| Kriegstagebuch September 1943 | |
| 1.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: .... Rechten Flanke von russischer Infanterie angegriffen wird. Teilweise im direkten Beschuß bis auf 50m wehren sich unseree Geschütze as sie können. Als die Munition verschossen ist, wird sofort aufgeprotzt und die Schützen decken dies mit ihrn Handwaffen. Es ist aber nur ein befahrbarer Weg zurück und dieser ist shon von den Russen besetzt. Die Fahrzeuge versuchen nach links durchzukommen, fahren sich dort aber im Sumpf fest. Fahrzeuge und Gechütze müssen stehen bleiben und die Bedienungen schlagen sich zur 2.Kp. durch. Obgfr.Schmidt (8.Kp.) und Gefr. Milling (4.Kp.) sind schwer verwundet und konnten nicht mehr geborgen werden. Die Schützen gehen wieder in die alten Stellungen vom morgen zurück, da die Russen ihnen in der rechten Flanke schon im Rücken waren. Den Russen scheint das Dorf zu genügen, denn sie verhalten sich in unserem Abschnitt ruhig. Nur bei unserem rechten Nachbar an der Bahnlinie ist bis spät in die Nacht heftiger Gefechtslärm. |
| 2.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: In der Frühe verlegen wir unseren Gefechtsstand nach Alexandrewka zurück. Der Russe ist heute etwas nervöser und steut die Gegend mit Granatwerfern und Panzer ab. Am Anchmittag erfolgt in Angriff von einem M.T.W.Batl."Großdeutchland" und unseren Panzern von rechts (Bahnlinie) aus, der flott vonstatten geht und am Abend ist das Dorf Tscherwany-Prapor wieder in unserem Besitz. |
| 3.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: Morgens bei Hellwerden ist sofort KOmmando unter Führung von Feldw.Sinnert im Dorf um nach unseren Fahrzeugen und Geschützen zu suchen. Und sie haben auch Glück. Sämtliche 3 Geschütze sind noch vollkommen unbeschädigt dort. Aber 2 Mullis hat der Russe schon fortgechafft nur eins steht noch im Sumpf fest, welches auch dann sofort von uns herausgezogen wird. Die Geschütze und das Muli werden zurückgebracht zum Troß 1 und überholt. Hierbei wird der Ogefr.Schmidt tot aufgefunden. Auch der Gefr.Milling findet sich wieder ein, er war von Zivilisten versteckt gehalten worden. |
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| 12.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: ... Hauptmann Eggert übernimmt mit diesem Tag das Einsatzbtl. Dieses besteht aus der 2.Kp. (Oblt.Motz), 3.Kp.(Lt.Offenböhn), 5.Kp. (Ltn.Roggenbuck) und der Einsatzkp.Minzlaff. Dazu mommen noch ein s.I.G.Zug (9.Kp.) und die 2cm Selbstfahrlafette der 10.Kp. |
| 13.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: 13.-15.9.1943 Die Tage vergehen mit wiederholten Angriffen der Russen denen es auch einmal gelingt bei der 5.Kp. einzubrechen. Mit Hilfe von Panzern und S.P.W. wird die Lage aber wieder hergestellt. |
| 14.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: Am 14.9. wird Ltn.Gruze (Gruge?) von unserer Kp. zur 5.Kp. versetzt. Am 14.9. kommt auch Ltn.Geiger zur Kompanie um sich als Kompanieführr einzuarbeiten, da Oblt Minzlaff auf Urlaub fahren soll. |
| 15.9.1943 | |
| 16.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: Den ganzen Tag regnet es und hört erst gegen Abend auf. Um 19.00 Uhr lösen wir uns und gehen etwa 15km nach Kolomak zurück. Unsere Fahrzeuge haben dabei tüchtig durch den Dreck zu wühlen. Die Schützen gehen zu Fuß, da die L.K.W. durch den Dreck schlecht durchgekommen wären. 2 Paks erhalten auf dem Marsch chäden und kommen zur Instandsetzung zurück. |
| 17.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: Das schlechte Wetter hält auch heute noch an. Am Mittag kommen unsere Nachhutn (Schützen und Panzer) zurück. Am Nachmittag ist der Feind auch da und nimmt mit kleinen Plänkeleien Fühlung auf. Von der 8./Pz.Gren.Rgt.3 wird zu ein Zug kpmmandiert in Stärke von 4:29 mit 2 Geschützen und 1 s.Panzerbüchse. 1 Pak kommt auch wieder nach vorn, sodaß wir jetzt wieder 3 Paks vorne haben. Am Nachmittag werden Auszeichnungen an einige Kompanie-Angehörige vom Oblt.verliehen und zwar: E.K.1: Feldw.Sievert, Uffz.Rosin, Uffz.Gülow an den am 10.8. gefallenen Uffz.Seifert. E.K.2: Gfr.Niedert, Gefr.Habek. |
| 18.9.1943 | KTB 4./Pz.Gren.Rgt.394: In der Nacht hat unser rechtr Nachbar seine Stellungen nach rückwärts, ohne uns Nachricht zu geben. Dadruch hat unser Bataillon eine rechte offene Flanke in die sofort...... |
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