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Zustandsmeldungen |
| Einsatzbericht II./18 Bei der Ablösung am 25.9.42 verfügte das Btl. noch über eine Einsatzstärke vön 4 Offz., 12 Uffz, und 70 Mannschaften (einschl.Stab). |
| Einsatzbericht II./18 Das Btl.wurde am 2.10. mit einer Einsatzstärke von 5 Offz., 23 Uffz. und 200 Mann in der HKL Nordostrand Rshew an den Einbruchsstellen eingesetzt. von dem am 1.8.42 in den Kämpfen von Rshew eingesetzten Btl. sind noch vorhanden: 4 Offz.(einschl.Stab), 12 Uffz. und 33 Mannschaften. Das ergibt bei den Kompanien folgendes Bild: Offz. Uffz. Mannsch. ---------------------------------------------- Stab 3 4 7 (einschl.San.Pers.) 5.Komp. - 2 1 6.Komp. 1 1 10 7.Komp. - 1 6 8.Komp. - 4 9 ---------------------------------------------- 4 12 33 ======================= Das Btl.erhielt seit dem 1.8.42: 8 Offz., 27. Uffz., 382 Mannschaften. Wie ist die Ausbildung des jetzt im Btl. vorhandenen Offiziersersatzes? Von 3 Offiziere: 2 umgeschult von der Luftwaffe, 1 zugeführt aus Griechenland mit Ostfeldzugerfahrung 2 Offiziere ohne Fronterfahrung. 5 Ersatz-Offiziere seit dem 1.8.42 ausgefallen. Wie ist die Ersatzlage bei den neu eingesetzten Gruppenführern (als Uffz.) und Zugführer (als Feldw.bezw.Uffz.)? Von jetzt im Btl.vorhandenen Feldwebel und Unteroffizieren haben keine Fronterfahrung: Stab von 3 Uffz. hat 1 keine Fronterfahrung 5.Kp. " 8 Uffz. haben 7 keine Fronterfahrung 6.Kp. " 6 Uffz. hat 1 keine Fronterfahrung 7.Kp. " 2 Uffz. hat 1 keine Fronterfahrung 8.Kp. " 5 Uffz. haben 2 keine Fronterfahrung ------------------------------------------------ von 24 Uffz. haben 12 keine Fronterfahrung; =============================================== davon sind befördert nach dem 1.8.42: 2 Unteroffiziere. Die jetzt als Zugführer eingesetzten Feldwebel des Btl. haben folgende Ausbildung: 1 Schreiber (Wehrmeldeamt) 1 Komp.Schreiber 1 Zugführer im Inf.Ers.Btl. 2 Zugführer an der Front. Ein Auffüllen der Front-Uffz. aus Uffz.des Trosses ist nicht mehr möglich, da die Trosse ausgekämmt wurden. Ein Herausziehen von Mannschaften ist ebenfalls ncht mehr möglich. Das Btl. hat bereits auf Zuteilung von Urlauberplätzkarten verzichten müssen, da bei der augenblicklichen Gefechtslage kein Uffz. oder Mann entbehrt werden kann. Es befinden sich noch 76 Uffz. und Mannschaften im Btl., die in der Zeit vom Januar 1941 bis heute noch nicht beurlaubt waren. Seit dem 7.9.42 hat die 5.Kompanie den 4.Kompanieführer. Seit dem 24.8.42 hat die 7.Kp. den 6.Kompanieführer, seit dem 13.9.42 hat die 8.Kp. den dritten Kompanieführer. Das Btl.ist seit dem 5.10.1942 am Nordostrand von Rshew eingesetzt und verteidigt sich im Brennpunkt. Von einem durch Erziehung und Ausbildung geformten Btl.kann nicht mehr die Rede sein. Die sehr hohen Ausfälle seit dem 1.8. haben die Voraussetzungen für ein voll kriegsbrauchbares Btl. genommen. Eine ordnungsgemäße, auf Ausbildung, Erfahrung und Persönlichkeitswerten beruhende Kp., Zug- und Gruppenführung ist in den meisten Fällen nicht mehr gewährleistet. Die Folgen dieser unsachgemäß und oft fehlerhaften Führung drücken sich nicht zuletzt in den hoher Verlustziffern aus. Die mangelhafte Ausbildung des Ersatzes für die Abwehrkämpfe und die fehlende Kriegserfahrung erschweren die Führung des btl. bis hinunter zu den Gruppen ungemein. Es macht sich auch stark die fehlende Verbandsausbildung des Ersatzes bemerkbar. Die fehlende Durchbildung an den Waffen wurde erwähnt. Die Zug- und Kp. Führer kennen den Ersatz nicht einmal dem Namen nach, von einer wertmäßigen Erfassung der einzelnen Leute gemäß ihrer Fähigkeiten und Eignung für besondere Spezialstellen, z.B. Melder, M.G.- und Gr.W.- Schützen, Richtschützen usw. kann nicht die Rede sein. Die für den russischen Krieg üblichen sehr großen Gefechtsstreifen, das Fehlen von Verbindungsgräben, die Feindeinsicht und der ständig starke Beschuß, erschweren weiterhin die Führung. Der Einzelkämpfer (Infanterie-Spezialist), der mit seinen Waffen, dem neuzeitlichen Nahkampfgerät, seinen Graben- und Abwehrkampferfahrungen die schwersten Situationen gemeistert hat, ist nicht mehr vorhanden. Die jetzige zum großen Teil schlecht ausgebildete Ersatzmann steht oft hilflos in dem Haufen der ihn umgebenden sehr guten neuzeitlichen Kampfmittel und weiß sie vielfach nicht zu gebrauchen, sodaß eine Ergänzung der persönlichen Kampfbereitschaft durch die guten technischen Hilfsmittel wegfällt. Wie wenige Uffz, und Mannschaften können wegen Fehlens einer genügenden Durchbildung am M.G.34 die verheerende Feuerkraft dieser Hauptabwehrwaffe ausnutzen ! Unsachgemäße Behandlung, falsche Anlage der Stellung, Nichtbenutzung von Wechselstellungen, falsche Aufbewahrung der Waffe bei Beschuß usw. setzen gerade in letzter Zeit die M.G. dann außer Gefecht, wenn sie am dringendsten benötigt werden. Der laufende Ausfall an Führern aller Grade vergrößert die Schwierigkeiten auf diesam Gebiete ständig. Der auffallende Verlust an Waffen und Gerät aller Art ist oft erschreckend. Es mangelt den Leuten an Verständnis für die Gesamtlage, in den meisten Fällen aber ist es die mangelhafte soldatische Auffassung, die sich hier bemerkbar macht. Es sind große Mängel auf fast allen Gebieten festzustellen. Es muß allerdings bei allem berücksichtigt werden, daß der Mann unter den schwierigsten Bedingungen körperlicher und seelischer Natur seine harte Pflicht tun muß. Bei dem z.Zt. schlechten Wetter muß er an mancher Stelle den ganzen Tag in seinem Erdloch zubringen. Die HKL ohne Drahtverhau, den Russen 30 - 40 m vor seiner Stellung, in sehr dünner Besetzung, belauert er jede Bewegung beim Feinde; eine körperliche und seelische Anspannung, die bei der augenblicklichen schlechten Besetzung oft das gebotene Maß übersteigt. Zu dieser Anspannqng kommt die ständige Arbeit an den Gräben und Unterschlupfen, das Verdrahten und Verstärken der Stellung. Der Bt1.-Kdr. und der Kp.-Chef können diese Schwierigkeiten auf allen Gebieten nicht beseitigen, weil für die Auffrischung und die so notwendige Durchbildung aller Führer und Mannschaften die Ausbildungszeit fehlt. Nach jeder Auffrischung sind diese Schwierigkeiten größer, weil immer weniger Unterführer und kampferfahrene Mannschaft vorhanden sind. Dringende Maßnahmen sind hier erforderlich. Die Spezialistenfrage vor allem bei der M.G.Kp. kann unter den obwaltenden Verhältnissen gar nicht gelöst werden. Neben dem nicht vollwertigen Uffz.- und Mannschaftsersatz tritt zu allem der nicht vollwertige Offz.-Ersatz. Von dem dem Btl. zugewiesenen Offz.-Ersatz sind bis auf die beiden zuletzt zugewiesenen, die noch nicht eingesetzt worden sind, alle Offz. bei der ersten Kampfhandlung ausgefallen. Es ist nach Ansicht des Btl. unmöglich, daß in diesen Abwehrkämpfen Offiziere ohne Kampferfahrung und ohne genügende infanteristische Ausbildung hineinkommen. Es muß für die Offiziere eine Möglichkeit geschafien werden, daß sie durch entsprechende Ausbildung und Einweisung mit den Aufgaben, die sie hier zu lösen haben, vertraut gemacht werden. Auch hier kann der Btl`s Kdr. keine Abhilfe schaffen. Die Einsatzbereitschaft der Truppe,ist auch jetzt noch zweifellos vorhanden. Geist und Haltung der Masse des Btl., ist, gemessen an den schweren Kampfbedingungen, als gut zu bezeichnen. Die Anstrengungen von Tag zu Tag sind aber so, daß ein Nachlassen der Spannkraft unverkennbar ist. Es ist dringend erfoiderlich, daß nach nunmehrigem fast 3 Monate dauernden Einsatz ein gesundes Verhältnis zwischen Einsatz und Ruhe eintritt. Neben der körperlichen und seelischen Erholung des Mannes bedarf es nunmehr einer dringenden Überholung aller Waffen and des Gerätes. Eine Verkennung der hier dargelegten Schwierigkeiten wäre falsch. Das Btl. hat sich bemüht, die Verhältnisse so zu schildern, wie sie sich täglich den verantwortlichen Btl.Kdr. zeigen, Das Btl. verfügt noch über 5 s.M.G., 2 s.Gr.W., 16 le.M.G. und 3 le.Gr.W. Diese Bewaffnun« stellt unter normalen Verhältnissen nicht 50% der Kampfkraft eines kriegsgegliederten Btl dar. Berücksichtigt man die Tatsache, daß die jetzigen Bedienungsmannschaften nicht das aus der Waffe herausbolen, was ein gut durchgebildeter Spezialist herausholt, dann liegeh die Verhältnisse noch ungünstiger. Es wird dabei nicht verkannt , daß die ungewöhnliche starke Feuerunterstützung der Artillerie in diesem Gefechtsabschnitt natürlich das Fehlende in der HKL z.T ergänzt. Im Ganzen gesehen aber muß pflichtgemäß gesagt werden, daß das Btl. nicht mehr in der Lage ist, unter den darzeitigen schwierigen Verhältnissen auf längere Zeit hin die schweren Abwehraufgaben zu lösen, die es bisher gelöst hat. Es wäre an der Zeit, in einer längeren Auffrischungspause Mann, Waffe und Gerät zu überholen, die Kompanien, Züge und Gruppen neu zu gliedern, eine intensive Ausbildung bei allen Führern und Mannschaften und vor allem Spezialisten durchzuführen. Das Herauslösen von 4-5 Tagen und eine Auffrischung mit nicht genügend ausgebildetem Ersatz schaffen nicht die Voraussetzungen, die nötig sind, um die jetzige HKL zu haltem. Ich halte es für meine Pflicht, ganz eingehend den bisherigen Einsatz des Btl. und den jetzigen Zustand so zu schildern, wie ich ihn im Augenblicke sehe, damit die vorgesetzte Dienststelle bei der Beurteilung der Lage die Mittel, die ihr für die Kampfführung zur Verfügung stehen, so sieht, wie sie zur Zeit sind. Ein Erfahrungsbereicht während des Einsatzes im Brückenkopf Rshew wird nachgereicht. |
| Einsatzstäkre des II./I.R.18 bei der Ablöse am 24.10.1942: 7 Offiziere, 25 Uffz., 145 Mannschaften. |
| Das II./I.R.18 hat zwischen dem
12.10.-24.10.1942 an Ersatz erhalten: 1 Offizier, 4 Uffz., 23 Mannschaften. Ab dem 24.10.1942 erhält nach dem 24.10.42: 2 Offizierem 6 Uffz., 131 Mannschaften. Alter der Ersatzmannschaften: ---------------------------- Unter 20 Jahren - 34% 20 - 25 Jahre - 40% 25 - 30 Jahre - 16% über 30 Jahre - 10% Von diesen Ersatzmannschaften befinden sich noch 25 Mannschaften als Lehr- und Übungstruppe bei dem Zug- und Unterführer-Lehrgang der Division. Der Ersatz hatte zum Teil eine 7-wöchige Ausbildung und länger deim Ersatztruppenteil erhalten. 20 Mannschaften kamen vom Div.Nachschubführer 6. Ausbildungsstand des Ersatzes: Keine genügende Ausbildung als Einzelschütze. Nicht genügend Ausbildung im Geländedienst, keine Durchbildung am M.G. Ungenügende Kenntnisse: für die Verteidigung, Beobachtungs- und Sicherungsdienst, Tarnung, Anlegen von Stellungen, Nahkampf (D 102 Nahkampfschule) Handhabung des Nahkampfgerätes gegen Panzer, Nachtausbildung, sehr schlechte Schießausbildung. Die Erfahrungen des Ostfeldzuges, die in den bezw. Merkblättern zugrunde gelegt sind, 1.) D 156 (Zielfernrohrgewehr) 2.) D 1102/5 (Merkblatt für Gasschutz) 3.) D 158 (Behandlung von Waffen, Gerät und Munition im Winter), 4.) H.Dv.469/3e (Panzerabwehr aller Waffen) 5.) Anhang zu H.Dv. 1/a (Schütze und Gruppe im Nachtgfecht), 6.) D 1110/15 (Gasschutz) 7.) Anhang 2 zur H.Dv.1/a (Pionierdienst im Winter) 8.) Anhang zur H.Dv.1/a (Merkblatt über Mitführen, Verwendang, Handhabung der Gewehr- usw.Granate), 9.) Anhang zur H.Dv.1/a (Taschenbuch f.d.Winterkrieg) scheinen bei der Ausbildung im Ersatzheer noch keine Berücksichtigung gefunden zu haben. Wenn auch nicht der ganze und vor allem der Stoff, der für Spezialistenausbildung in Frage kommt, in der Ausbildung des Ersatzes berücksichtigt werden kann, so müssen aber doch die wichtigsten Erfahrungen, die in diesen vorgenannten Vorschriften und Merkblättern behandelt werden, ihren Niederschlag selbst in einer kurzen, sieben- oder zwölfwöchigen Ausbildung finden, da es ja im Feldheer nicht immer möglich ist, den Ersatz wochenlang nachzubilden. Die infanteristische Grundausbildung für den Ersatz der Ostfront müßte entsprechend den Forderungen des Ostkrieges spezialisiert werden. Geistige Haltung des Ersatzes Das Btl. hat auch bei diesem Ersatz dieselben wie im Zustandsbericht vom 12.10.1942 geschilderten Mängel festgestellt. Es müßte mehr Härte und soldatische Disziplin gefordert werden. Erziehung und Ausbildung zum selbstständigen Handeln und der unbedingt zu verlangende Aktivismus sind bei allen Ersatzmannschaften, ob Achtzehn- oder Dreißigjähriger, nicht zu erkennen. Ihr soldatisches Auftreten in jedem Dienst und vor allem die Handhabung der Waffe ist nicht tatkräftig, sondern schwunglos und schüchtern. In der Ausbildung muß die Gewöhnung an die Gefahr (Nahkampf mit scharfen Mitteln, Schießen in der Bewegung, Überschießen mit schweren Waffen, Gewöhnungssprengungen mit T-Minen und Geballten Ladungen usw.) viel mehr in den Vordergrund treten. Die Mängel in der soldatisehen Haltung des Ersatzes sind aber nicht, wie die Erfahrung jetzt in drei Fällen gezeizt hat,-charakterlich bedingt, sondern scheinen das Produkt von nicht genügend intensiv betriebener Ausbildungsarbeit und im Kriege unangebrachter Sicherheitsbestimmungen zu sein. Offiziers- und Unteroffiziers-Ersatz. Das Btl. verweist auf die im Zustandsbericht vom 12.10.42 gemachten Angaben. Das Btl. mußte an 1.11.42 2 Uffz. und 37 Mannschaften, dazu eine s.Gr.W.Gruppe in Stärke von 6 Mann zur Aufstellung einer Ski-Komp. abgeben. Seit dem 3.11.42 schanzt das Btl. nächtlich mit einer Komp. in der H.K.L. Seit dem 8.11.42 sind nächtlich 2 Kompanien zum Schanzen eingesetzt. Ausbildung und Vorbereitung für den kommenden Einsatz: Nachdem die ersten Ruhetage ausschlicßlich für die Auffrischung des Mannes und die Instandsetzung von Waffen, Gerät und Bekleidung zur Verfügung gestanden hatte. begann das Btl. am 29.10.42 mit einer intensiven Ausbildung nach anliegenden Stoffgliederungsplan (Anlage 1). Bei sehr günstigem Wetter konnte das Btl. bis heute mit sehr gutem Erfolg diese Ausbildung betreiben. Es zeigte sich hierbei nicht nur, wie unbedingt notwendig die Zusammenfassung der Gruppen, Züge und Kompanien in der Ausbildung, sondern auch in der Erziehungsarbeit war. Die Ausbildung wurde mit allem Nachdruck schwerpunktmjßig so betrieben, daß heute bereits eine Durchbildung im Abwehrkampf gesichert ist. Das Ziel der Spezialistenausbildung und somit die Besetzung der wichtigsten Stellen im Kampfe mit zuverlässigen und gut durchgebildeten Leuten wurde erreicht. Zug- und Gruppenführer sind in einer besonderen Ausbildung aubildungsmäßig so weit gebracht, daß sie bis auf einige Ausnahmen als genügend bis gut qualifiziert ihre Aufgaben in der Verteidigung mit Erfolg lösen können. Offiziersausbildung hat laufend nach anliegendem Stoffgliederungsplan stattgefunden. Auffassungsmäßig und ausbildungsmäßig ist wieder ein Stand erreicht, der die Gewähr für eine genügende bis gute Führung der Verbände in der Verteidigung bietet. Besonders gut ausgebildet waren die dem Btl. zugeführten K.O.B. des Jnf.Ers.Rgt.6. Sie stachen nicht nur mit ihrem Können auf dienstlichem Gebiet hervor, sondern boten ein besonderes erfreuliches Bild mit ihrem Schwung, ihrem straffen soldatischen Auftreten und ihrer ganzen militärischen Haltung. Dem Btl. wurden folgende K.O.B. bezw. zugeführt: 3 vom Inf.Ers.Rgt.6 4 von der N.A.6 1 von Armee-Nachr.Rgt.511. Die Gesamtverluste des Btl. seit dem 1.8.1942: Offz. Uffz. Mannsch. Zusammen ================================= Gefallen: 9 33 137 179 Verwundet: 9 73 351 433 Vermißt: - 5 70 44 Erkranhungen: 4 12 68 84 --------------------------------------------- Gesamtverluste: 22 123 595 740 Das Etl. erhielt an Ersatz seit dem 1.8.42: Offz Uffz. Mannsch. Zusammen 11 47 536 594 Von dem vom 5.10. - 24.10. eingesetzten Btl. sind noch vorhanden (ausschl.Troß): Offz. Uffz. Mannsch. 5.Kp. 0 5 29 6.Kp. 1 5 32 7.Kp. 1 3 9 8.Kp. 1 8 24 Stab 2 4 14 ---------------------------------- 5 25 108 Das Verhältnis zwischen Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften mit Kampferfahrungen und denen ohne Kampferfahrung bei einer jetzigen Einsatzstärke des Btl. von 7 Offz. 254 Uffz. u. 221 Mannschaften muß als gut bezeichnet werden und war, abgesehen bei dem am 1.8.42 eingesetzten Btl., in der ganzen Einsatzzeit bei den Kämpfen un Rshew noch nie so günstig. Von 7 Offizieren. haben 2 keine Frontnterfahrung, " 36 Uffz. haben 9 keine Fronterfahrung 2 Uffz. befördert nach dem 12.10.1942. Die vorhandenen 10 als Zugführer eingesetzte Feldwebel des Btl. haben folgende Ausbildung: 1 Hauptfeldwebel 2 Geräte-Uffz. 2 Ersatz-Bt1.(Zugführer) 1 Komp.Schreiber. 4 Zugführer in der Front. Die 2 eingetroffenen Offiziere kamen 1 von der Luftwaffe (Bodienpersonal), 1 von der N.A.6 Bewaffnung des Btl.: 8 s.M.G. 4 s .Gr.W. 22 le.M.G. 3 l.Gr.W. Die Bewaffnung des Btl. ist nach wie vor nicht ausreichend. Vor allem die für die Abwehr so wichtige Tiefengliederung, die gerade in den letzten grundlegenden taktischen Befehlen so dringend gefordert wird, kann bei der jetzigen Bewaffnung niht wie es eforderlich wäre, durchgeführt werden. Hier müßte noch eine Besserung eintreten. Vor allem eine sollmäßige Auffüllung, mit Maschinengewehren. 3 1.Gr.W. sind für das Btl. zu wenig. Da der le.Gr.W. sich in allen Abwehrkämpfen sehr gut bewährt hat, bedeutet eine sollmäßige Auffüllung mit dieser Waffe eine besondere Hebung der Abwehrkraft des Bt1. Zusammengefaßt kann gesagt werden: Die Ruhezeit, die gute Unterbringung, die intensive Ausbildung, die Zusanuenfassung der Einheiten in der Ausbildung und im Unterricht haben das Btl. nicht nur ausbildungsmäßig, sondern vor allem auch auffassungsmäßig zu einer schlagkräftigen Einheit geformt, in der zwar noch Mängel sind, die aber für den Abwehrkampf voll einsatzfähig ist. |