Division Nr.180
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Kriegstagebuch Oktober 1944
1.10.1944
trübe/regnerisch
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Beim Btl.65 meldeten sich im Laufe der Nacht 6 Versprengte SS-Männer, die angaben, von der SS-Freiwilligen Division Nordmark zu sein und
begründeten damit auch die schlechte Beherrschung der deutschen Sprache. Als die Truppe Verdacht geschöpft hatte, und die Männer ferstnehmen
wollte, waren die 6 Mann ins Vorfeld entkommen. Es wird angenommen, dass diese 6 Mann ein feindl.Spähtrupp waren, die im eigenen Hintergelände
Erkundungen machten und sich zur eigenen Linie wieder zurückschlugen. Dem Rgt. werden zwei s-Pak zugeteilt.
Gegen 10.00 Uhr ist der Gegner vor unserem rechten Abschnitt sehr unruhig geworden. In den Abendstunden ist die Lage um das Btl. von rechts
völlig ungeklärt. Der Kdr. ist selbst nicht aufzufinden, Lt.Böttcher erhält gegen 22.00 Uhr Befehl, Verbindung mit Hptm.von Kress aufzunehmen
und ihm den Befehl des Rgts. zu überbringen, die STellungen wieder zu beziehen und dieselben gegen einen etwaigen Feindangriff zu halten.
Hptm.von Kress persönl.verbleibt auf seinem Gefechtsstand.
2.10.1944
bedeckt, trocken
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Nachdem die Nacht wieder ruhig verleif, beginnt der Gegner gegen 10.00 Uhr mit Angriff bei rechtem Nachbar, aus Gegend St.Antoninshoeve in
südl.Richtung mit Panzerunterstützung. Ebenfalls setzt Gegner Luftwaffe mit ein. Es gelingt dem Engländer, einen Einbruh zu erzielen, der aich
auch auf den Abshcnitt vom III.Luftwaffen-Festungs-Btl.ausdehnt.
17.50 Uhr trift die Meldung auf dem Rgt. ein, dass die Luftwaffen Soldaten H.K.L. verlassen haben und zurückgegangen sind. III.Luftw.Fest.Btl.
untersteht mit seinem Btl. der Kampfgruppe Walther und beabsichtigt noch in gleicher Nacht einen Gegenstoss, um den Einbruch zu beseitigen.
Dein Einheiten des Rgts. wird heute die neuem Feldpostnummer zugewiesen. Gren.Rgt.269 erhält die Nr.30711, Btl.65 nimmt nach Einbruch der
Dunkelheit Verbindung mit III./Luftw.Fest.Btl. auf. Da auch die Kampfgruppe Walther mit diesem Btl. keine Verbindung mehr hat, lässt das Rgt.
durch das Btl.65 an dan Luftw.Fest.Btl. den Befehl überbringen, dass der Kdr. des III.Luftw.Fest.Btl. mit seinen Männern sofort die alte
Stellung wieder zu beziehen hat.
Lage vor eigenem Abschnitt noch ruhig. Rgts.Gef.Std.richtet sich zur Rundumverteidigung ein.
3.10.1944
trübe/regnerisch
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Während der Nacht und des Vormittags nur leichtes Art.Feuer auf H.K.L. und Hintergelände. Btl.47 kehrt zum Rgt. zurück wofür das Rgt. das
Btl.16 wieder abgibt. Der Abschnitt des Btl.16 wird vom Btl.47 übernommen. Die Ablösung soll noch in gleicher Nacht erfolgen.
Beim rechten Nachbarn scheint der Gegner wieder anzugreifen, denn aus dieser Richtung ist wiederum stärkerer Gefechtsslärm zu hören. In den
Abendstunden sind die Männer des Luftw.Fest.Btls wiederum auf unserem rechten Flügel Kp.Brackebusch zurückgewichen.
Somnst verlief der Tag im eigenen Abschnitt ohne besondere Vorkommnisse. Auch vom Gegner sind keine besonderen Vorkommnisse und Anzeichen eines
Feindangriffs beobachtet worden. 
4.10.1944
klar, trocken
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Ablösung des Btl.16 durch das Btl.47 in den Nachtstunden erfolgte ohne Zwischenfälle. Vereinzeltes Störungsfeuer lag im eigenen Abschnitt.
Der Tag verlief im Allgemeinen ruhig.
Von einem Marsch-Btl. ergält das Rgt. zwei Kompanien zugewiesen. (Kp.Schmidt und Kp.Adams) Es ist beabsichtigt, diese beiden Kpn.zur Neuaufstellung
des III.Btl. zu benutzen. Beide Kpn.werden aus diesem Grund auch noch nicht eingesetzt, sondern verbleiben zunächst als Rgt.-Reserve und betreiben
auf Befehl Ausbildung. Unterbringungsraum der Kp.Adams am Westausgang von Merseloo, der Kp.Schmidt kurz vor Merseloo.
Lt.Rall, der ebenfalls mit dem Marsch.Btl.eintraf und dem Rgt.zugewiesen wurde, verbleibt zunächst beim Rgt.Stab als z.b.V.
5.10.1944
klar, trocken
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Beide Btle. melden, dass die Nacht ruhig verlief.
Zum Rgts.Stab wird als Nachr.Offz.Lt.Himpel, von der Kp.Zangerl versetzt.
Der Tag verlief im eigenen Abschnitt ruhig. Rgts.Kdr. begibt sich zur Besichtigung der Truppe nach vorn.
6.10.1944
klar, sonnig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Wähfrend der Nacht lag wiederrum vereinzeltes Art.-und Granatwerferfeuer auf den eigenen Stellungen und im Hintergelände. Die von den Btlen.
angesetzten Spähtrupps erbrachten keine wesentlichen Feindnachrichten, lediglich im V-Wäldchen wurde starker Verkehr von Fahrzeugen in ostwärtiger
Richtung vom V-Wäldchen beobachtet.
Um 6.30 Uhr wird durch den Kdr.Oberst Ramoth, ein Probealarm mit anschl.Besetzung der Rundumverteidigung durchgeführt, der aber nicht zur
Zufriedenheit ausfällt. Obl.Köls, Adj.der Nebelwerfer-Abt.Krüger, mommt mit der Meldung, dass wahrscheinlich bei Venlo feindl.Fallschirmjäger
gelandet sein sollen. Die Vermutung erfährt aber keine Bestätigung, denn der Division ist über diesen gemeldeten Gegner nichts bekannt.
Btl.47 hat am Kanalknie, an der Südwestspitze des Hazenhut-Wäldchens, 150m westl.des Kanals, einen Brückenkopf in Stärke von zwei Gruppen unter
Führung von Fahnenjunker Fw.Gronow gebildet. An der Nordwestecke des Hazenhut-Wäldchens wurde bis an den Kanal ein vorgeschobener Posten vorgetrieben.
Gegen 16.00 Uhr werden aus Richtung Annahoeve ein Panzerspähwagen mit aufgesessener Infanterie gemeldet, der bis dicht an den Kanal heranfuhr und
dann in südwestlicher Richtung in den Wald Bakel un Bilheize verschwand. Auf dem Weg sollen die Infanterieteile abgesessen sein. Ausserdem wurde von
einem Posten beobachtet, dass durch eine Talmulde deutsche Gefangene von der Bewachung von Engländern gesehen worden sind.
Um 22.30 Uhr meldet das Btl.47 dem Rgt., dass der in der vergangenen Nacht gebildete Brückenkopf vollzählich ausgehoben worden ist. Lediglich ein
Stahlhelm wurde vorgefunden. Spuren eines Kampfes sind nicht bemerkt worden.
Nach diesen Feststellungen scheint die Besatzung des Brückenkopfes kampflos sich ergeben zu haben, denn 18 Mann, gut ausgerüstet und dazu 2 le.M.G.
hätten sich eines kleineren Angriffs gut erwehren können. Unverständlich bleibt nur, das bei der ganzen Angelegenheit nicht ein einziger Schuß
gefallen ist.
7.10.1944
leicht bewölkt,
trocken, gegen
Mittag aufklarend
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Der in der Nacht angesetzte Spähtrupp auf Westerbeek stellte fest, dass Ort vom Gegner nicht besetzt ist. Sicherungen wurden bei Vreedepaal beobachtet.
Nacht verlief ruhig. Gegen 9.00 Uhr trifft der kommandierende General Obstfelder auf unserem Gefechtsstand ein.
Gegen 11.00 Uhr wurde durch unsere 8,8 drei Panzerspähwagen beim weissen Hause, etwa 100, nördl.des Kanalknicks, abgeschossen.
Von 14.00 bis 14-30 Uhr überfliegen starke feindl.Bomberverbände, aus Deutschland kommend, eigenes Gebiet.
Im Allgemeinen verlief der Tag ruhig.
Gegen 21.00 Uhr wird unser Gef.Std. mit einigen Schuss Art.beschossen.
8.10.1944
diesig, gegen
Mittag bis
Sonnenschein
aufklarend
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Während der Nacht leichtes Art.Störungsfeuer auf eigene H.K.L. und Stellungen. Eigene Spähtrupps erbrachten, dass Alasquehoeve feindfrei und das weisse
Haus feindbesetzt ist. Das Waldstückchen davor sei ebenfalls feindbesetzt.
Im eigenen Abschnitt herrscht immer noch Ruhe.
Gegen 13.00 Uhr wurde in der Südwestspitze des V-Wäldchens beobachtet, dass der Gegener Minen verlegt. Das Rgt.122 überführt uns MIttags einen neuen
Wagen für den Kdr. (amerik.3-l-Wagen Studebaker). Der Kdr. ist von diesem Stück sehr begeistert.
Bei Btl.47 sind wiederum 2 Überläufer, sodass das Rgt. bisher beum Btl.65 2 und ebenfalls beim Btl.47 2 Überläufer hat. ZUrückzuführen ist dieses
Verhalten wahrscheinlich auf die geschickt angelegten Flugblätter des Gegners. Hptm.Schardt trifft abends auf dem Rgts.Gef.Std. ein um über sein Btl.
zu berichten. Sonst verlief dieser Tag ruhig.
9.10.1944
bedeckt/diesig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Nacht verlief vor eigenem Abschnitt ruhig. Durch seine Scheinwerfer beleuchtet Feind den gesamten Frontabschnitt.
Auch während dieser Nacht sind wiederum 2 Mann unter Zurücklassung ihrer gesamten Ausrüstung und Waffen zum Feinde übergelaufen.
Auch während des Tages verhält sich der Gegner auffallend ruhig.
Rgts.Kdr. geht nach vorn, um sich die Stellungen anzusehen.
10.10.1944
diesig/regnerisch
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Der in der Nacht vom Btl.65 angesetzte Spähtrupp brachte einen Obl. und Wachtmeister des Gegners ein.
Gegen 23.00 Uhr der vergangenen Nacht erreichte dieser Spähtrupp die Strasse Deurne - Oploo bei Kp.13. Als ein kleiner Transport-Lkw. ankam, wurde
derselbe umzingelt, zum Stehen gebracht und die Insassen gefangengenommen. Leider konnte von dem Fahrzeug, dass sich als Versorgungsfahrzueg
herausstellte, keine Lebensmittel oder Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände mitgenommen werden, da kurz hinterher ein anderes Fahrzeug auf der
Strasse angefahren kam. Der Spähtrupp erreichte ohne Verluste die eigenen Stellungen.
Ein zweiter Spähtrupp vom Btl.67 wurde gegen das V-Wäldchen angesetzt und der Weg vom V-Wäldchen Overloonsche Vlak wurde vermint. Ein Panzer auf der
Strasse St.Anoniushoeve - V-Wald durch Panzerrfaust zerstört. Ausserdem ein Haus 400m südwestl.St.Antoniushoeve, das vom Feinde besetzt war, durch
Panzerfaust zerstört.
Hptm.Finkenstädt, der an Lungenentzündung erkrankt ist, wird ins Lazarett überwiesen. Lt.Rall wird zunächst mit der Führung dieser Kp. beauftragt (3.Kp.)
Rgts.Kdr. befiehlt aber, dass Lt.Bodendieck die Führung der 3.Kp. übernimmt, und Lt.Rall als Zugführer zur 2./47 (Hptm.Cordes) kommandiert wird.
Uffz.Marquardt, der Spähtruppführer, der in der vergangenen Nacht die beiden Gefangenen einbrachte, erhält vom Div.KDr. 10-tg Sonderurlaub.
11.10.1944
bewölkt/diesig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die in der Nacht angesetzten Spähtrupps brachten wegen diesigem Wetter keine besonderen Ergebnisse.
Im rückwärtigen Gebiet werden Ortskommandanturen eingsetzt, die den Auftrag haben, sämtliche in ihrem Bereich befindlichen Truppenteile zu erfassen und
bei event.luftgelandetem Gegner die ersten Massnahmen zu ergreifen.
Gegen 14.10 Uhr wird ein feindl.Tiefflieger, der eigene H.K.L. überfliegt, durch eine Komp.Btl.47 mit Infanteriewaffen abgeschossen und stürzt in Gegend
St.Katharinahoeve ab, Im übrigen verlief der Tag ruhig.
12.10.1944
leicht bewölkt,
klare Sicht
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Aufträge der in der vergangenen Nacht angesetzten Spähtrupps wurden durchgeführt und festgestellt, dass die in Frage kommenden Geländeteile feindfrei
waren. Tienraij wird in den Morgenstunden stark bombardiert. Das vor längerer Zeit nach Deutschland abgeschickte Kommando das Fahrzeuge für das Rgt.
besorgen sollte, trifft heute in Merseloo wieder ein, aber ohne irgendeinen Erfolg.
Der Gegner begann heute nordostwärts von Overloon mit seinem schon vor längerer Zeit erwarteten Angriff.
Auf dem rechten Rgts.Abschnitt (Kp.Brackebusch) liegt sehr hefitges Art.Feuer.
13.45 Uhr wird gemeldet, dass der Gegner auch vor dem linken Abschnitt zum Angriff angetreten sein soll. Diese Meldung stellt sich aber als unwahr heraus.
Um 14.00 Uhr erfolgte heftiger feindl.Feuerüberfall in Gegend Regts.Gef.Std.
Major Becker hat heute Geburtstag.
17.00 Uhr wird gemeldet, dass der Gegner bei Overloon einen Einbruch erzielt hat, der im Gegenstoss mit Panzerunterützung wieder geworfen werden soll. Der
Gegner hat sich artilleristisch vor unserem Abschnitt stark versärkt.
19.45 Uhr wird gemeldet, dass Overloon gefallen sein soll und der Feind den Einrbuch bei Kamphoef erzielt haben soll.
Die rechte Flanke usneres Rgts. ist durch den Fall von Overloon stark bedroht. Abends, gegen 23.00 Uhr, werden dem Rgt. von der Division 5 Offz. zugeteilt,
die mit 2 Pkw. abgeholt werden.
13.10.1944
wechselnd
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Nachdem die Nacht ruhig verlaufen ist, wird um 5.40 Uhr zwischen Süd- und Nordteil des V-Wäldchens Bereitstellung des Gegners in Stärke von einer Komp.
und 5 Panzern erkannt.
Komp.Schmidt und Adam erhalten Einsatzbefehl und ziehen nicht am gleichen Tage in den Raum Brabander, wo Auffangstellung von beiden Komp.besetzt wird.
Um 9.45 Uhr herrscht noch völlige Ruhe. Major Krüger teilt dem Rgt. morgens mit, dass Gegner durch Funk Bomberverbände auf Punkt 4km westl.Verbraij
anforderte. Nach Errechnung ist dieser Punkt die Werferstellung von Major Krüger, die zur Unterstützung unseres Abschnitts eingesetzt ist.
Um 12.00 Uhr fliegt ein Blindgänger zwischen Rgts.Gef.Std., der die Hausmauern des Stalles sowie Wohnhauses beschädigte. Die Lage beim rechten Nachbarn
ist zurzeit noch ungeklärt. Das Waldstück südostwärts Kamphoek soll jedenfalls vom Feinde besetzt werden. Die Meldung von dem Fall Overloon bestätigt sich.
Während des Nachmittages sehr rege feindl.Fliegertätigkeit.
Da die Lage sich nördl.von uns verschärft, wedren die Zivilisten die bis dahin noch in unserem Gef.Std.gewohnt haben, evakuiert.
Major Becker, der erkrankt ist, geht zunächst zu seinem Tross zurück, um sich dort einige Tage auszuruhen. Die Führung des Btls. übernimmt der biserhige
Btls.Adj., Obl.Engelland. Ebenfalls der erkrankte Hptm.Cordes geht zum Tross zurück und übergibt die Führung seiner Kp.an Obl.Piotrowski, der erst am
heutigen Tage zum Rgt. versetzt wurde.
Das Rgt. gibt die beiden Reserve-Kpn.Adams und Schmidt an die Kampfgruppe Walther ab und führt beide Kpn. noch heute der Kampfgruppe zu.
In den Nachmittagsstunden ist Verbindung zum rechten Nachbarn (Kampfgruppe Walther) wiederhergestellt. Gegner hat dort einen Einbruch von rund eineinhalb
km erzielt. Der Pak-Zug von Lt.Prüther, der bisher in Gegend Gef.Std. und Btl.65 eingesetzt war, wird herausgezogen und in Gegend Beek eingesetzt.
Die bisherige Stellung des Pak-Zuges wird von den beiden eigenen Rgts.-Pak eingesetzt.
Von den 5 Herren, die gestern Nacht zum Rgt. versetzt wurden, werden 2 zum Btl.65, II./47 und Lt.Lausberg als z.b.V. zum Rgts.Stab versetzt.
Gegen 19.00 Uhr werden dem Rgt. wiederum 4 Offz.zugewiesen.
21.20 Uhr äussert sich der Div.Kdr. dahingehend, dass Rgts.Gef.Std. wahrscheinlich verlegt werden soll. Verlegungsbefehl von der Div. trifft um 23.05 Uhr
auf dem Rgts.Gef.Std. ein. Rgt.soll in den Raum von Nachtegaal verlegen. Lt.Lausberg wird zur Erkundung und zum Quartiermachen vorausgeschickt.
Rgts.Kdr. fährt sofort zur Division und kommt dort gegen 24.00 Uhr mit dem Befehl der Div. zurück, das Rgt. sich mit seinen Teilen auf zweite Linie noch in
dieser Nacht zurückzuziehen hat. Verständigung der Btle. erfolgt durch Ord.Offz. Dieser Absetzbefehl erfolgt so spät, das kaum mit der Durchführung in den
Nachtstunden gerechnet werden kann, zumal die Btle. einen sehr grossen Fußmarsch bis zur zweiten Linie zurückzulegen haben. Dieser Befehl hätte gegen 20.00
Uhr den Einheiten zugängig gemacht werden müssen.
14.10.1944
bedeckt/klar
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Wähfrend der ganzen Nacht wurden laufend Spähtrupps in das Vorfeld geschickt, um Feindbeobachtungen einzubringen. Es ist aber fast nichts festgestellt
worden.
um 2.00 Uhr verlässt der Rgts.Stab den bisherigen Gef.Std. Lt.Böttcher verbleibt zunächst als Nachkommando, damit die Verbindung für die Btle erhalten
bleibt. Major Hoffer, Kav.Ers.Abt.100, der dem Rgt. mit 3 Schwadronen unterstellt wird, zieht in bisherigen Rgts.Gef.Std.
Die Schwadronen werden wie folgt eingesetzt:
   eine im Raum Beek,
    "   bei Endepoel,
    "   im Raume Merseloo.
Gegen 08.30 Uhr meldet Lt.Himpel, der als Vorkommando zur Einrichtung des neuen Rgts.Gef.Std. mit vorgezogen ist, dass in Nachtegaal keine Möglichkeit
besteht, einen Rgts.Gef.Std. zu beziehen, da die Häuser zum grossen Teil kaputtgeschossen sind. Es ergeht Befehl, dass in einem anderen Raum ein geeigneter
Gef.Std.eingerichtet werden soll. Rgts.Kdr. kehrt gegen 9.00 Uhr an bisherigen Gef.Std.zurück, um mit Major Hoffer den Einsatz seiner Schwadronen zu
besprechen.
Rechts von eigener Stellung greift Gegner in Stärke eines Btls. in Gegend Steegenpaal an, und es gelingt ihm, eigene H.K.L. zurückzudrängen. Die
Einbruchsstellen sind aber nicht so tief, sodass dieselben von der Kampfgruppe Walther wieder geschlossen werden können.
10.30 Uhr erreicht uns die Meldung, dass der Gegner beiderseits Strasse Overloo-Venraij mit Panzerunterstützung angreift. Vor eigenem Abschnitt herrscht
zu dieser Zeit noch immer Ruhe.
Lt.BRandt, der bisher als A.V.Ko. beim Rgt. sass wird auf Befehl der Div. als V.B. an der Waldspitze bei Endepool eingesetzt, da hier der Gegner mit
starken Kräften angreift. Eigene Linie ist zum Teil sehr dünn besetzt, die rechte Flanke des Rgts. wird immer mehr bedroht, sodass die H.K.L. nach Norden
herumgebogen werden muss.
10.45 meldet Obl.Lemke, dass neuer Gef.Std. in Heide eingerichtet und bezogen ist. Das sich um 12.00 Uhr die Lage noch nicht verändert hat, fahren
Rgts.Kdr. und Lt.Böttcher zum neu eingerichteten Gef.Std.
Drahtanschluss für Division ist ebenfalls vorhanden. Um die Mittagsstunde sehr rege feindl.Fliegertätigkeit.
Ab 15.00 Uhr schiesst der Gegner sehr heftige Feuerüberfälle in den Raum Heid.
16.30 Uhr meldet Hptm.Schardt, Btl.65, das sim V-Wäldchen stärkere Bewegungen beobachtet wurden. Rgts.Kdr. fährt wiederum nach vorn und kehrt gegen 17.00
Uhr zurück. Der durch die Einheit Kerhut eingebrachte Gefangene sagt aus, dass in dem Wald nördl.Steegenpaal 4 Kpn. mit 80 Panzern zum Angriff bereitstehen.
Eine Division ist zum weiteren Durchbruch bereitsgestellt.
18.30 Uhr Meldung dass Gegner in Kamp eingedrungen ist. An der Südspitze Kamps wurden bereits in dieser Zeit feindl.Panzer beobachtet.
Um 20.00 Uhr befiehlt Rgts.Kdr. die Zurückziehung der H.K.L. auf Linie Nordwestrand Beek - Nordrand Kleindorp - Nordrand Dalland - Gemeende Hoeven und von
hier an die alte H.K.L.
Hptm.Schardt ist durch diese Maßnahme gezwungen seinen Gef.Std. zu verlegen, und hat Befehl, nach Einrichtung des neuen Gef.Standes genauen Standort
desselben auf Planpause dem Rgt.zu melden. Venraij erlebt wiederum einen heftigen Bombenangriff. Major Kerhut wird mit seinen Teilen dem Rgt. unterstellt.
Von der Division kommt abends der Anruf, dass wahrscheinlich mit der Besetzung der zweiten Linie gerechnet werden muss.
15.10.1944
klar, sonnig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Absetzbewegung während der Nachtstunden verliefen planmässig und ohne Feindstörungen. Das gesamte Gerät sowie sämtliche Waffen wurden zurückgebracht.
Lediglich der R.S.O. vom Btl. (Btl.65) ist um 8.45 Uhr noch nicht geborgen. Zu dieser Zeit herrscht an der Front völlige Ruhe.
Btls.Gef.Std.65 liegt westl.Veltum und der von Btl.47 in Gegend School.
Kav.Ers.Abt.100 wird dem Rgt. mit seinen 3 Schwadronen wieder unterstellt. Rgts.Gef.Std. wird um 9.00 Uhr nach Veulen zum bisherigen Div.Gef.Std. verlegt.
Um 10.15 Uhr melden beide Btle. dass neue H.K.L. besetzt ist. Gef.Vorposten wurden in Merseloo, im Raume Dalland und südöstl.davon zur Aufklärung
zurückgelassen. Sie haben den Auftrag, sich nur bei starkem Feinddruck zurückzuziehen.
Der neue Rgts.Gef.Std. wird gegen 13.00 Uhr bezogen. Das Wetter hat sich bis zu starkem Regen verschlechtert. Während des Nachmittags herrschte wieder
völlige Ruhe, auch sind vom Gegner keine Bewegungen beobachtet.
Mit einem erneuten Angriff innerhalb der allernächsten Zeit wird gerechnet. Wehrscheinlich ordnet GEgner seine Verbände und führt neue Kräfte heran.
Der von dem Rgt. neu bezogene Gef.Std. liegt in einem kleinen Wäldchen beu Veulen. Es ist ein grosses Barckenlager und stand früher Luftwaffenhelferinnen
zur VErfügung. Dadurch sind die einzelnen Räumlichkeiten sehr nett und geschmackvoll eingerichtet.
Es wäre bedauerlich, wenn man diese Werte dem Feinde unzerstört in die Hand fallen lassen müsste. Damit ist die rechte Flanke des Rgts.offen.
Um 18.15 Uhr ist die Drahtverbindung zur Kav.wieder hergestellt. Es wird sofort der Befehl gegeben, einen neuen Sperriegel über Krankenhaus-Hiept-GLasfabrik
zu errichten.
19.00 Uhr meldet Btl.47, dass die Lage vor eigenem Abschnitt unverändert ist. Starke Panzergeräusche wurden auf der Strasse südl.des Hazenhut-Wäldchens
Richtung Osten gehört. Stärkerer Panzerbeschuss erfolgte auf Btls.Abschnitt aus Gegend 29.8 sowie aus Gegen Bult.
Bei Zp.529 (linker Nachbar) soll der Gegner lt.Meldung mit Inf.Kräften den Peel-Kanal überschritten haben.
19.20 Uhr Meldung des Btl.47, dass der Spähtrupp, der Auftrag hatte, mit den zurückgelassenen Vorposten Verbindung aufzunehmen, Auftrag wegen starken
Panzerbeschuss aus Südostteil des Hazenhut-Wäldchens nicht durchführen konnte.
Rgt. rechnet am morgigen Tage mit einem Frontalangriff auf eigenen Abschnitt.
Um 21.00 Uhr hat der Gegner durch seine Scheinwerfer den gesamten Abschnitt wieder taghell erleuchtet. Es ist dies das untrügliche Zeichen, dass Gegner
irgendetwas beabsichtigt. Mit Dunkelwerden ist der Gegner seinen Angriff ein, sodass zunächst erst mal wieder Ruhe eintritt.
Rittm.Bessenbach meldet dem Rgt., dass er mit den zur Verfügung stehenden Teilen einen Feindangriff nicht mehr abweisen kann. Auch für unsere beiden
anderen Btle.dürfte die Lage äusserst kritisch sein.
Von der Division werden nachts dem Rgt. noch 2 Pak und 1 V.B. sowie ein A.V.Kdo.versprochen, die der Kdr. beim Btl.47 einzusetzen gedenkt.
Gegen 23.00 Uhr herrscht wieder Ruhe. Nur vereinzelt schiesst der Gegner noch mit seiner Artillerie.
16.10.1944
wechselnd
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Nachdem die Nacht ruhig verlaufen war beginnt Gegner in den frühen Morgenstunden mit erneutem Angriff und stösst zunächst bei Zwarteklef und Kalden vor.
Kalden fiel um 8.15 Uhr, ebenso begann Gegner mit Angriff auf den Raum Endepool und Kleindorp, mit Stossrichtung auf Venraij.
09.00 Uhr Meldung, dass Gegner in Kleindorp eingedrungen ist. Feind stößt auf der Strasse Merseloo-Venraij weiter mit Panzern und Infanterie vor.
Der Abschnitt Major Hoffer liegt unter sehr starkem Art.Beschuss. Ebenso wurden bei Beek Panzer beobachtet, die in südöstlicher Richtung vorstossen.
Hptm.Frigge?, der als Gef.Vorposten in Merseloo zurückgeblieben war, meldet gegen 09.15 Uhr durch Funk, dass er sich auf den Ortsausgang von M. zurückzieht,
da Gegner in den Ort eingedrungen ist.
10.50 Uhr meldet Kav.Ers.Abt.100, dass Major Hoffer schwer verwundet ist und zwar ist sein gesunder Arm durch einen Granatsplitter getroffen worden. Die
Führung der Kav.Abt.wird Rittmeister Bessenbach übertragen. Gegner ist zu dieser Zeit bis Brabander-St.Antona durchgebrochen. Die erste Schwadron, die im
rechten Abschnitt lag, wird sehr stark bedrängt.
11.15 Uhr wird Major Kerhut verwundet.
11.30 Uhr die Meldung dass Merseloo gefallen ist.
12.10 Uhr stärkere Panzergeräusche in dem Wäldchen südwestl.Haag. Im rechten Abschnitt sind feindl.Panzer im Vorstoss auf Venraij. Die Lage beim rechten
Nachbrn ist zurzeit ungeklärt.
12.30 Uhr ziehen sich die zurückgelassenen Vorposten auf eigene H.K.L. zurück.
Gegner ist mit Panzern und Inf.Kräften in Merseloo eingedrungen.
13.30 Uhr werden feindl.Panzer bei Haag gemeldet.
Um 14.00 Uhr Kav.Abt. im Gegenstoss eigene H.K.L. wieder hergestellt.
Der Gef.Std.Hoffer wird mit Nebelgranaten beschossen, feindl.Infanterie im Vorgehen in Richtung Endepool.
14.50 Uhr stärkere Panzerkräfte bei dem letzten "r" von Brabander mit Infanteriekräfteb.
Es wird eine neue H.K.L. von Nordosten von Beek bis Hiept gebildet. Es besteht zur Zeit eine Lücke von etwa eineinhalb km von Glasfabrik Venraij bis Hiept.
Gegen 15.00 Uhr werden wiederum Panzeransammlungen bei Brabander gemeldet.
Um 16.30 Uhr Meldung, dass Gegner bei Beek etwa 500m eingebrochen ist. Der Einbruch erfolgte im Abschnitt der ersten Schwadron.
Bei Btl.65 und 47 herrscht zurzeit noch Ruhe. Laut Meldung soll der rechte Nachbar um 17.30 Uhr zum Gegenstoss mit Panzern und Sturmgeschützen unternehmen,
um eigene H.K.L. wiederherzustellen.
Auch links von unserem Div.Abschnitt erfolgen starke Angriffe des Gegners.
Um 16.30 Uhr gerät 3.Schwaron ins Wanken. Die Materialüberlegenheit des Gegner ist zu gross.
16.45 Uhr geht die 3.Schwadron zurück. Damit wird der rechte Flügel des Btl.65 bedroht.Btl.65 erhält Befehl, durch Offz.Spähtrupp nach rechts Verbindung mit
der 3.Schwadron aufzunehmen. Bei den Kämpfen wurde Obl.Schulz, Führer der 1.Schwadron, schwer verwundet. Verbindung vom Rgt.zur Kav.Ers.Abt.100 ist um 18.00
Uhr unterbrochen. Die Lage in diesem Abschnitt ist zurzeit noch ungeklärt. Laut Meldungen soll die Kavallerie immer noch zurückgehen. Hptm.Schardt erhält
Befehl, die zurückgehenden Teile aufzufangen, zu sammeln und neu einzusetzen. Vor dem Abschnitt der beiden Btle. herrscht zu dieser Zeit immer noch Ruhe.
Rechts scheinen zur Zeit überhaupt keine Kräfte mehr zu stehen, sodas hier wahrscheinlich eine grosse Lücke klafft.
18.10 Uhr meldet der V.B., Lt.BRandt, dass die Kampfgruppe Bessenbach in der Auflösung begriffen ist.
Um 16.35 trifft von der Kp.Piotrowski (Btl.47) die Meldung ein, dass Feind vor Abschnitt Meldeband 52 etwa in Stärke von 6 Panzern und 1 Kp. angreift.
Art.Feuer angefordert. Auf der Strasse nördl.Nachtegaal ein Feindpanzer in südwestl.Richtung aufgefahren, der eigene Stellungen beschiesst.
16.45 Uhr Meldung des Btl.47m dass sich Feind im Abschnitt 50/51 auf Btl.-Stärke verstärkt. Auf der Strasse von Hp.313 in nordostw.Richtung stossen 6 Panzer
vor, die im Rücken der eigenen Kpn. sih befinden. Die Kp.Piotrowski versucht sich im MElderaum 51 durch den Wald nach Süden abzusetzen.
Starke Panzergeräusche sind in westl.Richtung auf der Strasse Venraij - Deurne zu hören.
17.00 Uhr heftiger Art.Feuer-Überfall auf Rgts.Gef.Std. Eigene H.K.L. ist stark zurückgedrängt und zum Teil sind Truppen von ihrem Vwerband abgeschnitten.
Die Verluste lassen sich zurzeit noch nicht feststellen.
18.15 Uhr beginnt es zu dämmern, sodass zunächst die Kampfhandlungen langsam einschlafen. Das Rgt. rechnet in der Nacht mit der Zurücknahme der H.K.L. auf
eine neue Widerstandslinie, da mit den stark angeschlagenen Teilen einem erneuten Feindangriff kein Widerstand mehr geleistet werden kann.
Um 21.00 Uhr meldet das Btl.47, dass es zurzeit nur noch 100 Mann stark ist. Rgts.Kdr.fährt nach vorn und die Btls.-Kdre. einzuweisen und ihnen den Befehl
der Division zu überbringen, dass H.K.L. unbedingt zu halten ist.
17.10.1944
wechselnd, klärt
zum Teil auf
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Nacht verlief wiederum äusserst ruhig. Eigene Spähtrupps stellten fest, dass alter Rgts.Gef.Std. in MErseloo noch feindfrei sei, Hiept vom Feinde besetzt
ist, feindl.Sicherungen von P.519 bis ? 520 auf der Strasse nordwestl.davon. Lkw-Verkehr, Vorposten auf der Linie Mitta Habicht - Pkt.526, südl. Pkt.502 zwei
Panzer, Vorposten auf der Linie 520 - Mitte Habicht in ausgebauten Stellungen, hart ostw.520 drei Panzer.
08.00 Uhr. Die von der Division versprochene Pak sowie V.P. und A.V.Ko. sind bisher noch immer nicht eingetroffen.
09.30 Uhr beginnt Feindangriff bei linker Kp.des Btl.47.
09.45 Uhr meldet Kerhut, dass Gegner in Glasfabrik eingedrungen ist.
09.50 Uhr nebelt Gegner sich bei A.P.520 ein und erzielt gegen 10.15 Uhr einen Einbruch im Meldeabschnitt 50 beim Btl.47.
10.15 Uhr: Die Lage in und um Venraij ist ungeklärt. Gegner erweitert gegen 10.30 Uhr seinen Einbruch beim Btl.47. Ein Gegenangriff wird von Obl.Engelland
angesetzt.
Feindpanzer werden gegen 10.30 Uhr vor gesamten Abschnitt gemeldet.
10.45 Uhr meldet sich Lt.Mossauke auf dem Rgts.Gef.Std. und wird sofort mit seinen beiden s-Pak dem Btl.47 weitergeleitet.
Gegen 11.15 Uhr nebelt Gegner eigene H.K.L. bei Pkt.519 ein.
11.45 Uhr wird ein Einbruch im Melderaum 50 und 51 erzielt.
Feindpanzer befinden sich bereits im Rücken der eigenen Stellungen und beginnen dieselbe aufzurollen. Btl.65 meldet um 12.15 Uhr dass linker Nachbar sich auf
Strasse Venraij - Deurne zurückgezogen hat. DIe durchgebrochenen Feindpanzer fahfren weiter im Rücken der H.K.L. in den Melderaum 49/50.
Feindl.Bereitstellung wird beobachtet bei Pkt.501 und 502.
12.25 Uhr wird der linke Nachbar des Btl.65 wieter zurück.
13.10 Uhr trifft von Bassenberg die Meldung ein, dass auf eigener H.K.L. heftiges Art.Feuer liegt und Jabo-Angriffe laufend erfolgen.
Der Abt.Gef.Std. der Kav. ist zurzeit eingeschlossen, der feindl.Spähtrupp im Gegenstoss zurückgeworfen. Das Rgt. befiehlt weiter an Bessenbach, dass, wenn
kein Anschluss nach Osten vorhanden ist, Rundumverteidigung eingenommen werden soll.
13.50 Uhr erfolgt Angriff mit Unterstützung von schweren Panzern aus Melderaum 51, der sich auf Melderaum 47 und 48 ausdehnt. Auch bei Kerhut westlich der
Glasfabrik ist Gegner eingebrochen.
14.40 Uhr trifft vom Btl.47 die Meldung ein, dass Gegner mit 22 Panzern und aufgesessener Infanterie in Stärke von 2 Kpn. im Meldeband 52/53 angreift.
Boning auf Höhe 38 ist mirt seinen Teilen von Panzern eingeschlossen. Angriff des Feindes auf diese Höhe erfolgt aus nördl.Richtung.
Gegen 15.00 Uhr hat Gegner die Strasse Deurne - Venraij erreicht, und Weverslo um 15.15. Uhr beiderseits von Panzern mit aufegsessener Infanterie umgangen und
eingeschlossen.
15.30 Uhr werden a Westausgang von Venraij feindl.Panzer gemeldet. Eigene H.K.L. wurde von der Kav.Abt. im rechten Abschnitt bis St.Anna-Kapeel zurückgenommen.
Weiter nach rechts zu Keruts EInheiten ist kein Anschluss mehr vorhanden.
15.50 Uhr werden bei Hp.522 neue Feindbereitstellungen beobachtet. Rgt. fordert Art.Unterstützung an. '
Gegen 16.25 Uhr stösst Gegner mit etwa 30 Panzern in unsere linke Flanke aus Gegend Osselsteijn, Gefahr der Einschliessung droht.
18.10.1944
bedeckt,
regnerisch, gegen
Mittag aufklarend
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Morgens tritt der Feind nach heftigem Art.Vorbereitungsfeuer wiederum zum Angriff an, unterstützt von starken Panzerkräften. Unsere Btle.werden von Panzern
und Infanterie zum Teil eingeschlossen.
Gegen Mittag ist die Verbindung zu den Btlen.abgerissen. Um diese Zeit sitzen feindl.Panzer bereits in Veulen. Rgts.Stab schiebt Sicherungen nach Süden heraus.
Die zwei Sturmgeschütze, die gestern Nacht kamen, liegen in Gegend Steenfbr. - EIn fdl.Panzer, der in den Graben gerutscht war, ist abgeschossen worden.
Zur Unterstützung werden 4 Panther nach Veulen vorgschickt, die Auftrag habenm den Ort wieder freizukämpfen. Unsere Sicherungen gehen mit vor.
Ungefähr gegen 13.00 Uhr wird das Wetter wieder klar, und damit erfolgt sehr rege Fliegertätigkeit des Feindes. Während der ganzen Kämpfe wurde nur ein einziges
deutsches Flugzeug gesichtet. Rgts.Gef.Std.siedelt siedelt in die Garage des Wagens über.
Um 15.00 Uhr wird ein Marsch-Btl. nach Veulen vorgeworfen; ausserdem stehen zwei Pak und eine weitere Pak etwa 200m südl.Ortsausgang Overbroek. Lt.Böttcher geht
nach vorn, um Verbindung mit den Panzern aufzunehmen.
Gegen 16.00 Uhr feindl.Panzer auf dem Wege Steenfbr.-Overbroek vorfahrend und in ostw.Richtung schiessend - Der erste Panzer wird durch die Pak abgeschossen,
daraufhin ziehen sich die anderen 3 Panzer zurück.Die Lage für uns ist sehr kritisch.
Gegen 17.00 Uhr starker feindl.Feuerüberfall; zum Glück sind viele Schützenlöcher vorhanden. Rgts.Gef.Std. hat Befehl, sich auf Kastenraij zurückzuziehen; da
der Beschuß sehr stark, begeben sich der Kdr., Adj., Nachr.Offz., Obfw.Döbke sowie Lt.Böttcher zu Fuss nach Kastenraij, während die Fahrzeuge bei Einbruch der
Dunkelheit folgen. Es erscheint jedoch fraglich, ob sie moch Herauskommen.
Gegen 19.30 Uhr Eintreffen zu Fuss in Kastenraij; der Kdr. war mit seinem Sankra vorgefahren. Wir rücken in das Quartier der Division, und zum Glück folgen auch
die beiden Fahrzeuge. Lt.Lausberg wurde bei einem Feuerüberfall schwer verwundet. Uffz.Bernitt, Meldeführer, und Uffz.Hufnagel falken beim Gegenstoss auf Veulen.
Mittlerweile kommen Teile der einzelnen Btle.an; Btl.65 und Kav.Abt.100 sind teilweise einigermassen herauskommen, auch die Führer haben sich zum grossen Teil
durchgeschlagen. Die Bewaffnung des Rgts.lässt jedich nunmehr sehr zu wünschen übrig und lässt den kommenden Tage wenig zuversichtlich entgegensehen.
19.10.1944
bedeckt,
regnerisch
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Nacht verlief ruhig. Das Btl.Wienke liegt vorn, ausserdem ist in der Nacht eine Kampfschule eingetroffen.
Das Rgt. sammelt weiter in Kastenraij; die Reste des Rgts.richten sich ab 10.00 Uhr zur Nahverteidigung ein  in Kastenraij - und somit ist Gelegenheit zu etwas
Erholung gegeben.
Über Angriffe des Feindes ist um 11.50 Uhr noch nichts bekannt. Vom Stab 47 und den Kpn.liegt bislang keine Nachricht vor; dieselben sind wahrscheinlich in
School eingeschlossen und nicht mehr herausgekommen.
Um 12.55 Uhr meldet Obl.Becker, das mehrere Panzer bei Helena HOeve durczubrechen versuchen. Eigene Sturmgeschütze bekämpfen Feindpanzer.
Um 13.20 Uhr erfolgt feindl.Panzerangriff auf Anna Hoeve. Das Wetter klärt sich etwas auf.
In der H.K.L. sind eingsetzt: rechts Btl.Wienke,
                              links Kp.Kaker?
Um 15.00 Uhr Aert.Feuer auif Melderaum 48/49 v.Rgt. angefordert.
Angriff auf Melderaum 557.
Um 15.20 Uhr Art.Feuer auf Kastenraai.
Mittags werden uns wieder zwei Leutnant als Ord.Offz. angewiesen: Lt.Schallmayer und Lt.Wedepohl.
Gegner nebelt sich ein und scheint mit seinemn Panzern abzudrehen.
Um 17.15 Uhr kommt Lt.Schallmayer zurück und berichtet, dass Feind mit 7 Panzern im Melderaum 48/49 eingebrochen ist (Gef.Std.Becker).
Von den 7 Panzern wurden 2 durch Pak und 1 durch Panzerfaust abgeschossen.
Um 18.30 Uhr kommt folgender Befehl von der Division:
"Kampfgruppe Ramoth verschiebt sich nach Süden". Es werden unterstellt bzw. bleiben beim Rgt.: Btl.65 mit Restteilen des Btl.47 (1 Kp.). Auf Zusammenarbeit
angewiesen Art.22 und 11 .Hptm.Wienke mit seinem Btl. bleibt uns unterstellt, ebenso s.Pak von Lt.Prüter. Kav.Abt.100, die uns bisher unterstand, geht zur
Kampfgruppe Oberst von Bartel.
Rgts.Grenze von südl.Veulen bis einschl.A.P.588.
Westl.Steenfabriek bei Veulen Panzerbereitstellung beobachtet. Hptm.Wienke wird von Fallsch.Jg.Btl.Bayer abgelöst. Btl.Bayer wird in den Abschnitt eingewiesen
und übernimmt denselben vollständig. Rrechts dahinter liegt Kp.Kaeker? als Reserve. Btl.65 mit Teilen des Btl.47 soll als Reserve in den Raum Schadijk rücken,
wohin auch der Rgts.Stab zieht.
20.10.1944
bedeckt, dann
klar
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Nachts erfolgt die Verlegung. Lt.Himpel fährt vor und macht Quartier. Es besteht Sorge wegen der Nachrichtenverbindungen, da kein Material mehr.
Gegen 02.00 Uhr fahren Obl.Lemke und Lt.Himpel vor zum Gef.Std., Kdr. und Lt.Böttcher bleiben noch dort.
Um 6.30 Uhr fahren wir nach Schadijk zum neuen Gef.Std., der wiederum in einem netten Siedlerhaus liegt. Kdr. Fährt morgens noch zum Btl.Wienke, Lt.Böttcher
begibt sich mit Lt.Himpel zur Division.
Hptm.Schardt wird das E.K.I. verliehen.  
Waffenmässig sind wir in unserem Abschnitt nun einigermaßen gut dran, besitzen auch einigermassen genügend Panzerabwehrwaffen. Gefährliche Stelle ist wiederum
bei unserem linken Nachbarn, wo Gegner versuchen kannm auf Eisenbahnlinie Deutne-Venlo vorzustossen.
Bei uns herrscht bis gegen 13.00 Uhr völlige Ruhe.
Um 15.45 Uhr erfolgt Panzerangriff südl.Martinshoeve In Richtung Obstgarten 29.0. Starkes Art.Feuer auf eigene Stellung.
15.50 Uhr Befehl durch Kampfgruppe Ramoth an eigene Artillerie, Feuer auf P.29.o zu legen.
Um 16.00 Uhr Einweisung des V.B. der Fla.Abt.362 zum Erdeinsatz.
16.50 Uhr wurde der Angriff der feindl.Panzer abgeschlagen, sie ziehen sich nach Nordwesten zurück.
Gegen 17.00 Uhr Feuerüberfall auf Schadijk, sonst wieder Ruhe.
21.10.1944
bedeckt,
dann klar
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Während der Nacht keine besonderen Vorkommnisse.
Ein von Hptm.Wienke entstandter Spähtrupp stellt Panzeransammlungen am Hof Petrus-Hoeve fest, ausserdem regen Fahrzeugverkehr.
Um 9.45 Uhr fährt Kdr. nach vorn.
13.00 Uhr Lkw-Verkehr bei De Gouden Leeuw.- Im Verlauf des Nachnittags eine unheimliche Ruhe, ausser Fliegertätigkeit.
20.45 Uhr Annahme der Division, dass morgen wieder ein Angriff startet. Obl.Lemke fährt abends noch zum Tross. Im Geschäftszimmer mit Ofw.Döpke ein paar
gemütliche Stunden verlebt.
22.10.1944
bedeckt, leicht
dunstig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Nacht verlif ohne besondere Vorkommnisse.
Die Spähtrupps des Btl.Wienke erbrachten keine Ergebnisse.
Der erwartete Angriff des Feindes fand nicht statt. Die eigene H.K.L. wurde etwas vorverlegt.
Während der Morgenstunden leichtes Art.Feuer. Feind scheint sich wieder einzuschiessen.- Sonst ist es sehr ruhig.
Um 15.30 Uhr schiesst der Gegner Nebel vor eigene H.K.L. der aber sehr schnell vergeht.
Um 17.30 Uhr teilt die Division mit, dass Btl.Wienke den Rgt.zugeteilt werden soll.
Sonst während des Tages Ruhe.
23.10.1944
bedeckt, dunstig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Gegner schiesst während der Nacht sehr heftige Feuerüberfälle auf gesamten Abschnitt. Vom Btl.47 hat sich nichts mehr eingefunden, und es wird auch nun nichts
mehr erwartet. 12 Offz. des Btls.sind vermisst. Lt.Divisionsbefehl geht das Btl.Wienke in unser Rgt.ein, ausserdem soll eine 13. und 14.Kp. aufgestellt werden.
Es erfolgt eine vollkommene Neugliederung, die sehr viel Arbeit mit sich bringen wird.
17.00 Uhr. Während des ganzen Tages vollkommene Ruhe. Möglichkeit eines feindl.Grosangriffs besteht nach wie vor.
19.00 Uhr. Der Gegner beleuchtet die Front wieder mit Scheinwerfern. Bisher immer noch grosse Ruhe. Wann wird der Tanz wohl beginnen?
Gegen 22.00 Uhr Zusammensein von Kdr., Stabsarzt Rimmel, Leutnant Böttcher und Lt.Himpel.
24.10.1944
leicht bewölkt,
etwas dunstig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Während der NAcht shciesst der Gegner einige sehr hefitige Feuerüberfälle. Morgens werden die Zivilisten aus dem Hause, in dem wir wohnen, evakuiert.
14.15.: Enkenhof wurde von eigener Art. bekämpft und in Brand geschossen. Lkw.-Verkehr zwischen Enkenhof und Antonius School. Auf der Strasse wurde weisses
Passierband, mit Schildern, festgestellt.
Es besteht die Möglichkeit, dass dadruch Bereitstellungsräume markiert werden.
Sonst verlief dieser Tag wieder ohne besondere Vorkommnisse. Obl.Schröder wurde Panzerabwehr Offz.der Kampfgruppe Ramoth.
25.10.1944
bedeckt, trübe
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Um 0.00 Uhr wurde Lt.Böttcher geweckt und ihm zum Geburtstag gratuliert.
Während der Nacht wieder eine sehr girsse Ruhe. Spähtrupps ohne Erfolg.
Gegen 18.30 Uhr sehr heftiger Feuerüberfall auf Schadijk. Abends kommt der Stabsarzt zu einem Gläschen Wein.
Einheit Prüter wird wieder herausgezogen. Auch die restlichen unterstellten Pak-Einheiten werden in der Nacht verlegt, sodass wir in unserem Abschnitt wieder
recht schwach sind.
Obl.Lemke fuhr zum Tross zwecks Aufstellung der 13.Kp.
26.10.1944
bedeckt, trübe
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Nacht verlief ruhig.
Spähtrupps von Hptm.Wienke stellen fest, dass Pkt.324, St.Josephahoeve, feindfrei ist.
Gegen 9.45 Uhr trifft der Vertreter für Oberst Ramoth ein, dem es seit Tagen mit seiner Verwundung schon sehr schlecht geht. Es ist Oberstleutnant Ristow.
unser Oldsmobile wird von Tert auch fahrfertig gemacht.
Aufstellung der 13.Kp. unter Oblt.v.Keitz beendet.
Sonst während des Tages wiederum völlige Ruhe.
27.10.1944
bedeckt, trübe
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Oberstleutnant Ristow übernimmt die Leitung des Rgts. Obl.Alting tritt an  Stelle von Lt.Prüter als Pakmann.
Obl.Schröder, 14.Kp., geht es sehr schlecht, die Aufstellung dieser Kp. ist immer noch im Werden.
Um 12.30 Uhr fahren Oberst Ramoth und Lt.Böttcher nach Lottum zur Division; der Kdr.will sich hier abmelden, um dann nach Deutschland zu fahren, bekommt aber
hier den Auftrag, die Div.Kapfschule aufzubauen, die Schandelo aufgestellt werden soll. Lt.Böttcher fährt nicht, wie babsichtigt, zum Tross, sondern kehrt zum
Rgt.Gef.Std. zurück.
Dem Kdr.fällt der Abschied äusserst schwer.
Sonst Ruhe.
28.10.1944
klar, trocken
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Lt.Böttcher fährt mit dem Oldsmobile mit Lt.Himpel zunächst nach Lottum, um hier Nachr.Gerät abzugeben. Dann geht es weiter über Venlo nach Kaldenkirchen. Durch
etwas Verfahren werden sie Zeuigen des Bombenangriffs auf die Maasbrücke in Venlo, es rauscht gewaltig. - Dann weiter nach Breyell, um nach dem Kfz. in der
Werkstatt zu sehen. Von hier zum Tross nach Lomm. Bei Kaldenkirchen auf deutschem Boden und Eindruck deutscher Verhältnisse.
in Lomm kurzer Aufenthalt, dann weiter nach Paesmühle zur Besprechung bei Abt.V und Ib. Um 15.30 Uhr fertig.
Dann weiter über Venlo nach Tegelen, um hier den Wagen tarnen zu lassen. Eben aus Venlo heraus, erfolgt ein weiterer Luftangriff mehrerer Bomberverbände auf
die Stadt. Wagen wird getarnt und bekommt Windschutzscheibe. Arbeiten gegen 18.15 Uhr beendet. Wollten bei Venlo wieder über die Maasbrücke, aber völlige
Verstopfung zwang zum Umwege über Velden-Fähre Grubbenvorst. In Lottum Nachr.Gerät abgeholt und dann zurück zum Rgts.Gef.Std. Eintreffen daselbst gegen
20.00 Uhr.
Spähtrupps der Nacht erbrachten keine Ergebnisse.
01.30 (7.30?) Uhr Beobachtung von 8 feindl.Panzern auf Weg Enkenhof - Veulen. Art.Feuer auf H.K.L. Beim rechten Nachbarn starker Art.Lärm.
Sonst verlief der Tag ruhig.
29.10.1944
trocken, klar
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Während er Nacht sehr rege feindl.Art.Feuertätigkeit. Spähtrupps erbrachten nichts wesentliches.
Ein Stosstrupp des II.Btl.(6.Kp.) in Richtung Antonius School wurde bald angeschossen und kehrte zurück. Ein vereundeter Feldwebel geriet in engl.
Gefangenschaft.
Während der Morgenstunden ausser reger feindl.Fliegetätigkeit keine besonderen Vorkommnisse.
05.15 bis 05.30 Uhr heftiger Feuerüberfall auf Abschnitt Wienke.
19.00 Uhr reger feindl.Lkw-Verkehr in Gegend Enkenhof sowie Beobachtung feindl.Schanzarbeiten. Eigene I.G. und Nebelwerfer schiessen darauf.
Sonst ruhiger Verlauf des Tages.
Wieder keine Post - das ist beunruhigend.
30.10.1944
bedeckt, diesig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Während der Nacht keine besonderen Vorkommnisse.
Stosstrupp hat sein Ziel nicht erreicht, da im Gelände verirrt.
08.30 Uhr Panzeransammlungen im Raume Eijkenhof, 10 Stück; drehen teilweise in südwestl.Richtung ab, nachdem eigene Art.und I.G. darauf schiessen.
12.45 Uhr feindl.Störungsfeuer auf eigenen Abschnitt.
Von 12.30 bis 12.50 Uhr etwa 20-30 Schanzende nördl.Antonius School bemerkt, werden durch eigene Granatwerfer wirksam bekämpft.
12.50 Uhr Panzerspähwagen und Lkw.-Verkehr auf der Strasse Eijkenhof-Veulen Teile durch Art.bekämpft. Panzerbeschuss aus Jägerhof.
15.45 Uhr Verkehr auf der Strasse St.Antonius School nach Eijkenhof.
Hptm.Schardt, Btl.Führer I.Btl.erkrankt, kommt ins Lazarett. Altes Knieleiden. Major Kache übernimmt die Führung des Btl.svertretungsweise (aus Lüneburg).
Hptm.Schardt wird wohl etwa eine Woche fortbleiben.
13.10 Uhr heftiger Granatwerferbeschuss unserer Gegend. Fensterscheiben gehen zu Bruch.
Sonst verläuft der Tag ruhi; der Studebaker kommt zurück.
31.10.1944
feucht, neblig
KTB Gren.E.u.A.Rgt.269:
Die Nacht verläuft ruhig. Spähtruppergenbisse ohne Erfolg. Auch tagsüber herrscht Ruhe.
13.15 bis 13.50 Uhr feindl.Art.und Granatwerferüberfälle auf H.K.L. und sehr heftiger Beschuss auf Hörst und Meterik. 5 Panzer versuchen, stehengebliebenen
Panzer bei Eijkenhof abzuschleppen, werden durch eigenes Art.Feuer angedrängt.
Obl.Lemke, Lt.Himpel und Fahrer Terts fahren mit Oldsmobile zum Tross. Im Lottum werden sie von einem Krad angefahren. Wagen kippt um und muss in die Werkstatt.
Insassen gingen heil aus. Erhalten 9 Mann Ersatz aus einem Strafgefangenlager, die auf beide Btle.aufgeteilt werden.
   
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