| Befehle Oktober 1942 |
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Fernschreiben H.Gr.Mitte, Ia Nr.8373/42 geh. v.17.10.1942, 22.30 Uhr an Pz.A.O.K.2, Bef.r.H.Geb.Mitte, Gruppe Chevallerie III./A.R.213 ist durch Bef.r.H.Geb.Mitte im Einvernehmen mit Gruppe Chevallerie und Gen.d.Trspw.Mitte baldmöglichst im E-Transport von Polozk in den Raum Newwl zuzuführen. |
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Oberkommando der Heeresgruppe Mitte
H.Qu., 26.10.1942 Ia Nr.8695/42 g.Kdos. An Pz.A.O.K.2 Zu dem, dem A.O.K.4 übersandten Fernschreiben der 2.Panzerarmee, betreffend Verhältnisse an der Naht, teilt A.O.K.4 mit: "Die jetzigen Starkeverhältnisse auf dem Nordflügel des Pz.A.0.K.2 sind der 4.Armee nicht bekannt. Nachdem F.S. des Pz.A.0.K,2 muß jedoch angenommen werden, daß diesem für Verstärkung seines Nordflügels mehr Kräfte zur Verfügung gestanden haben, als der 4.Armee. Das rechte Flügel-Btl. der 331.Div. steht auf einer Frontbreite von 5 km mit geringen örtlichen Reserven. In den Raum Barssuki - Kusnezy ist seit mehreren Tagen die Aufklärungsabt.331 mit einer Gefechtsstärke von 500 Mann als Eingreifreserve verlegt worden. Die Abt. arbeitet gleichzeitig südl. Kusnezy an der zweiten Stellung. Außerdem sind beiderseits der Eisenbahn Betliza - Kirow 2 Pi.Kpen. mit einer Gefechtsstärke von zusammen 160 Mann zu Schanzarbeiten eingesetzt. Artilleristisch kann die Abwehr des Südflügels der 331.Div. durch 3 leichte und eine schwere Feldhaubitz-Battr. unterstützt werden. An Panzerabwehr befinden sich unmittelbar hinter der ersten Stellung des Südflügels: 12 leichte, 8 mittlere, 4 schwere Pak. Eine bewegliche Pakreserve von 4 schweren Pak der 331.Div. steht in Mokroje. Außerdem ist die Verschiebung von 3 8,8 cm Flak und 2 2 cm Flak als Flak-Kampftruppe mit der Eisenbahn nach Bahnhof Feliksowo seit mehreren Tagen eingeleitet und wird voraussichtlich in 2 Tagen durchgeführt sein. Verzögerung durch Lok-Mangel. Die Armee ist sich bewußt, daß die auf ihrem Südflügel stehenden Kräfte für die Abwehr eines starken Feindangriffs kaum ausreichen. Die Verhältnisse sind jedoch auf der gesamten Armeefront nicht günstiger, an einigen Stellen sogar noch ungünstiger. Die Armee hat auf ihren Mangel an Kräften mit ihrer Meldung Ia Nr.0134/42 g.Kdos. v.21.9.42 hingewiesen. An diesem Zustand hat sich infanteristisch durch die Rückführung des schwachen Inf.Rgt.432 kaum etwas geändert. Die Masse dieses Rgts. mußte zur Stärkung der besonders dünn besetzten und nach Ansicht der Armee noch mehr bedrohten Front nördl.Kirow (beiderseits Bahn Kirow - Schaikowka) eingesetzt werden. Ein schwaches Btl. dieses Rgts. steht als Reserve in Gegend Dubrowo und ermöglichte erst die oben gemeldete Verlegung der A.A.331 hinter den Südflügel. Die Armee kann daher ihre geringen Reserven nicht schon jetzt einseitig südl. des Waldgeländes westl. Kirow festlegen, da eine etwa notwendig werdende Rückverschiebung nach Norden dann nicht mehr schnell genug durchgeführt werden kann. Eine weitere Verstärkung des Südflügels, (frontal und in der Tiefe) wäre erst zu verantworten, wenn eindeutige Zeichen dafür sprechen, daß der Feindangriff nur südl. Kirow erfolgt. Im Gegensatz zu der Ansicht des Pz.AOK 2 lassen die bisher vorliegenden Anzeichen noch nicht den eindeutigen Schluß zu, daß ein möglicher Feindangriff sich nur gegen die Naht zur 2.Pz.Armee richtet. Wenn die bisher gemachten Beobachtungen überhaupt für einen dicht bevorstehenden Feindangriff aus dem Ssuchinitschi-Bogen nach Westen sprechen sollten, so kann dieser Angriff mit gleicher Wahrscheinlichkeit auch weiter nördlich erfolgen. Eine frühere Verstärkung des Südflügels wäre möglich, wenn der Armee die in letzter Zeit abgegebenen Kräfte (I.L.41, s.Art.Abt.506) baldigst wieder zugeführt würden. Zu dem letzten Absatz des Fernschreibens des Pz.A.O.K.2 meldet die Armee, daß der Anschluß zum linken Flügel Pz.A.O.K.2 in der ersten Stellung durch durchlaufenden Graben und auch besatzungsmäßig hergestellt ist. Die wie oben gemeldet südl.Kusnezy im Ausbau befindliche durchlaufende zweite Stellung wird in wenigen Tagen nördl. Mal.Scheltouchi den Anschluß an die Grabenstücke der 2.Pz.Armee finden." |
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