne Reserve-Grenadier-Bataillon 87, Volkssturmbataillon Westmark,
Volkssturmkompanie Beutner, Reserve-Artilleriabteilung 33, Festungs-Artillerie Abteilung 1508.
Stellv.Gen.Kdo.XII.A.K. hat auf Vorstellung des Divisions-Kommandeurs ein Reserve-Pionier-Bataillon 172 aufgestellt, daß sich zur Zeit im Anmarsch befindet.
Konmandeur des Reserve-Pionier-Bataillons 172 mit Stab ist eingetroffen..
Feindliches Störungsfeuer auch weiterhin auf den Raum von Saarbrücken.
3.12.1944 Divisions-Kommandeur auf dem Gefechtsstand Reserve-Grenadier-Regiment 34, Scheidt.
Besprechung mit Regiments-Kommandeur über Fragen des Pak-Einsatzes.
Feind1iches Störungsfeuer auf den Raun Saarbrcken hält an. 
4.12.1944 Am 4.12.1944 wird infolge des starken Feinddruckes südlich Saarbrücken die Stellung bei Saarbrücken dadurch verstärkt, dass das Reserve-Grenadier-Bataillon 107
aus seinem Abschnitt herausgenommen und mit je einer Kompanie dem Reserve-Grenadier-Bataillon 80 und dem Reserve-Grenadier-Bataillon 105 unterstellt wird.
Den bisherigen Abschnitt des Bataillons übernimmt das Feld-Ersatz-Bataillon der 17.SS-Panzer-Grenadier-Division.
Ausserdem wird das II. ROB-Bataillon des Regiments Kentner, das bisher hinter dem Westwall lag, als Eingreifreserve nach Saarbrücken verlegt.
Der Kommandeur des Reserve-Grenadier-Regiments 34 wird zum Kampfkommandanten von Saarbrücken ernannt und verlegt seinen Gefechtsstand in die Stadt.
Ihm wird als Wehrmacht-Kommandant der Polizeipräsident SS-Obersturmbannführer Dietrich unterstellt.
Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur auf dem Gefechtsstand Reserve-Grenadier-Regiment 36. Klärung schwebender Fragen anlässlich des Ausscheidens des Regimentes aus
dem unmitelbaren Befehlsbereich der Division.
Divisions-Kommandeur befiehlt die Verlegung einer Kompanie des Reserve-Grenadier-Bataillons 87 von Lentrisch in den Raum Sulzbach.
Divisionz-Kommandeur und Ia um 19.00 Uhr bei Kommandierenden General des XIII.SS.A.K., SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Simon.
II.R.O.B.-Bataillon wird in den Raum Saarbrücken als Eingreifreserve verlegt.
Reserve-Grenadier-Bataillon 107 wird aus seinem Abschnitt herausgelöst und verstärkt den Westwall am Südrand Saarbrücken.
Es wird unterstellt: 1./107 dem Reserve-Grenadier-Bataillon 80, die 2./107 dem Reserve-Grenadier.Betaillon 105.
Stab/Reserve-Grenadier-Bataillon 107 verbleibt zur besonderen Verfügung des Divisions-Kommandos bei Reserve-Grenadier-Regiment 34.
Die auf Befehl das Höheren Kommando Saarpfalz angesetzte Erkundung der Räume Ottweiler und Neunkirchen, in dem feindliche Lastensegler gelandet
sein sollten, verlief ergebnislos.
Der noch ausstehende Radfahrzug dee Reserve-Grenadier-Regimtents 34 ist eingetroffen. Desgleichen die Pakzüge Reserve-Grenadier-Regiment 34 und
Reserve-Grenadier-Regiment 36.
Weiterhin feindliches Störungsfeuer auf den Großraum Saarbrücken.
5.12.1944 Vom 5.12.1944 - 08,00 Uhr ab untersteht die Division dem XIII.SS-A.K. - SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Simon -
Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Kommandeur des Reserve-Grenadier-Regiments 34 - Oberst Demmelmeier - übernimmt als Kommandant der Befestigung Saarbrücken Befehl über sämtliche
im Bereich Abschnitt Saarbrücken (Westwall-Abschnitt S/e) eingesetzten Truppenteile. Als Wehrmachtskommandant wird SS-Obersturmbannführer Dietrich
eingesetzt (Polizeiprädisent) Auftrag und Klarstellune der Befehlsverhältnisse siehe Anlage 9.
Die bisher der linken Nachbardivision (Division Hössler) unterstellte Radfahrschwadron der Kampfgruppe Heitmann tritt zur Division zurück und wird
im Abschnitt Nünschweiler (seitherige Lücke im linken Abschnitt des Regimente Zweibrücken) eingesetzt.
Divisions-Kommandeur im Abschnitt des Regiments Zweibrücken. Besprechung des taktischen Einsatzes mit allen Bataillons-Kommandeuren, auf den
jeweiligen Gefechtsständen.
Wechse1 im Unterstellungsverhältnis: Division untersteht ab 08.00 Uhr dem XIII.SS-A.K.
Die durch das Herauslösen des Reserve-Grenedier-Bataillons 107 entstandene Lücke wird durch das Feld-Ersatz-Bataillon der
17.SS-Panzergrenadier-D1vision ausgefüllt.
Stärkeres Artillerie-Störungefeuer auf den Raum Saarbrücken.
6.12.1944 Am 6.12.1944 wird der Gefechtsstand der Division infolge der Abschnittserweiterung nach Osten nach Kirkel-Neuhäusel verlegt. An demselben Tage werden das
Reserve-Grenadier-Bataillon 87 und das II. ROB-Bataillon der 347.Infanterie-Division zum Einsatz an deren rechten Flügel unterstellt.
Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Gefechtsstand verlegt: Führungsstaffel in Kirkel-Neuhäusel ab 16.00 Uhr. Ib-Staffel verbleibt noch bis zum 7.12.44 in Dudweiler und verlegt
dann nach Limbach.
Reserve-Grenadier-Batallion 87 und II.R.O.B.-Bataillon werden der 347.Infanterie-Division unterstellt.
Division befiehlt und überwacht Durchführung und probeweise Alarmierung der Besetzung der Strassensperren. Desgleichen werden seitens der Division durch
den Kommandeur des Reserve-Pionier-Bataillons 172 die im Abschnitt liegenden Brücken zur Sprengung vorbereitet.
Einzelheiten hierzu siehe Anlege 10.
Divisions-Kommandeur besichtigt den von der Sanitäts-Kompanie in Spiessen eingerichteten Hauptverbandsplatz.
Weiterhin Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken.
7.12.1944 Am 7.12.1944 treffen eine gemischte Batterie der Reserve-Heeresflak-Artillerie-Abteilung 278 und das Reserve-Pionier-Bataillon 172 ein.
Die beiden schweren Geschütze der Flak-Batterie sind zur Fliegerbekämpfung nicht geeignet und werden bei Rentrich zur Panzerabwehr eingesetzt.
Die leichten Waffen werden mit den Waffen des Fla-Bataillons 66 unter dem Kommandeur der Reserve-Heeresflak-Artillerie-Abteilung 278 zusammengefasst und
bei Kirkel zur Fliegerabwehr eingesetzt.
Der Stab des Fla-Bataillons 66 kehrt in seinen Standort zurück.
Das Reserve-Pionier-Bataillon 172 wird der 347.Infanterie-Division zur Verfügung gestellt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur um 10.00 Uhr bei Oberbefehlshaber der 1.Armee - General der Infanterie von Obstfelder - in Ramstein. Besprechung über den Einsatz
der Division im Westwall.
Ib-Staffel ab 12.00 Uhr in Limbach.
Eine gemischte Batterie/Reserve-Heeres-Flakartillerie-Abteilung 278 eingetroffen. Die Geschütze des Fla-Zuges des Heeres-Reserve-Fla-Bataillon 66 werden
der Reserve-Heeres-F1akertillerie-Abteilung 278 zugeführt.
Der bataillonsstab/Reserve-Fla-Bataillon 66 wird zum Ersatztruppenteil zurückgeschickt. (Abmeldung 9.12.44)
Reserve-Pionier-Bataillon 172 eingetroffen und wird auf Zusammenarbeit mit der 347.Infanterie-Division angewiesen. Einsatzraum Puttlingen.
Einsatz der Division siehe Anlage 11.
Divisions-Kommndeur gibt an unterstellte Einheiten Weisung für die Kampfführung im Westwall gemäß Anweisung des Oberbefehlshabers der 1.Armee. (Anlege 12)
Pakzug und Pz.Zerst.Zug/Reserve-Grenadierregiment 34 und Pakzug/Reserve-Grenadier-Regiment 36 eingetroffen.
Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken und Westwallvorfeld südlich Saarbrücken.
8.12.1944 Am 8.12.1944 kehrt der Artillerie-Kommandeur - Oberst Vohl -krankheitshalber zu seinem Ersatztruppenteil zurück, sein Nachfolger wird Major Lenzen.
Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur auf dem Gefechtsstand Regiment Zweibrücken. Besprechung mit Regiments-Kommandeur über den Einsatz der Festungspak.
Divisions-Kommandeur befiehlt, daß alle im Bereich des Westwalls eingesetzten Truppen (auch rückwärtige Dienste, Stäbe und dergleichen) in der Nähe
ihrer bisherigen Unterkunft Westwallbunker zu beziehen haben. Sie erhalten alle einen Kampfauftrag und haben im Falle eines feindlichen Durchbruchs die
Bunker zu verteidigen. Es soll damit gewährleistet werden, daß die Tiefe des Westwalls stark besetzt ist und überraschende feindliche Panzervorstösse
aufgefangen werden.
In Folge der grossen Zahl vorhandener Bunker kann der Befehl des XIII.SS.-A.K., daß alle Bunker besetzt werden sollen, nicht durchgeführt werden, da
sonst eine unverantwortliche Aufsplitterung der Sicherheitsbesatzung erfolgt und die Kampfkraft der Einheiten gleich Null wäre.
Divisions-Kommandeur befiehlt die Bildung von Alarmeinheiten beim Divisions-Stab, bei den Stäben des Artillerie Regiements, des Pionier-Bataillons,
der Flak-Abteilung und des Kommandeurs der Nachschubtruppen, bei den bespannten.Fahrkolonnen und bei den Trossen aller unterstellter Truppenteile.
Artillerie-Störungsfeuer auch weiterhin auf den Raum Saarbrücken.
9.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur am Vormittag zur Besprechung bei Höherem Kommando Saarpfalz - General der Artillerie Engelbrecht. Besprechung über Organisations-
und Versorgungsfragen der den Höheren Kommando Saarpfalz truppendienstlich unterstellten Festungsstammeinheiten.
Der Versuch des Divisions-Kommandeurs, die Grenzen der Festungsstammkompanien mit den zukünftigen Divisionsgrenzen in Einklang zu bringen, scheiterte.
Divisions-Kommandeur Nachmittags bei dem Kommandeur Reserve-Grenadier-Regiment 34 auf dessen Gefechtsstand in Saarbrücken.
Besprechung organisatorischer Fragen.
Divisions-Kommandeur weist in einem Befehl noch einmal auf die Aufgaben der Division im Rahmen der gesamten Kriegsführung hin. (siehe Anlage 13)
Weiterhin Artillerie-Störungsfeuer auf den Großraum Saarbrücken.
10.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe G - General der Panzertruppen Balck - auf dem Divisions-Gefechtsstand. Der Oberbeeehlshaber wird durch den Ia in
die taktische Lage der Division eingewiesen.
Divisions-Kommandeur spricht in Limbach zu den dort zu einer Arbeitstagung versammelten Zahlmeistern über ihre Aufgaben. Ansohliessend Besprechung mit
Kommandeur der Divisions-Nachschubtruppen und Kommandeur Reserve-Grenadier-Regiment 36 über truppendienstliche Belange.
Divisions-Komeandeur weist in einem Befehl noch einmal auf die Aufgaben der Orts- und Kampfkommandanten hin. (Anlage 14).
Regiment Zweibrücken verlegt Gefechtsstand nach Hof Gutenbrunnen (1 km südwestlich Wörschweiler).
Artilerie-Störungsfeuer auf den Raum von Saarbrücken, Scheidt und St.Ingbert.
11.12.1944 Am 11.12.1944 übernimmt die Division zusätzlich die Führung der als Sicherheitsbesatzung in der Hilgenbachstellung eingesetzten Truppen.
Es sind dies Teile der Festungs-Stamm-Abteilungen und der Feld-Ersatz-Bataillone und Trosse der vorn kämpfenden Felddivisionen.
Die Einteilung in Abschnitte erfolgt nach den im Westwall festgelegten Divisionsabschnitten. Für jeden Abschnitt wird ein Komaandant eingesetzt,
dessen Aufgabe in erster Linie in dem weiteren Ausbau der Stellungen besteht.
An demselben Tage wird ostwärts vom XIII.SS-A.K. das XO.A.K. General der Flieger Petersen - eingesetzt. Die Trennungslinie der beiden Korps
verläuft westlich Lautzkirchen - westlich Blieskastel. Die ostwärts dieser Trennungslinie eingesetzten Teile des Regiments Kentner scheiden aus
der Division aus und werden dem XC.A.K. unterstellt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur auf dem neuen Regiments-Gefechtsstand des Regiments Zweibrücken. Besprechung mit den Kommandeur über Einsatzfragen.
Division übernimet die taktische Führung in der Hilgenbachstellung im gesamten Abschnitt des XIII.SS-A.K. einschließlich Westwallabschnitt s/d.
Divisions-Kommandeur gibt Richtlinien für die gesamte Ausbildung der Division. (siehe Anlage 15).
Desgleichen gibt er Anweisung für die Aufrechterhaltung der Disziplin. (siehe Anlage 16).
Gliederung der Division mit allen truppendienstlich unterstellten Truppenteilen siehe Anlage 17.
Kommandeur Reserve-Grenadier-Bataillon 107 wird zum Kommandanten der Hilgenbachstellung. Gefechtsstand: Neuweiler.
Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken in wechselnder Stärke.
12.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Division-Kommandemr überprüft Ortskomandanten in Blies-Kastel und Bierbach.
Besprechung mit dem Kommandeur dee Regiments Zweibrücken - Oberst Kentner - und mit dem Kreisleiter von Zweibrücken über den Einsatz des
Volkssturmes.
Divisions-Kommandeur um 17.00 Uhr zur Besprechung bei dem Kommandierenden General des XC.Korps - General der Flieger Petersen -.
Die in den Westwallabschnitten S/g und S/h eingesetzten Teile des Regiments Zweibrücken scheiden aus dem Divisions-Verband aus und werden
dem XC.A.K. unmittelbar unterstellt.
Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken.
13.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Major Heitmann mit seinem Stab übernimmt ab sofort die Führung in Westwallabschnitt S/f über die dort eingesetzten und der Division nooh
unterstellten Teile der 17.SS-Panzergrenadier-Division sowie der 2. und 4. Kompanie des I.R.O.B.-Bataillons. Einzelheiten hierzu siehe Anlage 18.
Divisions-Kommandeur im Abschnitt des Reserve-Grenadier-Regiments 34. Besichtigung der Truppenunterkünfte. Besprechung mit Regiments-Kommandeur
über Fragen des taktischen Einsatzes und vorbereitende Maßnahmen,zum Eintreffen der Felddivisionen in den Westwall.
Divisiona-Kommandeur auf dem Gefechtsetand der 36.Volks-Grenadier-Division. Besprechung mit dem 1.Generalstabsoffizier über Organisationsfragen
und vorbereitende Maßnahmen zum Eintreffen der Division in den Westwall.
Schwächeres Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken. 
14.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur im Westwallabschnitt S/f.
Besprechung mit Kommandeur I.R.O.B.-Bataillon.
Besichtigung von Mannschaftsunterkünften. Überprüfung der Einsatzbereitschaft.
Divisions-Kommandeur weist in einen Befehl auf die in letzter Zeit aufgetretenen Unzulänglichketen bezüiglich der Ortsverteidigung und der
Verkehrszucht hin und veranlasst deren Abstellung. Einzelheiten hierzu siehe Anlage 19).
Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken sowie in die Gegend Nieder-Würzbach und Hassel.
Desgleichen vereinzeltes Störungsfeuer auf den Raum St.Ingbert.
15.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Der mit der Führung im Weetwallabechnitt S/f beauftragte Stab Heitmann wird bis 18.00 Uhr durch den Stab Sturmbannführer Nieschlag -
17.SS-Panzergrenadier-Division - ahgelöst. Gefechtsstand Bunker 74 (1,5 km südwestlich Kirkel)(siehe Bunkerkarte Anlage 4).
Stab Heitnann tritt nach erfolgter Ablösung wieder zum Wehrkreis-Unterführer-Lehrgang XII, Heidelberg, zurück.
Sturmbannführer Nieschlag übernimmt gleichzeitig Befehl über alle im Abschnitt S/f der Hilgenbachstellung untergebrachten Soldaten.
Divisiens-Kommandeur zur Besprechung beim Kommandierenden General des XIII.SS-A.K. SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Simon -
Der kommandierende General spricht mit dem Divisions-Kommandeur die anlässlich bei einer durch den Kommandierenden General am 14.12.44
durchgeführten Besichtigungefahrt des Westwalls im Korpsabschnitt aufgetretene Mängel durch.
Beim Korps liegt ein Befehl der Armee vor, woraus hervorgeht, daß mit einer baldigen Eingliederung der Truppenteile der 172.Reserse-Division in
die Felddivisionen zu rechnen ist.
Divisions-Kommandeur schlägt vor, um klare Verhältnisse in der Hilgenbachstellung, zu schalten, daß diese in drei Abschnitte eingeteilt wird,
die unmittelbar der Division unterstehen.
Der Kommandierende General ist hiermit einverstanden und befiehlt gleichzeitig die Herauslösung des zur Zeit bei der 347.Infanterie-Division
beschäftigungslosen Stabes des Reserve-Grenadier—Regiments 36 zur Verwendung in der Hilgenbachstellung.
Es wird vereinbart, daß die Gefechtsstände der im Westwall eingesetzten Sicherheitsbesatzungen den Gefechtsständen der eventuell später
einrückenden Felddivisionen angeglichen werden. Somit kann das Festungskabelnetz schon so geschaltet werden, wie es die eventuell später in den
Westwell einrückenden Felddivieionen benötigen. Abschnittsgrenzen der Hileenbachstellung siehe Anlage 11.
16.12.1944 Ab 16.12.44 starke Fröste, meist klares Wetter. Boden frst gefroren.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Artillerie-Störungsfeuer sowie zeitweise Feuerüberfälle auf den Raun Saarbrücken.
Der Oberbefehlehaber der 1.Armee - General der Infanterie von Obstfelder - besichtigt mit dem Divisions-Kommandeur die Westswallabschnitte S/e und S/f
und lässt sieh durch den Divisions-Kommandeur in die taktische Lage einweisen. Gleichzeitig überprüft er die Einsatzbereitschaft der Truppe und die
Wirkungsmöglichkeit der Panzerabwehrwaffen. Der Oberbefehlshaber weist nochmals darauf hin, daß alle Gefechtsstände so zu legen sind, daß sie sich dem
Fernsprechnetz der später einrückenden Divisionen angleichen. Alle anderen Schaltungen werden hinfällig.
Divisions-Kommandeur auf dem Gefechtsstand des Reserve-Grenadier-Regimenta 34. Besprechung mit Oberst Demmelmeier über taktische Fragen.
Gleichzeitig bespricht Divisions-Kommandeur mit dem Kommandeur des Grenadier-Regimente 87 (36.Volks-Grenadier-Division) -Oberstleutnant Schäfer -
Fragen, die die Einweisung der 36.Volksgrenadier-Division in den Westwall betreffen.
Artillerie-Störungsfeuer auf die Räume Saarbrücken, Scheidt, St.Ingbert und Kirkel.
17.12.1944 Am 17.12.1944 wird der Divisionsgefechtsstand in einen Stollen nordostwärts Kirkel verlegt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur überprüft in Dudweiler anlässlich einer Alarmübung die Abwehrbereitschaft des Ortes. Auftretende Mängel werden an Ort und
Stelle besprochen. Der Ortskomeandant erhält Anweisung, wie er die Verteidigung des Ortes zu organisieren hat.
Divisions-Gefechtsstand - Führungsetaffel - verlegt in Stollen 9062 b ( 1 km nordostwärts Kirkel).(siehe Bunker-Karte Anlage 4).
Weiterhin Störungsneuer auf den Raum Saarbrücken.
18.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur besichtigt Truppenverbandsplatz in Schwarzenbach.
Divisions-Kommandeur befiehlt Verteidigungsmaßnahmen für das rückwärtige Gebiet. (Einzelheiten hierzu siehe Anlage 20).
Divisions-Kommandeur legt die Befehlsbefugnisse der Hilgenbachstellung fest und teilt gleichzeitig die Hilgenbachstellung in
drei Abschnitte ein:
1. Abschnitt: "Riegelsberg"
   Kommandant: Kommandeur Feld-Ersatz-Bataillon 347 mit Stab/Reserve-Grenadier-Regiment 36
2. Abschnitt: "St.Ingbert"
   Kommandant: Hauptmann Welzel.
3. Abschnitt: " Nieder-Würzbach "
   Kommandant: Sturmbannführer Nieschlag
Festlegung der Grenzen, Aufträge für die Abschnitts-Kommandanten siehe Anlage 21.
Vereinzeltes Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken.
19.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur besichtigt mit Artillerieführer die der Division unterstellten Artillerie-Abteilungen. Die Batterien bestehen meistens
aus ausländischen Geschätzen, deren Munitionierung sich sehr sohwer durchführen lässt. Der angetroffene Munitionsbestand entspricht noch
nicht der Erstausstattung. Es kaen jedoch gesagt werden, daß es der Division bis jetzt gelungen ist, trotz der angespannten Lage die
Munitionierung der Batterien so gut durchzuführen, daß sie eine nicht unerhebliche Feuerkraft darstellen und ein ausschlaggebender Faktor
in der Verteidigung des Westwalls bilden.
Es kann ausserdem damit gerechnet werden, daß sich die Munitionslage gerade für die Festungsbatterien wesentlich verbessert.
Divisions-Kommandeur befiehlt bis ins einzelne vorbereitende Maßnaheen für das Einrücken der Frontdivisionen des XIII.SS-A.K. (siehe Anlage 22).
Die Festungslehrabteilung mit unterstellter Reserve-Kompanie für Festungsstammtruppen wird mit sofortiger Wirkung der Division taktisch und
versorgungsmässig untereteilt.
Sitz: Quierschied - R.A.D.Lager -
Artillerie-Söerungsfeuer auch weiterhin auf den Großraum Saarbrücken und St.Ingbert.
20.12.1944 Am 20.12.1944 wird der Stab des Reserve-Grenadier-Regiments 34 als Führungsstab in der Westmarkenstellung einer weiter nördlich verlaufenden
rückwärtigen Stellung - dem Höheren Kommando Saarpfalz unterstellt. Die Führung im Westwallabschnitt Saarbrücken übernimmt der Kommandeur des
Grenadier-Regiments 87. An demselben Tage wird der Divisions-Gefechtsstand nach Schüren, nördlich St. Ingbert, verlegt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Stab/Reserve-Grenadier-Regiment 34 ab 12.00 Uhr dem Höheren Kommando Saarpfalz unterstellt als Führungsetab in der Westmarkenstellung.
Kommandeur Grenadier-Regiment 87 übernimmt an Stelle des Kommandeurs Reserve-Grenadier-Regiment 34 die taktische Führung mn Westwallabschnitt S/e
und wird der Division taktisch unterstellt.
Kommandeur Grenadier-Regiment 87 wird gleichzeitig Kampfkommandant von Saarbrücken.
Divisions-Komnandeur in Abschnitt Reserve-Grenadier-Bataillon 105 und Reserve-Grenadier-Bataillon 80. Besprechung mit den Bataillons-Kommandeuren
auf den jeweiligen Gefechtsständen über die zu erwartende Eingliederung in die Felddivision.
Divisions-Gefechtsstand ab 12.00 Uhr in Schüren. (1,5 km nördlich St.Ingbert.)
Nur geringes Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken.
21.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kcmmandeur bespricht mit Regiments-Kommandeur des Regiments Zweibrücken auf dem Regiments-Gefechtsstand in Massweiler truppendienstliche Fragen.
Nur noch geringes Artillerie-Störungsfeuer auf den Raum Saarbrücken.
22.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur bei dem Abschnitts-Kommandant des Abschnittes Riegelsberg. - Kommandeur Feld-Ersatz-Bataillon 347 -Hauptmann Tolksdorf.
Besprechung organisatorischer und taktischer Fragen.
Nur noch vereinzeltes Artillerie-Störungsfeuer.
23.12.1944 Am 23.12.1944 wird an Stelle des Kommandeurs Grenadier-Regiment 87 der Kommandeur Reserve-Grenadier-Bataillon 80 - Major Jakob - zum
Abschnitts-Kommandeur und Kampfkommandant von Saarbrücken bestimmt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Kommandeur Grenadier-Regiment 87 wird zur anderweitigen Verwendung herausgezogen.
Major Jacob, seither Kommandeur Reserve-Grenadier-Bataillon 80 wird zum Abschnittskommandeur Westwallabschnitt s/e und gleichzeitig
als Kampfkommandant von Saarbrücken bestimmt.
Stab/Reserve-Grenadier-Regiment 36 wird ihr zur Durchführung dieser Aufhabe zugeteilt.
Stab/Reserve-Grenadier-Regiment 36 gibt alle Unteriagen über Abschnitt Riegeleberg an Feld-Ersatz-Bataillon 347 ab.
Nur noch geringes Artillerie-Störungsfeuer.
24.12.1944 Am nächsten Tage werden die bei Niederwürzbach eingesetzten zwei Kompanien des I. ROB-Bataillon herausgezogen und der 347. Infanterie-Division unterstellt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Die im Abschnitt Nieder-Würzbach eingesetzten 2 Kompanien des I.R.O.B.-Bataillons werden der 347.Infanterie-Division unterstellt.
Divisions-Kommandeur gibt nähere Anweisungen über die Durchführung der Stellungsbauten. Einzelheiten hierzu siehe Anlage 23.
Feindliches Artillerie-Störungsfeuer auf das Vorfeld des Westwalls südlich Saarbrücken.
25.12.1944 Am 25.12.1944 übernimmt der Divisions-Kommandeur die Aufgaben des Kommandanten des rückwärtigen Korpsgebietes des XIII.SS-A.K., das nördlich und nordostwärts
von St. Wendel liegt. Das Gebiet wird in drei Bezirke eingeteilt, die je einem Kommandanten unterstellt werden; Kommandant des Bezirkes I wird der Kommandant
von St. Wendel, Oberst Nepilly, Kommandant des Bezirkes II Major Kraus, NSFO des Divisionsstabes und Kommandant des Bezirkes III Hauptmann Krämer vom Divisionsstab.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur auf dem Gefechtsstand des Abschnitts-Kommandanten des Abschnittes Nieder-Würzbach - Sturmbannführer Nieschlag -.
Beanspruchung über die bevorstehende Übergabe des Abschuittes an die 19.Volks-Grenadier-Division.
Divisions-Kommandeur übernimmt die Aefgaben des Kommandanten des rückwärtigen Korpsgebietes und gibt Anweisungen an die Ortskommandanten.
Einzelheiten hierzu siehe Anlage 24.
Das rückwärtige Korpsgebiet wird in drei Kommandantur-Bezirke eingeteilt:
Bezirk 1: Südwestteil des Gebietes.
          Nordgrenze zum Bezirk 2: Wilkenborner-M. -Südrand Baltersweiler - Nordrand Urweiler -Südwestrand Fürth.
          Südostgrenze zum Bezirk 3: Ostrand Hangard -Ostrand Münchwies.
          Kommandant: Oberst Nepilly
Bezirk 2: Nordwestteil des Gebietes.
          Südostgrenze zum Bezirk 3: Ostrand Münchwies Bamberger Hof (zu 3) - Nordwestrand Altenkirchen - Südausgang Pettersheim.
          Kommandant: Major Kraus, dazu Leutnant Seubert mit einem aus dem Divisionssstab aufgestellten Stab.
Bezirk 3: Südostteil des Gebietes.
          Kommandant: Hauptmann Kraemer mit einem aua dar Quartiermeisterabteilung der Division zusammengestellten Stab.
Auftrüge für die drei Kommandanturen:
a) Erfassung aller Ortscheften
b) Feststellung der Ortskommandanten bezw.Vorsehläge für Ernennung von Ortskommandanten,
c) Feststellungen von Truppenbelegungen der Orte und Art ihrer Unterbringung,
d) Anleitung und Beaufsichtigung der Ortskommandanten in ihren Obliegenheiten,
e) Beaufsichtigung der Disziplin in ihren Bezirken,
f) Feststellung der verfügbaren Volkssturmeinheiten und deren Führer,
g) Beaufsichtigung der Aufstellung der Alarmeinheiten und Durchführung der notwendigen Alarmübungen,
h) Feststellung und fortlaufende Uberprüfung der vorhandenen und im Bau befindlichen Strassensperren und Verteidigungsanlagen
   der Ortschaften.
Nur noch geringes Artillerie-Störungsfeuer auf das Vorfeld des Westwalls südlich Saarbrücken.
26.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Stab/Reserve-Grenadier-Regiment 36, Stabskompanie/Reserve-Grenadier-Regiment 36, Panzerjäger-Kompanie/Reserve-Grenadier- Regiment 34,
Granatwerfer-Kompanie/Reserve-Grenadier-Regiment 34, Reserve-Grenadier-Bataillon 80, Reserve-Grenadier-Bataillon 107 werden der
347.Infanterie-Division unterstellt.
Abschnitts-Kommandant der Hilgenbachstellung St.Ingbert - Hauptmann Dietrich.
Heeres-Flakartillerie-Abteilung 278. Stab/Reserve-Grenadier-Bataillon 107 der 347.Infanterie-Division unterstellt.
Divisions-Kommandeur im rückwärtigen Korpsgebiet. Überprüfung der Ortskommandanturen. Besprechung mit Kampfkommandant von St.Wendel
- Oberst Nepilly.
Schwache Artillerie-Tätigkeit im Vorfeld des Westwalls.
27.12.1944 Am 27.12.1944 übergibt die Division den Westwallabschnitt S/e an 347.Infanterie-Division und den Westwallabschnitt S/f an 19.Volks-Grenadier-Division.
Damit werden alle in diesen Abschnitten eingesetzten Truppen der DiVision den beiden Divisionen unterstellt. Gleichzeitig wird das Reserve-Pionier-Bataillon 132
der 347. Infanterie-Divisim unterstellt.
Die 76. Volksgrenadier-Division ist aus ihrer Stellung südlich Saarbrücken herausgezogen und zu dem bevorstehenden Angriff hinter dem linken Flügel des
XIII.SS—A.K. bereitgestellt worden. Der Division unterstehen nunmehr nur noch taktisch die in der Hilgenbachstellung S/e und S/f eingesetzten Truppen und das
rückwärtige Korpsgebiet.

Tätigkeitsbericht der 172.Res.Div.:
Westwallabschnitt S/e der 347.Infanterie-Division übergeben.
Westwallabschnitt und Hilgenbachstellung an 19.Volks-Grenadier-Division übergeben.
Festungs-Lehrabteilung in Quierschied verlegt nach Trier-Konz. Es verbleibt Reserve-Kompanie, die der Division weiterhin taktisch untersteht.
Festungs-Artillerie-Abteilung 1520 der 347.Infanterie-Division unterstellt.
Festungs-Artillerie-Abteilung 1305 der 19.Volks-Grenadier-Division unterstellt.
Reserve-Pionier-Bataillon 172 der 347.Infanterie-Division unterstellt.
Divisions-Kommandeur gibt bis ins einzelne Richtlinien für die Ortskommandanten. Einzelheiten hierzu siehe Anlage 25.
Der Division unterstehen nunmehr:
1. taktisch die in der Hilgenbachstellung S/f und S/e eingesetzten Truppen,
2. taktisch die in der Albert-Zwischenstellung untergebrachten Truppen der Abschnitte S/f, S/e und S/d,
3. das rückwärtige Korpsgebiet.
Vereinzeltes Artillerie-Störungsfeuer auf das Westwallvorfeld von Saarbrücken.
28.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
1. und 2. Kolonne Nachschubtruppen 172.Reserve-Division nach Pirmasens in Marsch gesetzt und aus dem Divisions-Verband ausgeschieden.
Reserve-Sanitätskompanie 172 scheidet aus der Division aus und wird dem Korps unmittelbar unterstellt.
29.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur im rückwärtigen Korpsgebiet. Überprüfung der Ortskommandanten.
Besprechung mit dem 1.Ordonnanz-Offizier des Reserve-Grenadier.Regiments 34 in Ober-Bexbach.
(Oberst Demmelmeier übernimmt wieder mit seinem Stab die Führung des Reserve-Grenadier-Regiments 34.)
30.12.1944 Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur in St.Wendel. Besprechung mit dem Kampfkommandant von St.Wendel - Oberst Nepilly.
Desgleichen Besprechung mit Kommandant des Bezirkes 2 - Major Kraus -
Stab/Reserve-Artillerie-Regiment 33 der 416 Infanterie-Division unterstellt.
31.12.1944 Infolge der am 31.12.1944 beginnenden deutschen Offensive zwischen Bliesbrück und Bitsch wird die Division am 1.1.1945 der 1. Armee unmittelbar unterstellt
und übernimmt die Führung der Sicherheitsbesatzungen in der Hilgenbachstellung in den Abschnitten S/d, S/e und S/f und im Westwall in den Abschnitten S/f, S/g
und S/h.
Da das Regiment Kentner an der Offensive südlich des Westwalls beteiligt ist, bestehen diese Sicheheitsbesatzungen im Westwall nur noch aus Teilen der
Festungs-Stamm-Abteilungen. In jedem Divisionsabschnitt des Westwalls wird ein Abschnitts-Kommandeur eingesetzt.

Tätigkeitsbericht 172.Res.Div.:
Divisions-Kommandeur im rückwärtigen Korpsgebiet Bezirk 3. Besprechung mit dem Kommandant - Hauptmann Kraemer.
Divisions-Kommandeur beim Armee-Oberkommando 1. Besprechung mit dem Armee-Adjutanten - Oberst Freiherr von Lerchenfeld -.
   
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